20 Eylül 2025 Cumartesi

Die große Show

Verrücktes 🔥

Drei – wie sie selbst glauben – heißblütige Persönlichkeiten treffen sich vor dem großen Bühnensaal, der heute Abend das bunte Tanzkonzert ausrichtet.

Der erste trägt ein rot-schwarz kariertes Gewand, das bei jedem Windstoß leicht schwingt. Sein Gehstock klackert rhythmisch über das Kopfsteinpflaster, während seine Füße heimlich kleine Steppfiguren üben. Die Haltung ist aufrecht, das Lächeln höflich – ein Brite, unverkennbar.

„Ein steppender Walzer, meine Herren. Wenn das nicht die Jury vom Stuhl hebt, weiß ich auch nicht“, gurgelte er mit einem Augenzwinkern.

Der zweite erscheint in einem wild gemusterten Outfit – Gelb, Dunkelgelb, Retroblumen, als hätte die Sonne mit einer Tapete getanzt. Seine Hüften wippen im Takt, und er zischt und dampft Rock’n’Roll, als wär’s sein Lebenselixier.

Er lacht laut. „Pah! Rock’n’Roll ist das Leben! Schnell, frei, wild – das Publikum wird toben!“

Ein Türke mit Herz, Humor – und Rhythmus im Blut.

Der dritte ist streng gekleidet in ein gestreiftes Gewand aus Gelb, Rot und Schwarz. Seine Bewegungen sind präzise, fast steif genau. Sein Bauch ist mit Wasser und Luft gefüllt, und unter dem Deckelhut knistert die Spannung. Der Blick ruhig, die Stimme knapp:

„Tango ist kein Tanz. Tango ist eine Haltung.“ Und damit steht er da – ganz der Deutsche, mit klarer Linie und ernster Miene.

Sie mustern sich.

„Nur dass ihr’s wisst“, beginnt der Brite, „ich bin hier der Höhepunkt. Niemand tanzt so elegant wie ein steppender Walzer.“

Der Türke lacht schallend. „Eleganz ist was für den Anfang. Aber Rock’n’Roll holt den Applaus!“

„Ohne Struktur“, sagt der Deutsche trocken, „endet alles im Chaos.“

Ein kleiner Wettstreit entbrennt – über Takte, Schwung, Publikumsliebe. Jeder überzeugt: Er ist der Beste.

Doch am Bühneneingang hängt ein Zettel: Nur noch ein Auftritt möglich.

„Was soll das heißen – nur noch ein Platz?!“, ruft der Brite.

„Kalte Dusche pur …“, blubbert der Deutsche.

Der Rock’n’Roller grinst. „Na dann … Trio-Time?“

Ein Moment Stille.

Dann seufzen die Wärmflaschen heiße Luft – und treten gemeinsam auf die Bühne.

Der Showmaster, ein echter Heißluft-Dampfaustoßer, moderiert sie an:

„Heute auf der Bühne: drei heiße Kandidaten mit Haltung, Humor – und ordentlich Dampf!“

Wäscheklammern – Plauderei

Verrücktes 🧦👕👖🧦👗

„Hast du das gehört? Die blaue Socke hat sich in die grün-melierte Socke verliebt!“

„Nein! Wie gibt’s denn so was?“

„Sag mal, wem gehört eigentlich diese Hose da? Vielleicht einem Kind?“

„Nö, hier waren ewig keine Kindersachen mehr… Moment mal! Da hinten, hinter den Wäscheklammern im Korb – ahaha, lauter kleine süße Babystrampler! Und wie die riechen…“ – „Schwelg…“

Ein allgemeines Stöhnen geht durch die Wäscheklammer-Reihen.

„Oh nein… Babysachen! Das bedeutet extra Arbeit für uns!“
„Klammer rauf, Klammer runter – und alles ist so winzig!“
„Da bleibt kaum Platz auf der Leine, alles wird total eng!“
„Und dann diese dünnen Stoffe! Ein Windstoß, und alles flattert durcheinander!“
„Hoffentlich haben wir es nicht mit diesen Mini-Söckchen zu tun – die rutschen immer raus!“

„Sonst hatte ich immer die schweren, dicken BHs von Oma bei mir hängen… Auf einmal klammere ich nur noch leichte Rüschenteile! Wo kamen die denn her?“
„Und was ist mit den Unterhöschen? Werden die nicht rot vor Scham?“

„Bei mir hängt gerade ein schwarzer Tanga – aber mit der Hand ausgewaschen. Meine Klammern-Nasen sind immer noch ganz nass!“

„Und diese karierten, bunten Socken – soll das jetzt modern sein?“
„Ja, und dann diese Neon-Socken! Die haben meine Augen ganz blass gemacht.“

„Und diese Neulinge… Schau mal, die da hinten! Die hängen total krumm vor Schlappheit.“
„Die sind so schlaff, die halten nichts aus. Gut, dass die nicht lange bleiben!“
„Und die da wechseln ständig ihre Plätze – so komische Hasen- und Blumen-Gesichter! Gut, dass die bald verschwinden.“
„Ich weiß nicht, hab mit denen noch nie ein Wort gewechselt. Die halten eh nicht lange durch.“ – „Zum Glück gibt‘s noch uns Alteingesessenen.“

„Mir sind die schmalen Klammern mit dem Draht in der Mitte am liebsten – die sind so hilfsbereit!“
„Oh ja – schmal, aber stark!“

„Schau mal, die von Oma Liesel – die leben immer noch!“
„Du redest von dir selbst.“
„Na und? Ich bin eine der Ältesten! Noch von den fünf Besten!“

„Du, das scheint Trend geworden zu sein – Klammern, die immer öfter mit einer OP zurückkommen!“
„Echt? Hab gar nichts bemerkt.“
„Tja, das war wohl zu viel Druck.“

„Und was ist eigentlich mit Gerda? Ich hab sie lange nicht gesehen.“
Gerda strahlt über beide Backen: „Marie hat mich repariert – ich bekam eine Schönheits-OP!“

„Also echt… Gut, dass bald Sommer kommt! Diese schweren Handschuhe kann ja keiner mehr ertragen. Und die schneenassen Mützen… Die Wollfussel hängen immer noch in den Klammern!“

„Apropos alt… Da hängt immer noch ein Wollfussel von der Wollmütze!“

„Na ja… die Locke steht dir eigentlich ganz gut.“

„Findest du?“

„Sag mal, in dem Raum, wo wir sonst immer rumhängten – was ist da eigentlich los? Ihr kommt vom Wäscheklammersack – dann passt mal auf: Oma Liesel hat uns beim Wäscheaufhängen erzählt, dass sie dort eine Staffelei aufgestellt hat und eine Galerie eröffnen will. Dass ihre Enkelin Marie mit ihrem Baby zu Besuch gekommen ist. Und dann noch die neue Mitbewohnerin Gloria – die wohnt jetzt auch da.“

Ein paar lose Wäscheklammern klappern im Wind.

„Ja, ja, im Sommer ist es besser: luftige Shirts, leichte Kleider… Aber dieses nasse Badezeug – muss das sein?“
„Dann diese Sonnenbleiche!“

„Und wo hängen wir jetzt?“
„Tja, auf dem Balkon! Im frischen Sommerwind. Ganz schön zugig hier…“

Außerirdisch ärgerlich

🎈Kindermaschen🎈Lustiges 🕳

Die Außerirdischen lachen sich schlapp.

Sie schlagen sich auf ihre knubbeligen Oberschenkel und haben einen Heidenspaß daran, die Menschen, die sie einst auf die Erde abgesetzt haben, nach Strich und Faden zu ärgern.

Ihre Satelliten-Sender sind perfekt ausgerichtet, und auf unzähligen riesigen Bildschirmen verfolgen sie eine ihrer Lieblingsserien: Mensch, ärgere dich schon!

Ihre schüsselförmigen Dumbo-Ohren können alles hören.

Manche Menschen glauben ernsthaft, sie stammen von Affen ab – oder von Adam und Eva, erschaffen vom Schöpfer.
Hahaha! – Die Aliens kugeln sich vor Lachen.

Folge 123 ihrer Lieblingsserie:

Ein Mann bastelt seit Monaten an seinem Motorrad. Jeden Tag dieselben Szenen:

„Wo ist bloß schon wieder mein Schraubenzieher?“

„Da müssen noch Dichtungsringe rein – hab’s doch gewusst…“

„Jetzt, jetzt hab ich’s – es liegt am Vergaser!“

„Ach, vielleicht ist auch einfach zu wenig Benzin drin?“


Natürlich läuft das Motorrad wieder nicht.

Nebenan: Ein älteres Ehepaar im Garten.
Sie starrt stundenlang gebückt auf irgendein Grünzeug.
Er verteilt wild Stöcke im Rasen – keiner weiß, warum.

Später…

Drinnen ruft sie aus der Küche ins Wohnzimmer:
„Du, die Waschmaschine hat einen Kurzen.“

Er, genervt:
„Muss das auch noch sein?!“

Jugendliche – halb anwesend, halb in einer anderen Galaxie – lassen sich gerne freiwillig von den Aliens abholen. Kostenlos, natürlich.

Und dann Frau Mama – ruft durchs Haus:
„Tochter! Tochter, melde dich! Mars an Tochter!“

Ein paar Minuten später antwortet die Tochter mit verklärtem Blick:
„Hä? Was hast du gesagt?"

"Geh du doch raus – da draußen scheint die Sonne…“

Doch plötzlich – zack! – ist das Licht weg.

Frau Mama schaut aus dem Fenster, ein mulmiges Gefühl kriecht ihr den Bauch hoch:

Die Sonne wirkt wie ausgeschaltet, als hätte jemand einen Schalter umgelegt.
Wind weht, wo eigentlich keiner sein sollte.

Sie hat’s erkannt:
Die Außerirdischen amüsieren sich köstlich, wenn sie Menschen ärgern!

„Aber… was passiert eigentlich, wenn sich Außerirdische ärgern?“, fragt sie ihr halbaußerirdisches Kind.

Das Kind antwortet ganz genau:
„Dann… dann glibbern sie! Und sehen aus wie Gummibärchen!“

VORSICHT!
Vor den glibbernden Gummibärchen-Weltraum-Aliens!

Hah-Hah – jetzt hab ich’s!
Und ab jetzt versuche ich, mich nicht mehr ärgern zu lassen.

Das gönne ich den Außerirdischen nicht, dass sie sich darüber amüsieren.

🕳 🕳 🕳 🕳 🕳 🕳 🕳

Diese lustige Story haben meine Tochter und ich gemeinsam ersponnen.

Außerirdisches UFO

🎈Kindermaschen🎈Lustiges 🕳

Im wohligen Raumschiff schaukeln sie in ihren Hängestühlen, in ihrem gemütlichen Fernsehraum – und verfolgen die Geschehnisse auf der Erde. Dabei amüsieren sich die Aliens köstlich!

Ihre Satelliten-Sender sind perfekt ausgerichtet. Auf einem der unzähligen riesigen Bildschirme läuft gerade der Nachrichtensender Media 986:

„Amerika – Das Bermuda-Dreieck an Land?“

Mitten in einem Getreidefeld wurden riesige Kreise entdeckt. Die Vermutung: UFO-Sichtungen! Auf Satellitenbildern ist ein schmaler Dreieckspfad zu erkennen. Beim bekannten Bermuda-Dreieck Area 51, dort verschwundene Flugzeuge, leuchtende Lichter über Wüsten und die schemenhaften UFO-Aufnahmen werden gezeigt.

Und natürlich die unheimlichen Entführungen von den Amerikanern.

„Also Mufso!“, maulen ein paar Aliens mit ihren Glubschaugen, „musstest du den Amerikanern unbedingt im Schlaf erscheinen? Jetzt meinen die, wir hätten sie in unseren Katalog aufgenommen!“

In der Nähe zu beobachten hat einfach so viel Spaß gemacht.

„Paaah…“, seufzten sie und rollten die Augen. „Gut, dass Papa Alien diesen riesigen Satelliten gefunden und aufgebaut hat!“

Forscher, Professoren und Wissenschaftler präsentieren ihre neueste Theorie:

Ein spezieller Wind, eine Art Mini-Twister, soll die Halme genau im Kreiswirbel umgeknickt haben.

Die Aliens – langlutaschig mit knorpeligen Gliedern und schüsselgroßen Dumbo-Ohren – biegen sich vor Lachen und schlagen sich auf ihre Oberschenkel.

Aber wir wissen es besser:

Riesige Mutanten-Ameisen waren es – so groß wie Lümmel-Hasen – die die Getreidehalme weggefressen haben!

Aber lassen wir die Menschen ruhig weiter im Glauben.

Wenn wir mal wieder unbemerkt landen müssen, kann uns schließlich niemand etwas nachweisen …

🕳📡🕳🕳🕳🕳🕳🕳

Diese lustige Story haben meine Tochter und ich gemeinsam ersponnen.

19 Eylül 2025 Cuma

Elch Emil – Blumenelfe Sibille

Märchenwelt
🌸🧚‍♀️🦌
Blumenelfen halten sich gerne in den Kelchen von Blumen auf. Auch die kleine Blumenelfe Sibille saß in einer Blumenblüte und summte vor sich hin.

Doch plötzlich bebte die Erde, und die Blumen um sie herum wackelten heftig. Was war das für ein Geräusch?

Ein tiefes Schnaufen war zu hören – und ehe sie sich versah, wurde sie von einem sanften Luftzug erfasst und in eine weiche, warme Höhle gezogen!

„Oh! Was ist denn jetzt passiert?“, rief Sibille erschrocken.

Gerade als der Elch niesen wollte, flog sie blitzschnell hinaus und saß jetzt auf einem Grashalm.

Elch Emil blinzelte erstaunt. „Was… was war das? Habe ich da etwa… jemanden eingeatmet?“

Die kleine Blumenelfe strich sich über die Flügel. „Du hast mich erschreckt! Und jetzt kleben meine Flügel ganz fürchterlich!“, beschwerte sie sich.

Elch Emil schaute sie verwundert an. „Wo kommst du denn her?“

Sibille blickte sich ratlos um. Sie konnte sich nicht mehr erinnern, wo ihre Freundinnen waren.

Inzwischen saß sie auf dem Geweih des Elchs.

Nachdenklich trottete Emil zum Teich, um einen Schluck Wasser zu trinken.

Dort saß die Libelle, ihre Freundin, auf einem Seerosenblatt. Als sie Sibille erkannte, flog sie sofort aufgeregt zu ihr.

„Oh, Sibille, da bist du ja! Ich habe dich gesucht!“

„Wo sind die anderen?“, fragte Sibille hoffnungsvoll.

Die Libelle wurde traurig. „Ein heftiger Sturm hat sie fortgetragen. Ich weiß nicht, wohin.“

Sibille ließ den Kopf hängen. „Dann bin ich jetzt ganz allein?“

Die Libelle tröstete sie: „Wer weiß? Vielleicht bringt der nächste Wind sie zurück.“

Elch Emil dachte kurz nach. Er kannte sich gut aus in seinem Tierpark. Da schmunzelte er und sagte: „Ich bringe dich zur schönsten Blumenblüte, die ich kenne! Sie hat die zartrosafarbenen Blütenblätter, die ich je gesehen habe.“

Der Elch brachte sie sofort zurück zur Blumenwiese.

Er setzte Sibille vorsichtig auf der Blumenblüte ab. Die kleine Blumenelfe war sofort entzückt, ließ sich in den Blütenkelch sinken und begann ein feines Lied zu summen.

Von diesem Tag an besuchte Emil sie oft – und so wurden der Elch und die kleine Elfe beste Blumenfreunde. 🌸💗

Elch Emil – Der kleine Ausreißer

Märchenwelt
🐇🐇🐇🐇
Pauline hatte Glück – ihre Mutter arbeitete im Tierpark an der Kasse, und deshalb konnte sie oft mitkommen. Dort lebte der Elch Emil, und die beiden waren gute Freunde. Pauline, ein neunjähriges Mädchen, liebte es, mit Emil im Gras zu sitzen, die Sonne auf ihren Rücken scheinen zu lassen und die gemeinsame Zeit zu genießen.

Als es langsam Abend wurde, sah Pauline von Weitem ihre Mutter winken.

„Pauline, es ist Abendbrotzeit! Komm, wir gehen nach Hause.“

„Oh, schade!“, seufzte Pauline. „Na gut, Emil. Ich komme morgen wieder.“

Gerade als sie sich verabschieden wollte, hoppelte plötzlich ein brauner Hase quer über das Gehege. Pauline und Emil schauten ihm neugierig zu, als auch noch das kleine Känguru um die Ecke hüpfte. Es wollte eigentlich zu Emil, doch der kleine Hase erregte sofort seine Aufmerksamkeit. Und so begann ein lustiges Fangspiel – mal jagte das Känguru den Hasen, dann wieder umgekehrt. Die beiden hatten sichtlich Spaß.

Da tauchte besorgt die Känguru-Mama auf. Sie suchte ihr Känguru-Baby und entdeckte es sofort.

„Na, wo steckst du wieder?“

Sie hatte es sich fast gedacht – ihr Kleiner war wieder einmal bei Emil.

„So, jetzt ist aber Schluss für heute. Es ist Schlafenszeit!“

Sanft packte sie das Känguru-Baby und ließ es in ihren Beutel schlüpfen. Mit einem letzten Blick auf den Hasen hüpfte sie davon. Der kleine Hase blieb sitzen und schaute fragend nach oben.

„Und was machen wir jetzt mit ihm?“, fragte Pauline.

Emil zuckte mit seinen Schultern. „Er kann doch einfach bei mir bleiben.“

Pauline war einverstanden und lief zu ihrer Mutter. Doch als die Nacht hereinbrach, drehte sich der kleine Hase unruhig in seinem Strohbett hin und her. Obwohl Emil ihm ein gemütliches Nest gemacht hatte, konnte er irgendwie nicht schlafen.

Da kam Elch Emil eine Idee. Ganz leise schlich er zum Känguru-Gehege und sah, wie das kleine Känguru friedlich im Beutel seiner Mama schlummerte. Behutsam steckte er den Hasen dazu.

Die Känguru-Mama öffnete im Halbschlaf ihre Augen, sah die beiden eng aneinander gekuschelt und schloss sie wieder.

Am nächsten Morgen war sie überrascht – aber auch amüsiert. Die beiden schienen sich angefreundet zu haben und tollten gemeinsam herum. Emil kam dazu und schmunzelte, als er sie beobachtete.

„Scheint, als hätten die zwei richtig Spaß“, meinte Pauline, die gerade ankam.

Doch dann wurde ihr etwas klar: „Wir müssen herausfinden, woher der kleine Hase kommt. Vielleicht gehört er jemandem.“

Also fragten sie in der Umgebung nach. Schließlich stellte sich heraus, dass der Hase von einem Hasenzüchter stammte, der nicht weit entfernt wohnte. Er war ausgerissen, und der Züchter wollte ihn bald abholen.

Doch als er im Tierpark ankam und sah, wie glücklich der kleine Hase mit seinem neuen Freund war, entschied er sich um.

„Er darf bei euch im Tierpark bleiben.“

Pauline strahlte vor Freude – sie durfte zu Hause keine eigenen Tiere haben, aber nun konnte sie ihren neuen Freund jeden Tag besuchen. Emil war ebenfalls froh, denn das verspielte Känguru hatte ihm oft Streiche gespielt. Nun hatte es einen neuen Spielgefährten – und Emil endlich ein wenig Ruhe.

Die Känguru-Mama war erleichtert, denn nun war ihr kleiner Wirbelwind nicht mehr allein. Und der Hase? Der hatte ein neues Zuhause gefunden.

Und so endete die Geschichte – mit vielen neuen Freundschaften und glücklichen Herzen. 🦌🐇

Elch Emil – Im Tierpark

Märchenwelt
🦌🐘🐘🦌
Elch Emil, ein dunkelbrauner Elch mit grünem Halstuch, lebt im Tierpark.

Elch Emil und Elefanto hatten sich lange nicht mehr gesehen – sie waren Zirkusfreunde.

Deshalb beschloss Elch Emil, seinen Freund Elefanto, der einen kleinen Zirkus auf der Wolkeninsel hat, einzuladen.

Im Tierpark angekommen, begrüßten sich die beiden. Elch Emil hatte schon einen Picknickkorb vorbereitet mit allerlei Leckereien – unter anderem Äpfel, Bananen, Trauben und zwei Sandwichs.

Sie gingen los. Sie sahen Rehe, Lamas, kleine Affen, pechschwarze sprechende Vögel, eine riesige Schildkröte, Enten, Gänse, Papageien, Biber, Otter und Zebras – sowas hatte Elefant Elefanto noch nie gesehen! Schwarz-weiß gestreifte Pferde?

Dann kamen sie auf eine große Wiese. Dort wollten sie Picknick machen. Elefanto breitete die Decke aus, stellte den Picknickkorb darauf.

Er nahm die Thermoskanne heraus – und stellte fest: Der Korb war leer!

Nur die zwei Sandwichs lagen noch drin.

Was war passiert?

Elch Emil konnte es sich schon denken:

Bestimmt hatten die kleinen Affen die Bananen gegessen, die Vögel die Trauben stibitzt, und die Zebras – die haben sicher die Äpfel gefressen!

„Na gut, dann essen wir eben nur die Sandwichs“, meinte Elefanto.

Kaum hatten sie diese aufgegessen, kam Wuffi mit einem Korb in der Schnauze angerannt.

Elch Emil war überrascht: „Was machst du denn da?“

„Wuff, wuff! Ich hab mir schon gedacht, dass sowas passieren würde!“

Beide gleichzeitig: „Danke dir, Wuffi!“

Elch Emil, Elefant Elefanto und Wuffi machten gemeinsam Picknick. Danach dösten sie ein. Wuffi schlief seinen siebten Hundeschlaf, und Elefanto und Emil träumten vom Zirkusleben. 🦌🐘🎪🎭🎈🍌🍇🍎

Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

Märchenwelt – alt, neu erzählt 🌟 Es war einmal ein armer junger Bäckerbursche. Er ließ aus Gewohnheit immer drei Haferkörner draußen auf de...