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15 Kasım 2025 Cumartesi

Lesebärwelt: ZIRKUS Elefanto

🎪 🐘 🐻 🎊
Elefant Elefanto lebt auf der Wolkeninsel.

Er wohnt dort schon sehr lange, aber eigentlich kommt er aus dem Zirkus. Und nach all den Jahren wünscht er sich sehnlichst, wieder einmal im Zirkus aufzutreten. Doch auf der Wolkeninsel gibt es keinen.

Also überlegt Elefanto:
„Dann mache ich mir eben meinen eigenen Zirkus!“

Und schon beginnt er, ein Zirkuszelt aufzubauen.
Aber alleine schafft er das natürlich nicht so gut.

Auf der Wolkeninsel spricht sich alles schnell herum –
und schon meldet sich der Lesebär sofort bei ihm. Schließlich hat er eine Firma und organisiert alles, was Elefanto braucht.

Auch Maugi Maus und Schnecke Rudi kommen dazu. Sie möchten unbedingt beim Zirkus auftreten und helfen fleißig mit.

Als das Zelt endlich steht, überlegen alle:

Maugi Maus möchte als Zauberer auftreten.
Byn beschließt, Clown zu sein.
Und Lesebär möchte ebenfalls Clown sein – also üben die beiden gemeinsam eine richtig lustige Clown-Vorstellung ein.

Maugi Maus probt fleißig seine Zaubertricks.
Rudi die Schnecke plant eine waghalsige Nummer:
Er lässt sich mutig in eine Raketenkugel stecken und in die Manege schießen. Dort düst er mit seinem Spezial-Skateboard herum – die Freunde klatschen begeistert.

Dann zeigt jeder seine Nummer:
Lesebär und Byn ihre Clownstücke, Maugi Maus seine Zauberei, und Rudi sein Raketen-Skateboard-Abenteuer.

Zum großen Finale lässt sich Rudi noch einmal in die Rakete stecken –
doch diesmal springt Maugi Maus auf sein Schneckenhaus.
Gemeinsam rasen sie mit dem Skateboard über die Rampen.

In diesem Moment schießen aus der Kanone viele kleine, bunte Glitzersternchen in die Manege. Die Freunde jubeln und rufen:

„Zugabe! Zugabe!“

Am Ende der Vorstellung verneigen sich alle.
Und Elefanto – nun der Zirkusdirektor – pustet aus seinem Elefantenrüssel wunderschöne, bunt schillernde Seifenblasen in die Luft.
🎊 🎊🎊🎊🎊
…So endet die fröhliche Zirkusvorstellung.  rö ... !







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6 Kasım 2025 Perşembe

Lesebärwelt - Roter Flitzer

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🚘 🚗
Lesebär wollte unbedingt Rennfahrer werden.

Einziges Problem –
er war ein alter Angsthase –
er hatte vor allem Möglichen Angst.

Doch dann erinnerte er sich daran, wie er damals mit Sophia Bungee-Jumping gemacht hatte.
Sie hatte ihn einfach mitgeschleppt,
an sich festgebunden –
und gemeinsam hatten sie das ganze Jumping-Abenteuer überlebt.

„Wenn ich das geschafft habe“, 
dachte Lesebär,
„dann kann ich bestimmt auch Rennfahrer werden!“

Nur eines fehlte ihm: ein Rennwagen.

Und während er so vor sich hinträumte,
kam sein Zwillingsbruder Byn angefahren – mit einem richtigen Rennwagen!

Lesebär staunte.
„Das… das ist ja mein roter Flitzer!“

Byn stieg aus und versuchte sofort,
Lesebär zu überreden, selbst zu fahren.

Er redete und redete,
bis sich Lesebär endlich hinter das Lenkrad setzte.

Aber er zitterte so sehr,
dass das ganze Auto vibrierte.

Da schickte Byn den Lesebär auf den Beifahrersitz und sagte:

„So – jetzt fahren wir erst mal eine Testrennstrecke.“

Die erste Runde fuhr Byn ganz gemütlich.

Dann sagte er:
„So, jetzt kommst du dran.“

Aber Lesebär verweigerte.

„Gut, dann fahre ich weiter“, meinte Byn – und raste in der nächsten Runde los,
als wäre er auf einer echten Rennstrecke.

Und seltsamerweise…
es gefiel Lesebär!
Er fand es wunderbar,
so schnell unterwegs zu sein.

Da bekam Byn eine Idee:

„Weißt du was?
Wir tauschen einfach!
Wir sind Zwillinge –
das merkt doch niemand!
Ich bin du.
Ich melde mich für dich –
und du bist ich.“

Als der große Tag kam,
fuhren sie zur Rennstrecke.

Byn schob Lesebär nach vorn,
und er unterschrieb.

Auf der Rennstrecke standen alle Fahrzeuge schön brav in einer Reihe.

Als Byn erfuhr, dass er einen Beifahrer braucht, nahm er selbstverständlich Lesebär.

Und dann ging es endlich los.

Sie stiegen ein,
Lesebär auf dem Beifahrersitz.

Der Starter rief:
„Drei – zwei – eins!'"...Puff!

Und schon fuhren sie los.

Byn raste wie verrückt über die Rennstrecke.

Und – wie könnte es anders sein –
sie gewannen tatsächlich!

Byn schickte Lesebär auf die Siegertribüne, doch Lesebär zog ihn mit hinauf, sodass beide oben auf dem Treppchen standen und gemeinsam den Pokal hochhielten.
🏆
Ende. 🌟









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Lesebärwelt - Der Besuch

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🐴🦒
Esel Edgar und Frau Giraffe Cila mit ihrer kleinen Giraffentochter Sarah waren gerade dabei, das Abendessen vorzubereiten.

Als sie mit dem Tischdecken fertig waren, sagte Cila: „Die Suppe ist fertig!“

Genau in diesem Moment klopfte es wie verrückt an der Haustür.
Esel Edgar dachte bei sich: Was ist jetzt passiert? Hoffentlich nichts mit den Nachbarn!

Er rannte zur Tür und öffnete sie mit Schwung.

Ein Esel mit langen Ohren stürzte herein, umarmte Edgar sofort und plapperte los:
„Ja, grüß dich, mein Cousin Edgar – ich bin’s, Esel Schlappohr!“

Esel Edgar war sehr überrascht über seinen Besuch und erinnerte sich nur schwach an ihn.

Aber Esel Schlappohr redete und redete:
„Weißt du noch, wie wir als Kinder Ball gespielt haben? Ja, weißt du noch?“ – und erzählte immer weiter.

Giraffenkind Sarah gefiel die Erzählung von Onkel Schlappohr, und sie schloss ihn schnell in ihr Herz.

„Es tut mir leid“, sprach Esel Edgar, „ich kann mich nicht mehr so genau erinnern wie du.“

Esel Schlappohr nickte verständnisvoll.
„Ja, natürlich! Ich bin etwas älter als du – daran wird es wohl liegen.“

Nach dem Essen halfen alle beim Abräumen.

„Sarah, Bettgehzeit!“, erinnerte Giraffenmutter Cila.

Esel Schlappohr kitzelte Sarah noch ein wenig, was ihr sehr gefiel.
„Ha, ha, ho, ho!“, hörte man da ein fröhliches Kinderlachen.

„Komm, ich bring dich ins Bett“, sagte Esel Schlappohr, und Sarah war darüber sehr glücklich.

Einige Tage blieb Esel Schlappohr bei Esel Edgar zu Besuch. Natürlich hatte er immer etwas zu erzählen.

„Heute gehe ich zu meinem alten Freund, dem Marienkäfer“, sagte er.
„Danach kehre ich vielleicht gleich wieder in mein Dorf zurück.“

Esel Edgar war etwas verwundert, doch Giraffenkind Sarah war sehr traurig.

Esel Schlappohr klopfte ihr auf die Schulter und versprach:
„Ich komme schon wieder ab und zu vorbei.“

Sarah wusste nicht genau, was sie davon halten sollte, und ging eingeschnappt in ihr Zimmer.

Esel Schlappohr verabschiedete sich und machte sich auf den Weg zur Caféinsel.

Dort angekommen, suchte er sofort seinen Freund, den Marienkäfer.
Die Freude war groß – sie hatten sich lange nicht gesehen!
Die ganze Nacht erzählten sie sich gegenseitig, was sie alles erlebt hatten.

Marienkäfer Felix hatte ein Restaurant.
„Schnell, Esel Schlappohr, ich muss mich beeilen! Ich bin spät dran! Ich muss rüber und mein Restaurant aufmachen!“

Er rannte los, und Esel Schlappohr hinterher.
Dort angekommen, stotterte Schlappohr schüchtern:
„Äh... ich... äh... suche Arbeit.“
Und senkte seinen Kopf dabei.

„Was? Das passt ja wunderbar! Bei mir ist gerade ein Kellner ausgefallen!“, rief Felix erfreut und reichte ihm eine Kellner-Uniform.

Esel Schlappohr stellte sich so geschickt an –
er konnte sich wunderbar mit den Gästen unterhalten –
das war schließlich sein Spezialgebiet!
Sogar Marienkäfer Felix war überrascht, wie gut er sich anstellte.

„Ich hab eine Idee“, sprach der Marienkäfer.
„Ich mache bei mir ein Zimmer frei. Du kannst bei mir wohnen und bleiben.
Du bist nicht nur mein allerbester Freund, sondern auch der beste Kellner, den ich je gesehen habe!“

Die beiden Freunde umarmten sich.
🐞 🐴
Eine Woche später, an seinem freien Tag, löste Esel Schlappohr sein Versprechen ein und besuchte Giraffenkind Sarah.
Sie hörte ganz erwartungsvoll zu, wie Onkel Schlappohr wieder Geschichten erzählte.

Nachdem er Sarah zu Bett gebracht hatte, setzte er sich noch mit Esel Edgar und Cila an den Tisch.
Esel Edgar war überrascht und freute sich, dass sein Cousin seinen Traumberuf gefunden hatte.

Am nächsten Tag verabschiedete sich Esel Schlappohr mit den Worten:
„Sarah, ab heute werde ich dir jeden Abend eine Geschichte erzählen!“

Dann umarmten sich die beiden.

Giraffenkind Sarah freute sich, so einen lieben Onkel zu haben. ❤

Ende. 🌟










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5 Kasım 2025 Çarşamba

Lieblingsbärchen

Von der Lesebärwelt  
🌈🐻🎪
Bärchen war sehr beliebt bei seinen Freunden.
Deshalb hatte er jeden Tag Besuch – Tag ein, Tag aus.

Eines Tages aber stand Bärchen traurig in seiner Küche und murmelte leise vor sich hin:
„Ach, wäre das schön, wenn ich auch einmal eingeladen werden würde …“

Lesebär hörte das zufällig. Und er vergaß es nicht.

Ein paar Tage später war Bärchens Geburtstag.
Da hatten seine Freunde eine wunderbare Idee – sie wollten ihn überraschen!

Zum Glück hatte Elefanto einen Zirkus.
Dort begannen sie sofort, alles für eine große Feier vorzubereiten.

Währenddessen war Bärchen zu Hause und backte Plätzchen und Kuchen für seine Freunde, die sicher bald vorbeikommen würden.

Da klopfte es an der Tür – Lesebär und ein paar andere Freunde standen davor.
„Bärchen, wir haben heute eine Überraschung für dich!“, sagte Lesebär geheimnisvoll.

Er band Bärchen die Augen zu, und gemeinsam nahmen sie die Kuchen und Kekse mit. Dann fuhren sie los – zur Überraschung!

Bärchen war ganz aufgeregt.
Als sie im Zirkuszelt ankamen, war es still – ganz still.
Niemand sagte ein Wort.

„Eins, zwei, drei … jetzt!“
riefen alle, und Lesebär nahm ihm das Band ab.

„Alles Gute zum Geburtstag, Bärchen!“

Bärchen staunte.
Das ganze Zelt war geschmückt mit bunten Luftballons, glitzerndem Lametta und einem großen Tisch voller Leckereien.
Auch seine eigenen Kuchen und Plätzchen standen dabei.

Dann begann die Vorstellung – nur für ihn!

Elefanto machte seinen lustigen Tanz mit den bunten Reifen.

Lesebär und sein Zwillingsbruder Byn führten ihre Clownnummer auf.

Danach kam Mauki, die Zaubermaus, und zauberte, dass es nur so von Farben funkelte.

Als nächstes zeigte Nashorn Nelli ihre lustige Trampolinnummer.

Es wurde gelacht, gestaunt und geklatscht.

Bärchen saß mitten unter seinen Freunden, lachte, strahlte –
und freute sich, dass sie alle an ihn gedacht hatten.

Und somit endet diese Geschichte voller Träume. 🌟









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15 Ekim 2025 Çarşamba

Lesebärwelt - Lesebär und seine Lesebärschule

 📚
Die Lesebärschule Kleeschreib ist eine besondere Schule.

Sie findet auf dem Kleefeld unter einem Pavillon statt –
oder im Zirkuszelt von Elefanto –
oder manchmal auch in der Stiftfabrik.

Im Kleefeld, unter dem riesigen Pavillon,
sitzen die Kinder von der Wolkeninsel besonders gern.

Zwischen den hellgrünen Klee-Büscheln
leuchten verschiedenfarbige Kleefarben:
gelb, rot, rosa, dunkelgrün, weiß, hellblau, orange.

Die Fantasie lässt sie entstehen –
einfach fantastisch anzusehen!
🍀🍀🍀🌸🍀🥀🍀🌸🍀🍀🍀

Am Nachmittag beginnt die Schule.
Lesebär kommt, liest den Kindern vor
und lehrt sie das Lesen.

Lehrerin Esel Klara erklärt ihnen die Buchstaben
und bringt ihnen bei, sie zu erkennen.

Lehrerin Violetta, das weiße Einhorn
mit violettfarbiger Mähne und Schweif,
ist ihre Mathematik-Lehrerin und bringt ihnen das Rechnen bei.

Gegen Abend kommt Esel Lilu,
die Geschichtenerzählerin von der Leuchtturminsel, vorbei –
denn sie und Esel Klara sind beste Freundinnen.

Gern lauschen die Kinder
und auch die Inselbewohner
den wunderbaren Geschichten unter dem Sternenhimmel. 🌟










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10 Ekim 2025 Cuma

Das Zwergenlied

Märchenwelt 🌟

🌿 Das Zwergenlied 🌿

Strophe 1:

Zwerg Bärenstark mir die schweren Steine anreicht,
dann geht’s leichter von der Hand.
Zwerg Krähenfuß hat sie schon vorbereitet,
drin werkelt Milchbart fleißig im Haus.

Refrain:
Hand in Hand, so schaffen wir’s,
so geht das Werk noch leichter von der Hand.
Zwerg Knollnase hat uns die Arbeitschürzen gemacht,
dass unser Werk geht leichter von der Hand.

Strophe 2:

Zwerg Zipfelmütz sammelte Feuerholz,
damit es später warm im Haus ist.
Zusammen am Zwergenhaus geht es voran,
Hand in Hand ist alles bald getan!
Hand in Hand ist unser Haus flink fertig gemacht!

9 Ekim 2025 Perşembe

Wolkenland-Däumlinge

Märchenwelt 🌟 Lesebärwelt 

⛈️☁️⛈️
Oben im Wolkenland geht es hoch her.

Donner und Blitz wechseln sich ab – genau das Richtige für die fünf Däumlinge.

Mit ihren Spaßskatebords kann es losgehen!

Da ist der schwarze Däumling-Kater mit dem Würfelzeichen auf der linken Brust,
das graue Däumling-Nilpferd mit dem leuchtend roten Herz auf dem Bauch,
der braune Däumling-Hund Wuffy,
der weiße Däumling-Bär mit dem langen roten Schal
und der Mini-Löwe-Däumling mit orangengelbem Fell.

Alle stehen in Startposition – ihre goldschimmernden Wolkenschwebebords unter den Füßen.

Alle warten, besonders der schwarze Däumling-Kater, auf die Blitzwelle.

Gleich wird sie durchzucken –
und mit ihr wird der Däumling-Kater in die grollende Wolke vor ihnen hineinschießen.

Da! Endlich – die erwartete Blitzwelle!

Der Däumling-Kater springt mit seinem Wolkenbord hinein –
und verschwindet in der Wolke. Alle warten gespannt …

Und – schwups! – da schießt er hinten wieder heraus.

Der Regenbogen, der das Spektakel gern beobachtet, eilt zu Hilfe
und dreht sich in U-Form,
sodass der schwarze Däumling-Kater mitten hindurchsaust –
und von einer dicken Windfangwolke weich aufgefangen wird.

Sofort legen auch die anderen los –
einer nach dem anderen, wieder mit der Blitzwelle,
ab durch die Mitte, hinein in die grollende Wolke,
mit einem wilden Achterbahnluping, jauchzend und lachend.

Die Wolke grollt vor Lachen –
vom Gekitzel, das die durchgeschnellten kleinen Flitzer ihr bereiten.

Sie reiten in den Regenbogen hinein
und werden – einer nach dem anderen –
von der dicken Windfangwolke weich aufgefangen.

Und zum krönenden Abschluss des Tages
hüpfen sie noch ordentlich auf ihrer Wolke herum –
so sehr, dass dicke Regentropfen herunterplatschen.

Ach, wie herrlich so ein Grollgewitter im Wolkenland sein kann!

Darüber freuen sich die fünf Däumlinge herzlich. ⚡🐾⛈️
🌈💧💧💧⚡🌈

7 Ekim 2025 Salı

Lesebärwelt ⭐ Der Traum von den Sternen

Märchenwelt 🌟

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⭐ ⭐ ⭐ 🌟 ⭐⭐⭐ 
Esel Edgar träumt von den Sternen. Er möchte so gern dort oben leben.

Er träumt vor sich hin und schaut zum Himmel hinauf.

In diesem Moment kommt seine Freundin, das Einhorn. Er erzählt ihr von seinem großen Traum – hinauf zu den Sternen zu wollen.

Da sagt das Einhorn: 
„Komm, ich fliege dich zu den Sternen!“

Esel Edgar setzt sich auf ihren Rücken, und gemeinsam fliegen sie hinauf in den Himmel.

Bald schon sehen sie die Sterne, und einer von ihnen ist etwas größer als die anderen. Dort landen sie und sitzen eine Weile auf dem Stern, schauen hinunter auf die Welt.

Nach einer Weile sagt Esel Edgar: 
„Ja, das ist hier schön, hell, und die Sterne gefallen mir auch sehr gut – aber hier gibt es kein Leben, kein Wasser, nichts zu essen. Alles ist ganz kahl. Komm, wir fliegen wieder zurück.“

So kehren sie zur Erde zurück.

Unten hat Esel Edgars Frau, die Giraffe Sheila, schon auf ihn gewartet – zusammen mit der kleinen Tochter.

„Und, wie war’s, Esel Edgar?“ fragte sie. „Willst du noch immer bei den Sternen leben?“

„Nö“, sagte Esel Edgar etwas traurig, „da gibt’s gar nichts für uns."

Dann sitzen sie draußen auf der Terrasse: Sheila mit dem Giraffenkind auf dem Schoß, Esel Edgar und das Einhorn nebeneinander. Sie schauen hinauf zum Himmel, zu den funkelnden Sternen.

Dann bemerkt Esel Edgar: 
„Na ja – von unten schauen die Sterne auch ganz schön aus.“

Und da ruft die kleine Tochter: 
„Papa, Papa, schau mal!“

Und da sagt das Einhorn: 
„Schau mal, Esel Edgar, da oben hat sich ein Sternenbild gebildet – es sieht aus wie ein Esel!“ Alle schauen nach oben – und alle grinsen.


Ende. 🌟

30 Eylül 2025 Salı

Kutto Krimi 🕵️‍♂️ KKR 003

Zur Zentrale

Mit Hubert zur Zentrale. Sie stiegen in seinen alten, beigefarbenen Bentley – ein langgezogenes britisches Modell aus den 50ern, mit glänzenden Holzarmaturen und weichen Ledersitzen.

Kutto bemerkte stirnrunzelnd:
„Den hast du immer noch?“

Hubert schmunzelte:
„Von alten Sachen trennt man sich ungern.“


In der Zentrale der NCA – National Crime Agency – Cold Case Unit:

Ein kleiner Raum, vollgestellt mit Schreibtischen. Nur Huberts Platz war durch eine Seitenwand etwas abgeschirmt.

Kutto murmelte mürrisch:
„Du hättest besser ein eigenes Zimmer.“

Hubert entgegnete gelassen:
„Nö, ich brauch Menschen um mich herum.“

Kutto abwehrend:
„Ich brauche niemanden.“

Hubert blieb ruhig, aber bestimmt:
„Doch. Du brauchst uns – sonst kannst du den Fall nicht aufklären!“

Kutto sinnierte, kurz war es still. Dann murmelte er:
„Gut... Dann legen wir los.“

Er fuhr fort:
„Weißt du noch – den Chip, den die Sondereinheit damals einbehalten hat? Den brauchen wir!“

Hubert voller Vorfreude:
„Ha! Lass mich nur machen!“

Nach ein paar Telefonaten hielt er schließlich einen Schlüssel in der Hand, den ein Polizeibote gebracht hatte – grinsend schwenkte er ihn vor Kuttos Nase hin und her.

Kutto fixierte ihn sofort.

Red-Room – Sonderarchiv

Hubert sagte locker:
„So, jetzt ab ins Archiv.“

Neben ihnen stand ein Archivrollwagen mit einem Stapelkorb. Gemeinsam durchsuchten sie die Unterlagen. In Plastikbeuteln lagen die Beweisstücke:

– der Chip
– der Dartpfeil
– und obendrauf: die frisch eingetütete Mundharmonika.

Jetzt konnte es losgehen – zurück an Huberts Schreibtisch, wo bereits zwei riesige Tassen schwarzen Tees warteten. Kutto griff schweigend zur Tasse. Für einen Moment verharrte er stumm. Die Erinnerung an seinen Bruder ließ ihn kurz innehalten.


Mario und sein Fall

Mario, der Bruder von Kutto, war fünfzehn Jahre älter als er.

Die Eltern, beide Altertumsforscher, waren bei einer Expedition an einer seltsamen Krankheit gestorben. Seitdem war Mario seine wichtigste Bezugsperson.

Mario arbeitete bei der Geheimpolizei und gleichzeitig als Mittelsmann an der Börse – in Zusammenarbeit mit seinem Bruder und der ISE. Er kannte viele Strohmänner und Handlanger.

Irgendwann hatte er keine Lust mehr und arbeitete nur noch als Börsianer.

Sein bester Freund Persy, ein Buchmacher, den Mario schon lange kannte, geriet in Bedrängnis. Persy traf sich mit ihm in einem kleinen Revier-Club, weil er die schmutzigen Mafia-Geschäfte der „Glatzkopfmänner“ ausführen musste, die von Piton beauftragt wurden. Die Mafiamänner erpressten ihn mit seinen drei kleinen Kindern. Persy wusste, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis auch er dran wäre.

Daraufhin informierte Persy Mario über die Machenschaften: Piton hatte ein verstecktes Lager mitten auf einem alten, verlassenen Industrieplatz, wo Drogen und gewaschenes Geld lagerten.

Persy musste alle Buchungen frisieren. In dem kleinen, unscheinbaren Revier-Club schob er Mario unbemerkt eine Münze mit einem Chip darin zu.

Mario steckte die Münze sofort in seinen Schuhabsatz.

Er kannte keine Angst und ließ sich nie erpressen, zumal er wusste, dass sein Bruder von der Elite-Sondereinheit hinter ihm stand.

Deshalb ersannen Piton und Professor Rupert einen Plan.

Sie kannten Marios Gewohnheiten und wussten, dass er gutmütig bei Straßenmusikanten immer Geld gab – das wollten sie jetzt für sich ausnutzen.

Spätabends, als Mario auf dem Nachhauseweg war, rief Persy ihn an und bat ihn, sich in einer versteckten Gasse zu treffen.

Am verabredeten Ort bemerkte Mario zunächst nur den am Boden sitzenden Mundharmonika-Spieler. Er hielt inne, hörte zu und wollte ihm Geld geben. In diesem Moment nutzte Piton die Gelegenheit: Er warf aus der Entfernung einen Spezial-Dartpfeil in die Seite von Marios Hals – Mario war sofort tot.

Ein Spaziergänger, der das Mundharmonika-Spiel gehört hatte, wurde später Zeuge.

Dank der Beweise auf dem Chip konnten die Ermittler das versteckte Lager ausheben – einen alten, stillgelegten Industriehafen außerhalb der Stadt namens Graymoor Harbour.

Piton schwor Rache an Kutto.

Damals wurden die Beweismittel einbehalten, und Kutto erfuhr erst später davon.

An jenem Tag, an den sich Kutto nur schemenhaft erinnern konnte, hatte Hubert alles so vorbereitet, dass Kutto nur seinen Bruder abgedeckt vorfand. Auf Kuttos Verlangen wurde das Gesicht seines Bruders kurz aufgedeckt.

Was danach geschah, war wie vernebelt. Kutto tauchte unter, niemand wusste, wo er war. Er schied nie offiziell aus. Nur einer konnte ahnen, wo Kutto sich aufhielt – Hubert. Doch der würde es niemals verraten.

Als Kutto nach Monaten wieder auftauchte, hatte er keinen Zugang mehr.

So fasste er den Entschluss, als Detektiv zu arbeiten.


Pitons Machenschaften

Persy, der arme Kerl, wurde drei Tage später auf einer verlassenen Baustelle entdeckt – aufgehängt an der Zacke einer Baggerschaufel. Jeder der Ermittler ahnte, dass Piton und seine Männer dahintersteckten, doch sie konnten es nicht beweisen.

Danach schickte Piton monatelang seine Schlägertrupps los, die gezielt Polizeiclubs angriffen. Mit ihren Spezial-Schlagtechniken wurden die Polizisten brutal zusammengeschlagen. Nur in seltenen Fällen kamen dabei Menschen ernsthaft zu Schaden – aber die Botschaft war klar.

Piton, der Abtrünnige, war unter den alten Mafiabossen längst abserviert. Keiner von ihnen wollte noch etwas mit ihm zu tun haben. Er selbst verzichtete auf Schusswaffen. Nur er und seine engsten Männer trugen speziell angefertigte Dartpfeile, die nur auf direkte Anweisung eingesetzt wurden.

Unauffällig trat Piton in gewohnter Mafiamanier auf – stets modisch gekleidet, in teuren Anzügen, getarnt als der größte Geschäftsmann.

Rupert – der Drogenprofessor, wie ihn die Mafiabosse nannten – war damals gerne gesehen. In dubiosen Unterschlupfen, getarnt als Übergangsheime, untersuchte er gezielt Jugendliche ab sechzehn, die kaum Chancen hatten. Geschundene Seelen, die dankbar waren, wenigstens keine weiteren Übergriffe mehr erleiden zu müssen.

Er war ihr Mentor. In seinem versteckten unterirdischen Tunnelsystem ließ Rupert sie scheinbar frei entscheiden. Doch sie mussten ihm einen Kodex schwören: Falls er sie jemals brauchen würde, schuldeten sie ihm einen Gefallen. Über Jahre experimentierte er mit seiner speziellen Injektionsformel, die sie willenlos und gefügig machte. Langsam starb bei den Anhängern auch der Haarwuchs ab – so entstand die Glatzkopfmafia.

In ihrer Mitte: Piton. Damals ein 9- bis 10-jähriger Junge ohne Identität, ohne Erinnerung, aber von kräftigem Körperbau. Sein rechtes Auge hatte er bei einem Seeunglück verloren – an das er sich jedoch nicht mehr erinnern konnte.

Rupert war besessen davon, das größte Mafia-Imperium der Welt aufzubauen. Zwar war er Mentor für Piton, doch im Grunde war er ihm untergeben.

Jahrelang formte Rupert ihn nach seinen Vorstellungen.

Niemand wusste, wer Rupert wirklich war. Niemand kannte seinen wahren Namen. Doch durch Piton war er nun der wahre Drahtzieher im Hintergrund geworden – sein Werkzeug: der Mafiaboss Piton.

Rupert erschuf immer neue Drogen – kleine, unauffällige Pillen mit verschiedenen Geschmacksrichtungen. Sie machten nicht auf herkömmliche Weise süchtig, sondern weckten einfach nur Lust auf mehr, ohne dass es jemand sofort bemerkte. So beeinflussten sie die Konsumenten langsam körperlich und geistig.

Gerade in hohen Kreisen – bei Politikern und im Sportbereich – wurden diese unscheinbaren Pillen schnell beliebt.

Durch seine manipulierten Anhängern arrangierte Rupert die Geschäfte geschickt. Niemand ahnte, wer wirklich hinter allem steckte.

Erst Jahre später traten die Folgen zutage: Unerklärliche Krankheiten, plötzliche Herzinfarkte, einige wurden sogar geisteskrank. Doch damals war es schwer, den Zusammenhang nachzuweisen.


Im Zentralrevier über den Unterlagen

Hubert ließ an seinen Schreibtisch einen weiteren Tisch heranschieben und winkte zwei ältere Kollegen herbei. Gemeinsam begannen sie zu viert, die Akten durchzugehen.

Stunden später saßen nur noch Kutto und Hubert über den Unterlagen. Kutto war inzwischen so nah an die Papiere herangebückt, dass Hubert schmunzelnd den Kopf schüttelte und ihn ermahnte:
„Wenn du so nah dran bist, brauchst du bald noch eine Brille!“

Kutto zog wortlos eine Brille an einer feinen Umhängekette aus seiner Hosentasche und setzte sie auf. Hubert schwieg zunächst – er kannte Kuttos Eitelkeit nur zu gut. Doch lange hielt er sich nicht zurück:
„Eine Brille? Die steht dir aber gut.“
Kutto schob sie mit dem Finger auf der Nase zurecht:
„Die ist nur zum Lesen. Damit ich die Buchstaben besser sehen kann.“

Er vertiefte sich erneut in die Akten. Nach einer Weile schaute er sich die Beweisgegenstände noch einmal an und griff hinüber.

Hubert neckte ihn:
„Du siehst aus wie eine Klapperschlange vor dem Angriff.“

Kutto drehte den Dartpfeil vor sich hin und entdeckte eine winzige Gravur. Sofort ließ er sie im Labor untersuchen: Ein „P“. Pitons Dartpfeil.

Damit erwies sich die Mundharmonika nun endgültig als das perfekte Lockmittel, mit dem sein Bruder hereingelegt worden war. Damals, vor Jahren, fehlten den Ermittlern noch die heutigen technischen Möglichkeiten. Erst jetzt kamen diese kleinen Details ans Licht.

In den Akten fanden sie auch die dokumentierten Bilder vom alten, stillgelegten Industriehafen Graymoor Harbour. Jahrelang unbenutzt – mitten darin eine große Lagerhalle, durch angrenzende Lagereinheiten gut versteckt. Dort, wo die alten Werftanlagen ins Niemandsland übergingen.

Bilder von riesengroßen Füllfässern und dem breiten, verrosteten Tor mit der Kennzeichnung Block 17. Seltsamerweise fanden sich keinerlei Spuren – keine Fuß- oder Handabdrücke, nicht einmal Reifenspuren auf dem engen Kiesgelände davor.

Gegen Ende blieben nur noch drei rote Pappmappen übrig. Kutto war längst übermüdet, während Hubert sich die Beine vertrat.

In einem Zeitungsartikel stieß Kutto auf ein altes Bild: Flüchtlingskinder, in Decken gehüllt, sitzend in einem Rettungsboot. Damals war Kutto mit seinem Bruder bei den Ermittlungen dabei gewesen. Der Fall war später ergebnislos versandet.

Auf dem Foto fiel Kutto ein Junge besonders auf: ungewöhnlich muskulös, mit einem Verband über der rechten Gesichtshälfte. Ein Gefühl beschlich ihn – irgendetwas kam ihm bekannt vor. Danach steckte er den zusammengefalteten Zeitungsausschnitt in sein Ledertäschchen.

Hubert kehrte mit zwei Tassen Mokka zurück, setzte sich wieder zu ihm – gemeinsam arbeiteten sie sich durch die restlichen Akten.


Im Waggon von Kutto

Die beiden Jungen warteten erwartungsvoll im Waggon.

Kutto und Hubert wirkten noch etwas ermüdet – sie hatten die Nacht über in den Revierbetten bei der Zentrale verbracht. Kutto ging voran und betrat den Waggon, Hubert folgte ihm.

Hubert sagte trocken:
„Keine Spur von Piton.“

Kutto ballte ärgerlich die Fäuste in seinen Hosentaschen und knirschte mit den Zähnen:
„Piton darf nicht entkommen!“

Pit und Jo setzten sich auf die Bank. Hubert stand seitlich neben ihnen – mit seiner breiten, kräftigen Gestalt, den dunklen, kurzen Haaren, dem rundlichen Gesicht und dem verschmitzten Ausdruck auf den Lippen. Er war bestimmt eineinhalb Köpfe größer als Kutto und trug ein modisches Jackett, das bis zum Po reichte.

Pit, sichtlich angespannt, fragte:
„Was ist Piton eigentlich für ein Typ?“

Kutto antwortete sofort:
„Piton ist schon als Mafiaboss geboren!“

Hubert nickte zustimmend.

Kutto, inzwischen auf der Bank gegenüber, holte eine selbst zusammengestellte Aktenmappe hervor – darin alte, verblasste Zeitungsausschnitte.

Piton als Bodybuilder-Kind, neun bis zehn Jahre alt, mit Glasauge auf der rechten Seite – in Zusammenhang mit einem Doping-Skandal im Jugendbereich. Wie so oft konnte nichts nachgewiesen werden. Nur der Name Piton tauchte auf. Nichts Handfestes, nur Gerüchte, die von der Presse aufgebauscht wurden. Und dann verschwand er spurlos.

Auf einem anderen Zeitungsabschnitt wurde ein Jugendlicher als jüngster Mafia-Boss bekannt – Piton. Ihm konnte jedoch nichts nachgewiesen werden, denn seine Männer, allesamt ebenfalls Jugendliche, nahmen die Schuld auf sich.

 Pit nachdenklich:
„Wie kann das sein?“

Kutto erklärte:
„Alle mit Glatze sehen ähnlich aus. Für Zeugen sehen alle gleich aus. Der sagt: ‚Der war’s.‘ Der Verdächtige schweigt – wenn überhaupt sagt er nur: ‚Ich war es.‘ Da sind einem die Hände gebunden!“

Kutto nahm aus seiner Hosentasche ein Bild aus seinem Ledermäppchen und legte es wortlos daneben.

Sofort fiel allen im Raum die Ähnlichkeit auf.

Pit entdeckte eine schlanke Gestalt ganz im Hintergrund, halb abgeschnitten auf dem ersten Bild – doch dieser moorfarbige Kittel! Auf dem anderen Foto war er besser zu erkennen, das modisch vermummte Gesicht – wieder dieser moorfarbige Kittel. Das war doch dieser verrückte Professor.

Pit hatte ihn sofort erkannt – es war der Mann, den sie damals bei der Rettung ihrer Oma gesehen hatten.

Da wurde Kutto einiges klar.

Piton war mit den neuesten Pillen im Rauschgifthandel unterwegs – mit Hilfe des verrückten Professors. Dieser Professor hatte Piton groß gemacht, er war der wahre Drahtzieher hinter allem!

Dann pinnte Kutto die Artikel an die Wand.

„Wenn ich Piton erwische“, sagte er, „lege ich von meinem Bruder eine seiner Zigarren auf seinen Bilderrahmen.“ Dabei blickte er zum Tisch, auf dem einige Zigarrenschachteln lagen, und klopfte mit seiner Pfeife darauf.

Nach dem Vorfall mit Piton zogen sich Kutto und Hund Hektor in die Jagdhütte seines Bruders Mario zurück – auf die sogenannte Bäreninsel, wie Hubert sie nannte. Man konnte sie nur mit dem Hubschrauber erreichen. Von oben sah sie aus wie ein Bärenkopf.

 

3 Eylül 2025 Çarşamba

Lesebärwelt- Papagei Blumia

Papagei Blumia lebt nach langer Reise in Traubensand.

Papagei Blumia wollte schon als ganz kleines Papageienkind Sängerin sein, deshalb nutzte sie jede Gelegenheit zu singen, was manchen aufs Gemüt ging.

Als Blumia in die Schule kam, nahm sie gleich dort Sing-Unterricht. Nach der Schule studierte sie Gesang und Musik, danach ging sie in die Oper.

Papagei Blumia sang in den besten Opernhäusern von Itali, Spania, Franzos und Distelland. Dort lernte sie ihren Opernkollegen Rabe Rudi kennen. Sie verliebten sich und flogen nach Traubensand, der Heimat von Rabe Rudi, und sangen dort zusammen in der besten Oper.


Eines Abends außerhalb von Traubensand saß Papagei Blumia draußen vor ihrem Häuschen auf der Terrasse auf einem Klappstuhl. Im Halbdunkeln sah sie einen riesigen Schattenkopf und vor Schreck losschrillt!

Doch Blumia war mutig und tapste schnell auf den Schatten zu. Sie sah eine kleine Eidechse mit großem Kopf, seitlich mit Flatterrause am Gesicht – dadurch wirkte der Kopf riesig.

Die Eidechse formte ihre Lippen, pustete und murrte: „Ich will Feuer spucken!“

In der Zwischenzeit kam auch Rabe Rudi herangestürzt geflogen und bekam noch die letzten Worte der Eidechse mit.

„Was, du willst Feuer spucken? Du bist doch eine Eidechse!“

Blumia und Rudi schüttelten die Köpfe.

Die Eidechse sagte: „Ich will ein Drachen-Dinosaurier sein!"

Papagei Blumia und Rabe Rudi sangen eine Operette für ihn.

Darüber vergaß er, dass er Feuer spucken wollte, fing an zu lächeln und stimmte mit ein.

So sangen sie zu dritt die Operette weiter.

„Weißt du, was meinte Blumia? Du bist dann Eidechse Dino!“ Und sie fingen wieder zu singen an.


29 Ağustos 2025 Cuma

Lesebärwelt - Der wohl kleinste Lehrer

Es war einmal ein Wurm, der wohl der klügste Wurm war, den es je gab.

Wenn jemand vom Wurm- oder Käfervolk Wissensfragen hatte oder krank wurde, schickte man ihn zum Wurm.

Er hatte sich mit der Zeit eine regelrechte Büchersammlung angelegt, fein säuberlich sortiert und geordnet.

Dadurch wurde er so bekannt, dass er nur noch mit dem Namen „Bücherwurm“ angesprochen wurde.

Mit der Zeit wurden die Anfragen so groß, dass der Wurm beschloss, Unterricht zu geben.

„Die Bücherwurmschule“ – so wurde er der berühmteste und bekannteste Bücherwurm-Lehrer der Welt.

Wenn du einmal einen Regenwurm findest, sei vorsichtig mit ihm – er könnte ein Verwandter des Bücherwurms sein.


Ende


Lesebärwelt 🐻 Stifte – Fabrik in Not

Lesebär schläft gerne lange – das ist wohl bekannt. Außerdem war er übermüdet von der gestrigen Nacht: Spät war es geworden, als er von seiner Stifte-Fabrik zurückkehrte. Momentan gibt es dort viel zu tun.

Zwillingsbruder Byn hatte sich heimlich zur Fabrik geschlichen. Er war ein Computer-Spezialist und bastelte gerne herum. Er wollte die beiden Kästen verbessern, die direkt an den Bändern standen. Doch da – Chaos! Alles flog nur so herum, der Strom flackerte. Oje, oh Schreck – er hatte die falschen Knöpfe gedrückt.

Unterdessen, fast wie in Vorahnung, war Lesebär unterwegs mit seinem Jeep, den er gern fuhr. Von der Wolkeninsel über die Caféinsel , dann hinter dem Felsgebirge entlang, über die Sandbank hinüber zur Stifte-Fabrik.

Lesebär auftaucht!

„Byn? Was hast du getan?“

Byn erinnerte ihn: „Du sagtest doch, ich soll dir helfen – ich soll auf die Stifte-Fabrik aufpassen!“

„Ja! – Als Aufpasser, damit alles gut läuft!“

Nach einer kleinen Rüge umarmte Lesebär Byn – schließlich war er doch sein Zwillingsbruder.

„Gut“, brummelte Lesebär. „Jetzt alles aufräumen – und los geht’s!“

So ließ Lesebär neue Bänder machen, während Byn alles neu programmierte.

Mit den farbigen Entwicklungskästen und den neuen Bändern entstand nun etwas ganz Besonderes: dreistöckige Kästen, direkt an jedes Band gesetzt – gleich angemacht, das war doch wohl klar. Nun ging es viel schneller für alle – freuten sich die Wolkeninsel-Freunde.

Und so endete ein Tag voller Abenteuer, Überraschungen und neuen Ideen.

Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

Märchenwelt – alt, neu erzählt 🌟 Es war einmal ein armer junger Bäckerbursche. Er ließ aus Gewohnheit immer drei Haferkörner draußen auf de...