26 Mart 2026 Perşembe

Meerjungfrau Cosmo und Troll Rose – Tanz im Meeresgrund

verrückte Märchenwelt 🌟

Meerjungfrau Cosmo tauchte mit Krake Kurt auf, und sie saß auf dem Kopf der Krake.

Ungeduldig rief sie: „Komm, Kurt, schneller! Ich habe extra den schönsten Bikini angezogen, um den schrägsten Meerestanz vorzuführen.“

„Kannst du das nicht am Sandstrand machen?“, wollte Kurt wissen.

„Nö, da ist es mir viel zu sandig. Der bleibt zwischen meinen Flossenfüßen hängen“, empörte sich Meerjungfrau Cosmo.

Weit hinter dem Sandstrand schimpfte Igel Fritz: „Schlamp Rose, schau mal, wie es bei dir aussieht! Dein Hemd und deine Hose gehören dringend gewaschen!“

Der Troll antwortete: „Ich und Wasser?!“ und schüttelte den Kopf.

Mürrisch schob der Igel den Troll Richtung Meeresstrand.

Troll Schlamp Rose, mit ovalem, länglichem Kopf und weich, leicht rosiger Farbe, kurzen Armen und Beinen, lebte weit hinter dem Sandstrand zwischen Felsen und Baumgruppen in seiner Hütte. Am liebsten lag er am Ende des Sandstrandes, ließ sich sonnen und genoss den Sand auf seiner weichen Haut.

Langsam trottete der Troll zum Strand.

Am Meer wollte Troll Rose seine Klamotten waschen. Dabei sah er die Meerjungfrau, die auf dem Kopf der Krake ihre Tänze aufführte und nichts anderes mehr sah als sie.

Die Meerjungfrau lud den Troll ein, mit hinunterzukommen und beim Tanzball mitzumachen.

Ein runder Fisch tauchte auf und warf dem Troll eine Kugel mit Flüssigkeit darin zu, die Troll Rose ohne Weiteres hinunterschluckte.

Unten im Meer befand sich ein unterirdischer Spaß-Tanzsaal. Ein riesiger Saal mit tausenden blinkenden Lichtern und lauter Musik – wumm, wumm – es wurde gezappelt und getanzt. Krake Kurt stand hinter dem Mischpult und swifte über die Platten.

Gute Laune pur.

Auf der Tanzfläche wurde wild abgezappelt und getanzt – Meerjungfrau und Troll waren mit dabei.

Am nächsten Morgen stand Igel Fritz am Strand und fragte aufgeregt: „Wo steckst du denn? Ich habe schon die ganze Insel nach dir abgesucht!“

Troll Rose schaute unschuldig: „Warum? Es ist doch hell!“

„Du warst die ganze Nacht nicht da!“, schrie Igel Fritz aufgebracht.

Troll Rose wunderte sich: „Wie gibt’s das? Ich war nur beim Tanzen.“

„Du amüsierst dich, ich suche dich!“, empörte sich der Igel.

„Wenigstens riechen deine Klamotten wieder gut“, meinte Igel Fritz.

Troll Rose lächelte: „Ja, genau!“

„Weißt du was“, lenkte Troll Rose ab und legte seinen Arm um die Schulter des Igels, „du kommst einfach das nächste Mal mit, und wir zappeln alle gemeinsam eine Runde.“

Verschmitzt lächelten sie sich an, und so kam es, dass unten am Meeresgrund Troll Rose, Igel Fritz, die Meerjungfrau und all die Meeresfreunde wild umherzappelten, während Krake Kurt dazu super auflegte.

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24 Mart 2026 Salı

Katzenwolke Lilly

Märchenwelt 🌟

Katzenwolke Lilly zog oft über trockene Wiesen, Felder und Gärten hinweg. Die Menschen freuten sich und lächelten ihr zu, wenn sie die Katzenwolke entdeckten.

Gemeinsam mit ihrem Freund, dem Regenbogen, schwebte sie dahin und ließ sich gerne von ihrem Freund, dem Südwind, anschieben.

Gerne ließ Katzenwolke Lilly es so lange regnen, bis danach der Regenbogen erscheinen konnte.

Katzenwolke Lilly und der Südwind spielten oft Fangen, und sie wurde dadurch hin und wieder zurückgeweht.

Eines Tages hörten sie ein starkes Windgeheul. Sofort schwebte Katzenwolke Lilly darauf zu, der Regenbogen folgte ihr, und auch der Südwind eilte hinterher.

Gemeinsam entdeckten sie in einer tiefen Felsmulde einen Wind, der feststeckte. Es war der Ostwind. Er heulte, denn seine eigenen Windkräfte waren zu stark.

Der Ostwind säuselte, dass er in der tiefen Felsmulde festsaß. Immer wenn er versuchte, sich hinauszublasen, zog ihn sein eigener Wirbel wieder zurück in die Tiefe der Mulde.

Der Südwind meinte:

„Gut, wenn deine Kräfte wieder stark genug sind, blase ich dich kräftig von hinten an. Der Regenbogen formt sich zu einem U, und unsere Katzenwolke Lilly schiebt dich von unten an. So können wir es schaffen.“

So gesagt, so getan.

Als der Ostwind seine Kräfte gesammelt hatte, waren der Regenbogen und Katzenwolke Lilly schon bereit. Mit einem kräftigen Pusten half der Südwind dem Ostwind, sich aus der tiefen Felsmulde zu befreien. Katzenwolke Lilly schob von unten an, und durch den Regenbogen hindurch – hui! – war der Ostwind endlich frei.

Da tanzten alle vor Freude, und die beiden Winde ließen Katzenwolke Lilly fröhlich hin und her fliegen. Vor lauter Freude ließ sie es auf den trockenen Feldern reichlich regnen, sodass der Regenbogen in seinen leuchtenden Farben erscheinen konnte.

Die Menschen schauten hinauf und erblickten eine leicht schimmernde, rosa Katzenwolke. Sie winkten ihr zu, und Katzenwolke Lilly blinzelte ihnen zurück.

Ende 🐈🌨











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🐸 Der singende Frosch

Märchenwelt 🌟

Auf einer großen Wiese lebte eine kleine Familie mit ihren Zwillingen Pia und Finn in ihrem Haus.

Die Eltern hatten einen kleinen, niedrigen Brunnen und einen Teich angelegt, und bald sammelten sich dort auch Frösche.

Unter allen Fröschen war auch Frosch Mega dabei, von allen so genannt, weil er sich für etwas Besseres hielt.

Frosch Mega quakte nicht wie die anderen. Er sang. Doch seinen Gesang konnten die anderen Frösche kaum ertragen, und sie verstanden nicht, warum er nicht einfach an der alten Tradition des Quakens festhielt.

So überlegten sich die Frösche eine List. Drüben im Brunnen war vom Teich Wasser hinübergesickert. Es war nicht viel, kaum höher als Frosch Mega selbst. Also überredeten die Frösche ihn, dass er dort viel besser singen könne.

Die Zwillinge Pia und Finn spielten oft auf der Wiese. Eines Tages schauten sie in den kleinen Brunnen hinein und entdeckten den Frosch.

Frosch Mega sang ihnen sofort etwas vor. Die Zwillinge hielten sich die Ohren zu.

„Du kannst überhaupt nicht singen!“, riefen sie laut.

Am nächsten Tag brachten sie dem Frosch ein Notenblatt.

Doch damit konnte Frosch Mega nichts anfangen. Wozu brauchte er das auch? Er ließ es einfach in das seichte Wasser fallen.

Ein unmusikalischer Frosch, der nicht singen konnte – sollte er nicht lieber quaken? Das wäre wohl besser für ihn gewesen.

Doch Frosch Mega sang weiter seine schiefen Lieder, fest überzeugt davon, dass er der beste Sänger aller Zeiten war.

Die Zwillinge kamen nicht mehr vorbei.

Er, der Frosch Mega – und quaken? Nö, das kam für ihn nicht in Frage!

Und so kam es, dass Frosch Mega noch immer in dem kleinen Brunnen vor sich hin dümpelte und immerfort falsch sang.

Quak Ende. 🐸🌿










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17 Mart 2026 Salı

Die Goldene Schublade

Science-Fiction aus der Märchenwelt 🌟 

Eine märchenhafte Science-Fiction-Reise in eine andere Zeit 🗃️

Müller Hans hatte einen kleinen Bauernhof und verarbeitete sein Getreide selbst. Die Mühle betrieb er eigentlich nur für sich. Gelegentlich brachten Nachbarbauern zu bestimmten Anlässen ihr Korn, doch warum er an dieser altmodischen Weise festhielt, verstand niemand so genau. Nur zu besonderen Gelegenheiten, wie dem Erntedankfest, wurde es interessant, wenn das Korn frisch und originalgetreu zu Mehl gemahlen wurde.

Müller Hans war ein bodenständiger Mann und hielt sich gerne in seiner Mühle auf. Hin und wieder hörte er seltsame Knackgeräusche, als würden sich oben im Mauerwerk Steine verschieben.

An einem Nachmittag hatte sich der Mühlstein verklemmt. Also machte er sich an die Arbeit, baute den schweren Stein aus und wuchtete ihn mit letzter Kraft heraus.

Was er darunter vorfand, schien nicht real. Unter dem Mühlstein befand sich ein seltsames Lochgebilde, über dem ein nebelartiger Schleier schwebte.

„Wie gibt es so etwas?“, schoss es ihm durch den Kopf.

Hans beugte sich in die steinrunde, erhöhte Mahlmulde hinein. Da auf einmal erfasste ihn ein gewaltiger Sog. Alles um ihn herum wurde in Nebel gehüllt, als befände er sich mitten in einem starken Windstrudel.

Müller Hans hielt unwillkürlich den Atem an. Ihm wurde schwindelig, und er rang nach Luft.

Er wurde hindurchgezogen, geschleust durch einen stürmischen Wirbelwind. Ein grelles, goldenes Licht blendete ihn – dann landete er hart.

Als er die Augen öffnete, sah er: Alles war aus Gold. Häuser, Straßen – alles glänzte in einem warmen, goldenen Schimmer.

Müller Hans versuchte aufzustehen, doch sein Körper fühlte sich schwer wie Blei an.

Goldfarbene Menschenwesen – oder?

Sie halfen ihm auf. Die Verwunderung stand ihm deutlich ins Gesicht geschrieben.

Man führte ihn in eine große Gemeinschaftsküche, einen riesigen Speisesaal.

Die Goldianer entschuldigten sich bei ihm, dass sie ihm kein Brot anbieten konnten. Sie hatten das Lesen verlernt, und niemand erinnerte sich mehr daran, wie man Getreide anbaute.

Nur die Obstbäume außerhalb der Stadt waren geblieben.

In einer goldenen Schublade lagen Bücher – darin standen die Anweisungen, wie alles zu tun sei. Doch es fehlten ihnen die Körner zum Anbau.

Da fiel es Müller Hans wie Schuppen von den Augen – ja, wie seine eigenen Körner: Deshalb war er hier gelandet, um den Goldianern zu helfen.

Er ließ sich die Felder zeigen, die weit außerhalb der goldenen Stadt lagen und brach dalagen. Ein Fluss war in unmittelbarer Nähe – doch niemand wusste, wie man ihn nutzen konnte.

Die Goldianer erzählten Hans von einer Sage: von einer uralten Mühle, in der die goldene Schublade verborgen sei.

Da erinnerte sich der Müller wieder an das Knacken im Mauerwerk seiner eigenen Mühle.

Müller Hans versprach, so viel wie möglich zum Anbau zu bringen, und kehrte zurück. Doch eines behielt er für sich: dass er nach der goldenen Schublade suchen würde.

Wieder in seiner Mühle angekommen, machte er sich sofort daran, zwei Säcke voller Samen und guten Korns zu füllen.

Tagelang lauschte er dem Geräusch, doch diesmal blieb alles still. Vielleicht war es doch nur ein Traum gewesen.

Hans erzählte seinen Nachbarn, dass er bald auf Reisen gehen würde und für einige Zeit fort sei. Doch sie hielten ihn für einen Spinner. Wohin sollte der Müller schon gehen? Sie winkten nur ab.

Einige Tage später war Müller Hans wieder auf seinem Bauernhof, doch es ließ ihm keine Ruhe. Gegen Abend ging er hinüber zur Mühle und setzte sich auf die Heuballen.

Fast wäre er eingenickt, da geschah es: Wieder hörte er dieses Geräusch – als würden sich die Mauern bewegen. „Kratsch.“

Müller Hans blickte nach oben. Von dort kam das Geräusch.

„Eine Leiter“, schoss es ihm durch den Kopf. Doch wie sollte er eine so lange Leiter durch die schmale Tür bekommen?

Während er noch darüber nachdachte, begann sich die Mauer zu bewegen. Stein für Stein schob sich heraus – wie eine Treppe.

Müller Hans kletterte hinauf, bis zu der Stelle, an der sich die lockeren Steine befanden.

In diesem Augenblick klappten sie nach unten weg – und dahinter lag sie: die goldene Schublade, verborgen zwischen den Mauern.

Hans zog sie heraus, klemmte sie unter den Arm und kletterte wieder hinunter.

Unten sah er, dass darin Bücher und Büchlein über den Anbau von Getreide lagen. Er musste schmunzeln, denn vieles wusste er bereits – schließlich hatte er jahrelang selbst Getreide angebaut. Doch es standen auch Dinge darin, die ihm bisher noch nicht bekannt waren.

Ohne zu zögern ging Müller Hans zur Mahlmulde und gelangte durch den Nebelstrudel zurück in die andere Welt.

Die Goldianer empfingen ihn freudig. Kaum hatte er sich ausgeruht, zog es ihn hinaus auf die Felder.

Er teilte sein Wissen, erklärte, wie man den Fluss zur Bewässerung nutzen konnte, und las ihnen aus den Büchern vor.

Die Goldianer bewunderten ihn sehr, denn er war des Lesens mächtig. Hans bot ihnen an, ihnen das Lesen beizubringen – man brauche dafür nur eine Schule.

Alle nickten zufrieden.

„Doch eines fehlt noch“, sagte Hans. „Eine Mühle, damit das Korn zu Mehl gemahlen werden kann.“

Er zog eine Zeichnung seiner Mühle aus der goldenen Schublade.

Die Goldianer staunten. „Genau so eine steht hier im Wald!“

Sofort machten sie sich auf den Weg. Nach einiger Zeit erreichten sie die Stelle.

Und da sah er sie – seine Mühle.

Müller Hans verstand: Er befand sich in einer anderen Zeitebene. Seine eigene Zeit gab es nicht mehr.

Die Goldianer ernannten ihn zum Ehrenbürger. Sie schätzten ihn sehr, denn er hatte ihnen die Körner für ihr Brot gebracht – und das Wissen zurückgegeben.

Denn was bringt ein goldenes Reich ohne Gelehrte des Wissens?

Ende 🌿 ✨



























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Einladung zur Lesebärwelt

Lesebärwolken

Geschichten aus der Lesebärwelt – immer ein bisschen verrückt.

Familien, Kinder und Erwachsene – schwebt mit auf eine Reise und folgt den Wolken voller Fantasie, die Geschichten zum Weiterträumen tragen.

Egal ob groß oder klein – ich lade euch ein, in die Welt meiner Lesebärwolken-Geschichten einzutauchen.

Ich bin ein richtiger Familienmensch – eine bayrische Frohnatur mit einem waschechten Dickschädel.

Ich bin Mutter einer Tochter, verheiratet und die Älteste von vier Schwestern.

Meine Hobbys sind vielfältig: Besonders gerne nähe und stricke ich. Schon als Kind schrieb ich Geschichten und Aufsätze – und vor Kurzem habe ich diese Leidenschaft wieder neu entdeckt.

Seitdem meine Tochter klein war, erzähle ich ihr jeden Abend eine Gutenachtgeschichte. Heute ist sie schon eine Jugendliche und hört sie immer noch gerne.

Der Lesebär hat eine besondere Rolle in unserer Familie: Als er im Kuscheltierland ankam, wurde er sofort beliebt – vor allem bei meiner damals einjährigen Tochter. Er war überall dabei: beim Kinderarzt, auf dem Spielplatz, als Tröster und Schlafgefährte.

Oft las ich ihr mit ihm auch eine Gutenachtgeschichte vor. So bekam er seinen Namen: Lesebär. Er liebt Bücher, liest gerne mit und hilft mir sogar beim Schreiben meiner Geschichten.

Ich lade euch herzlich ein, die Lesebärwolken zu begleiten. Auf dieser kleinen, verrückten Seite öffnen wir unsere Schatztruhe – und ich wünsche mir, euch damit ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.

Eure Lüdel

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!



☁️ Blogstart am 14. August 2025☁️






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Über Mich

Hinweis zu den Geschichten

Über mich – Autorin: Lüdel

Einige meiner Geschichten habe ich bereits im Schreibportal
Kurzgeschichten-storis.de hineingezaubert.

Hier, auf meinem Lesebärwolken-Blog, sammle ich sie – für
meine Tochter, für mich und für alle, denen ich damit von Herzen ein Lächeln
auf die Lippen zaubern möchte.

Manche Geschichten begegnen euch daher vielleicht ein
zweites Mal – hier bei den Lesebärwolken. ☁️🌟☁️


📃 Hier auf meinem Lesebärwolken-Blog erscheinen alle meine Geschichten in ihrer Originalversion.



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Über mich – Urheberrecht

Dies ist eine kleine, feine Seite.

Alle Geschichten, Texte, Audioaufnahmen und Inhalte in diesem Blog sind von mir erdacht und unterliegen dem Urheberrecht.

Auch die Fotos und Bilder stammen von mir – sie sind ebenfalls nur für den privaten Gebrauch bestimmt.

Du darfst alles gerne lesen, Schmökern, Weitererzählen – zum Weiterträumen.

Für öffentliche Zwecke, Veröffentlichungen oder eine Weiterverbreitung bitte ich dich, vorher meine Erlaubnis einzuholen.

Ich bin Lüdel, die Autorin der Lesebärwolkenwelt.

Danke für dein Verständnis – und viel Freude beim Lesen!

















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13 Mart 2026 Cuma

🌱 Erbsenkindlein

Märchenwelt 🌟

Eine Frau wünschte sich nichts sehnlicher als ein Kind. Oft sah sie zum Himmel hinauf und sprach ihren Wunsch aus, während sie die Wolken beobachtete – eine davon sah aus wie eine große Katzenwolke.

Ihr Mann und sie lebten in einem kleinen Häuschen. Davor hatten sie einen großen Garten, in dem sie Gemüse anbauten und Obstbäume standen.

Melena pflanzte unter anderem Erbsen an, denn die aß sie am liebsten. Mit der Zeit bemerkte Melena, dass eine der Erbsenpflanzen größer und immer größer wurde. Eine der Erbsenschalen war inzwischen so groß wie ihre Hand geworden.

Als die Zeit gekommen war, nahm sie die Erbsenschalen ab und legte sie in einen Korb mit Stroh und trug sie ins Haus. Dort verarbeitete sie die Erbsen. Nur die große ließ sie im Korb liegen und stellte ihn vor den Ofen.

Ihr Mann Erich kam wie jeden Abend von der Arbeit aus dem Wald zurück. Zusammen aßen sie Abendbrot und gingen früh schlafen.

Am nächsten Morgen, es war noch recht frisch, wollte Melena den Ofen anmachen.

Da sah sie ein kleines Tautropfenwesen dort im Korb auf dem Stroh sitzen – ein Erbsenkindlein mit grünen Haaren, dessen zarte Erbsenschalen sein Kleid waren.

Melena blieb wie angewurzelt stehen. Ihr Mann Erich kam auf sie zu, legte seine Hand auf ihre Schulter, und beide starrten auf den Korb, in dem das Erbsenkindlein saß.

Das Erbsenkindlein begann mit seiner feinen Stimme fröhlich loszuplappern.

Da durchfuhr die Freude beide mitten ins Herz – der sehnlichste Wunsch der Frau hatte sich erfüllt.

Ihr Mann Erich machte dem Erbsenkindlein ein kleines Bettlein, das oben neben der Kommode stand. Sie genossen die Zeit miteinander.

Eines Tages war ihr Erbsenkindlein verschwunden.

Melena und Erich suchten überall – unter jedem Stock und Stein, zwischen den Holzstapeln, hinter den Pflanzenblättern – bis sie eine riesige Erbsenpflanze sahen, die in den Himmel ragte.

Die Katzenwolke war dem Erbsenkindlein im Traum erschienen. Oben auf den Wolken waren böse Riesen, die Schlechtes vorhatten. Die Riesen wollten den Eheleuten ein schlimmes Unwetter bringen und die Ernte vernichten. Die Katzenwolke schwebte neben ihnen her.

Inzwischen war das Erbsenkindlein schon auf die Wolke der Riesen geklettert.

Die Katzenwolke sandte dem Erbsenkindlein, was zu tun war.

Es sollte so fest auf und ab hüpfen, dass es zu regnen begann. Dann würde sich die Wolke auflösen – und mit ihr die Riesen.

Das Erbsenkindlein hüpfte, dass es nur so regnete. Dicke Regentropfen fielen hinab, und die Wolke samt den Riesen löste sich auf.

Die Katzenwolke brachte das Erbsenkindlein wieder zurück.

Überglücklich nahmen Melena und Erich ihr Erbsenkindlein wieder an sich.

Und so schwebte die Katzenwolke wieder in den Himmel. Hinter ihr erschien ein Regenbogen, und sie wussten: Alles war wieder gut. Wenn sie nun zum Himmel hinaufschauen, wissen sie: Ihre Katzenwolke ist immer da.

Ende



Meine Tochter hat dazu ein Erbsenkindlein gemalt.




















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11 Mart 2026 Çarşamba

☘️Mäusebub Ritchy auf der grünen Wiese

Märchenwelt 🌟 

Mäusebub Ritchy und seine Abenteuer

Mäusebub Ritchy war nach langer Wanderung unterwegs, als er in der Abenddämmerung ein kleines Häuschen sah. Neugierig ging er darauf zu und entdeckte einen Spalt zwischen zwei Holzbrettern. Vorsichtig drückte er sich hindurch.

Am nächsten Morgen weckte ihn ein lautes Krähen. Verschlafen spähte er vorsichtig hinaus. Ein riesiger, stattlicher Hahn schrie aus Leibeskräften. Der Hahn entdeckte den Mäusebub und bat ihn: „Komm heraus!“ Ritchy beugte sich langsam nach draußen. Der Hahn gackerte freundlich: „Eine Maus! So eine hatten wir hier schon lange nicht mehr. Komm, trau dich!“

Mäusebub Ritchy schlüpfte ganz heraus. „Wo bin ich denn hier?“ Inzwischen hatten sich auch die Hühner um den Hahn versammelt. Hahn Hugo sagte stolz: „Das ist unser Hühnerhaus auf der grünen Wiese!“

„Und was ist mit der Katze da hinten?“, fragte Mäusebub Ritchy ängstlich mit zitternder Stimme. Hahn Hugo schielte kurz hinüber und winkte mit dem Flügel ab. „Ach, die ist ungefährlich. Die ist schon alt!“

„Puh!“, schnaufte Mäusebub Ritchy erleichtert.

Der Hahn krähte noch einmal kräftig und rief: „Komm, spring rauf!“ Mutig sprang Ritchy auf Hugos Rücken. Schnell ging es voran, und Ritchy hielt sich an seinen Halsfedern fest.

Als sie ankamen, sah Mäusebub Ritchy ein großes Feld, unterteilt in viele Beete: kleine Tomaten, Karotten, Radieschen, Melonen und Mais – lauter Leckereien, wohin seine Augen auch blickten. Die Hühner dort hatten Schürzen um. Einige scharrten mit ihren Krallen die Erde locker, andere brachten mit kleinen Gießkannen Wasser herbei.

Beim Anblick der leuchtenden Beete fühlte sich Ritchy wie im Zaubergarten. Schnell sprang er hinunter und steckte sich eine der kleinen Tomaten in seinen Mäusemund, sodass der Saft herausspritzte. Alle mussten lachen. Hahn Hugo klopfte ihm auf die Schulter.

Und so kam es, dass Mäusebub Ritchy mitten im Zaubergarten stand.

🐭 🐓🌾










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Meerjungfrau Cosmo und Troll Rose – Tanz im Meeresgrund

verrückte Märchenwelt 🌟 Meerjungfrau Cosmo tauchte mit Krake Kurt auf, und sie saß auf dem Kopf der Krake. Ungeduldig rief sie: „Komm, Kurt...