13 Mart 2026 Cuma

🌱 Erbsenkindlein

Märchenwelt 🌟

Eine Frau wünschte sich nichts sehnlicher als ein Kind. Oft sah sie zum Himmel hinauf und sprach ihren Wunsch aus, während sie die Wolken beobachtete – eine davon sah aus wie eine große Katzenwolke.

Ihr Mann und sie lebten in einem kleinen Häuschen. Davor hatten sie einen großen Garten, in dem sie Gemüse anbauten und Obstbäume standen.

Melena pflanzte unter anderem Erbsen an, denn die aß sie am liebsten. Mit der Zeit bemerkte Melena, dass eine der Erbsenpflanzen größer und immer größer wurde. Eine der Erbsenschalen war inzwischen so groß wie ihre Hand geworden.

Als die Zeit gekommen war, nahm sie die Erbsenschalen ab und legte sie in einen Korb mit Stroh und trug sie ins Haus. Dort verarbeitete sie die Erbsen. Nur die große ließ sie im Korb liegen und stellte ihn vor den Ofen.

Ihr Mann Erich kam wie jeden Abend von der Arbeit aus dem Wald zurück. Zusammen aßen sie Abendbrot und gingen früh schlafen.

Am nächsten Morgen, es war noch recht frisch, wollte Melena den Ofen anmachen.

Da sah sie ein kleines Tautropfenwesen dort im Korb auf dem Stroh sitzen – ein Erbsenkindlein mit grünen Haaren, dessen zarte Erbsenschalen sein Kleid waren.

Melena blieb wie angewurzelt stehen. Ihr Mann Erich kam auf sie zu, legte seine Hand auf ihre Schulter, und beide starrten auf den Korb, in dem das Erbsenkindlein saß.

Das Erbsenkindlein begann mit seiner feinen Stimme fröhlich loszuplappern.

Da durchfuhr die Freude beide mitten ins Herz – der sehnlichste Wunsch der Frau hatte sich erfüllt.

Ihr Mann Erich machte dem Erbsenkindlein ein kleines Bettlein, das oben neben der Kommode stand. Sie genossen die Zeit miteinander.

Eines Tages war ihr Erbsenkindlein verschwunden.

Melena und Erich suchten überall – unter jedem Stock und Stein, zwischen den Holzstapeln, hinter den Pflanzenblättern – bis sie eine riesige Erbsenpflanze sahen, die in den Himmel ragte.

Die Katzenwolke war dem Erbsenkindlein im Traum erschienen. Oben auf den Wolken waren böse Riesen, die Schlechtes vorhatten. Die Riesen wollten den Eheleuten ein schlimmes Unwetter bringen und die Ernte vernichten. Die Katzenwolke schwebte neben ihnen her.

Inzwischen war das Erbsenkindlein schon auf die Wolke der Riesen geklettert.

Die Katzenwolke sandte dem Erbsenkindlein, was zu tun war.

Es sollte so fest auf und ab hüpfen, dass es zu regnen begann. Dann würde sich die Wolke auflösen – und mit ihr die Riesen.

Das Erbsenkindlein hüpfte, dass es nur so regnete. Dicke Regentropfen fielen hinab, und die Wolke samt den Riesen löste sich auf.

Die Katzenwolke brachte das Erbsenkindlein wieder zurück.

Überglücklich nahmen Melena und Erich ihr Erbsenkindlein wieder an sich.

Und so schwebte die Katzenwolke wieder in den Himmel. Hinter ihr erschien ein Regenbogen, und sie wussten: Alles war wieder gut. Wenn sie nun zum Himmel hinaufschauen, wissen sie: Ihre Katzenwolke ist immer da.

Ende



Meine Tochter hat dazu ein Erbsenkindlein gemalt.




















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