17 Ekim 2025 Cuma

Der kleine weiße Elch * kleiner Fuchs ~ Elchgeweih 12

Leuchtturm 💈 Märchenwelt 🌟

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Ein Eichhörnchen flitzte aufgeregt den Baum neben dem Teich hinunter.
„Unke Fakle! Ein Fuchs liegt bewusstlos vorne im Wald!“, fiepte es aufgeregt.

So schnell es gekommen war, war es auch schon wieder verschwunden – nur um kurz darauf erneut aufzutauchen und vorauszuspringen.

Dank des Eichhörnchens fand Unke Fakle den kleinen Fuchs bald.
Er lag bewusstlos auf dem Waldboden. Die Unke legte ihren Kopf auf seinen Brustkorb und horchte sein Herz. Dann öffnete sie vorsichtig sein Maul.

„Er ist völlig überhitzt“, unkte sie.
„Und so trocken, wie seine Zunge aussieht, hat er viel zu wenig getrunken.“

Unke Fakle, mit leicht bläulich leuchtendem Bauch, hüpfte aufgeregt in Richtung Waldweg – hilfesuchend und laut unkend.
Rosalie, die sich gerade im Blumenfeld aufhielt, hörte ihre Rufe. Die Unke erklärte ihr rasch und aufgeregt die Lage.

Kurz darauf kamen Rosalie, Esel Lilu und der kleine weiße Elch langsam herbeigetrabt.
Rosalie hatte ihnen Kopftücher um die Köpfe gebunden – als Sonnenschutz gegen die Hitze.

Gemeinsam und vorsichtig trugen sie den kleinen Fuchs zum Teich.
Rosalie holte aus ihrer kleinen Tasche ein Blütentuch, tauchte es in den Teich und legte es dem kleinen Fuchs auf die Stirn.

Das kühle, sanfte Teichwasser ließ den kleinen Fuchs langsam die Augen aufschlagen – verwirrt blickte er in die Runde.

Mit dunkler Stimme beruhigte ihn die Unke:
„Schlaf, kleiner Fuchs. Schlafen ist die beste Medizin.“

Am frühen Morgen fühlte der kleine Fuchs sich wieder stark genug.
Vor Freude leuchtete Unke Fakles Bauch nun leicht rötlich.
Bevor er ging, gab ihm die Unke einen guten Rat und sprach:
„Du kannst jederzeit zum Teich kommen, wenn du durstig bist.“

Der kleine Fuchs nickte dankbar – und verschwand erst einmal wieder im Wald.

Später, beim Abendeinbruch, schlich sich Esel Lilu gern allein zum Teich, um dort die Ruhe zu genießen.
Sie legte sich ins Gras und schaute verträumt auf die magischen Lilien.

Bei Vollmond lauschte sie der Unke, die mit gelblich leuchtendem Bauch feierlich unkte.

Esel Lilu ihaate leise, nachdenklich:
„Fakle? Klingt irgendwie anders als die Namen, die ich bisher gehört habe …“

Da unkte die Unke freundlich erklärend:
„Ja … Ich bin weder ‚weiblich‘ noch ‚männlich‘. Bei Fröschen, Kröten und Unken ist das so.“

Und die Nacht senkte sich über den Teich, und die Waldtiere kamen zur Ruhe.
Alles war still und friedlich – denn sie spürten: Ihre Unke war die stille Wächterin über sie.  🌕










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Der kleine weiße Elch * Die Bienenkästen ~ Elchgeweih 13

Leuchtturm 💈 Märchenwelt 🌟
 
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Der kleine weiße Elch und Esel Lilu trabten nebeneinander den Feldweg entlang.
Ihre Hufen hinterließen rundliche Spuren.
Sie waren unterwegs zu ihrem Lieblingsplatz – der Blumenwiese –, um dort den Bienen zuzuschauen.


Am späten Nachmittag hielt sich Esel Lilu noch immer besonders gern dort auf.
Sie schnupperte an den Blüten und steckte ihre Nase tief in die Blumen.

Elfe Rosalie, die Blütenblätter und Kräuter sammelte, traf Esel Lilu dort an.

„Schnupperst du wieder an deinen Lilien?“, fragte Elfe Rosalie.

„Ja, ich liebe ihren Geruch!“, schwärmte Esel Lilu.

Bienen summten um sie herum.
„Die Bienen haben mir erzählt, dass sie dieses Jahr besonders viel Honig gesammelt haben – aber sie haben keinen Platz mehr“, sagte Esel Lilu.

„Warum bauen wir ihnen nicht ein paar Bienenkästen? Honig ist gesund!“, lächelte Esel Lilu und stieß dabei ein fröhliches I-ah aus.

Die Bienen nickten zustimmend.

Vorne bei der Terrasse rief Elfe Rosalie den kleinen weißen Elch herbei.

„Bienenkästen?“

„Das ist eine wunderbare Idee!“

Da kam Igel Willi auch schon um die Ecke, ein gefundenes Brett in seinen Pfoten.
Henne Helene brachte die Nägel.

Die Ameisen riefen im Chor mit ihren piepsenden Stimmen:
„Nicht das Holz!“

Und schwupp – schon saßen sie in Reih und Glied auf dem Geweih des kleinen weißen Elchs.
In der Scheune wurde nach geeignetem Holz gesucht.

„Eichenholz ist gut – das hält den Regen ab!“, tönte es mit piepsenden Stimmen.

Und so machten sich die fleißigen Handwerker ans Werk:
Gleich auf der Terrasse sollten die Bienenkästen entstehen.

Esel Lilu zeichnete den Plan – das konnte sie besonders gut.
Igel Willi reichte die Bretter an.
Der kleine weiße Elch sägte sie zurecht.
Henne Helene reichte die Nägel.
Elfe Rosalie malte die Kästen bunt an: gelb, rot, grün – jedes ganz für sich.

Mit der Schubkarre wurden die fertigen Bienenkästen zur Blumenwiese gerollt.

„So ein schönes Zuhause!“, summten die Bienen fröhlich und bedankten sich bei allen.

Im Summton sangen sie:
„Gerne teilen wir mit euch unseren Honig!“

Und schon saßen die Bienenfreunde auf dem Geweih des kleinen weißen Elchs – bereit für den ersten gemeinsamen Honig.

Und so kam es, dass der kleine weiße Elch Imker wurde.
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Der kleine weiße Elch * Windluft als Poltergeist ~ Elchgeweih 14

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☁️☁️☁️☁️
Am frühen Morgen rumpelte es, und laute Geräusche kamen vom Leuchtturmboden.

Der kleine weiße Elch, Igel Willi und Rosalie waren verwundert über den seltsamen Lärm.

Langsam schlichen sie die Wendeltreppe hoch.

Und was sahen sie da? Den Windgeist – ausgestreckt in der Luft wie eine Wolke – laut schnarchend.

Aus seinem leichten Schlaf erwacht, grinste er alle an.

Igel Willi murrte:

„Musstest du uns so erschrecken? Ich dachte, die Traumschafe hätten dich mit einer Wolke mitgenommen!“

Der Windgeist, begeistert und windluftig säuselnd:

„Ich bin damals einfach mitgeflogen – wie der Wind selbst.

Doch ihr werdet immer meine Freunde bleiben.“

☁️🌜🌕🌛☁️

Später, in der Abenddämmerung –
Libellen schwirrten umher, Vögel zwitscherten zwischen den Baumästen, Grillen zirpten im Hintergrund –
gemeinsam saßen sie alle, Esel Lilu, Henne Helene, der kleine weiße Elch, am Teich.

Igel Willi hatte seinen Arm um Rosalie gelegt, und beide schmiegten sich aneinander.

Gemeinsam blickten sie zum Himmel, wo feine, zarte Sterne funkelten.

Die Unke hob ihren Kopf.

Ein kühler Windhauch strich über den Teich …

War das nicht …?

Ein Luftgruß – vom Windgeist, der nun frei war.

Ganz leise stimmte die Unke ihr Unken an.

Alle summten mit – begleitet vom Frosch- und Krötengequake. 
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Der kleine weiße Elch * verirrter Mini-Löwe ~ Elchgeweih – grenzenlos

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Alle zusammen wollten Pilze sammeln gehen – wirklich alle!

Sogar seine Ameisenfreunde saßen auf dem Geweih des kleinen weißen Elchs.

Als sie am Teich vorbeikamen, sahen sie schon die Libellen darüber schwirren und hörten das Quaken von Fröschen und Kröten. Wie herrlich!

Auch Unke Frakle kam mit – denn mit Pilzen kannte sie sich gut aus.

Hinein ging es in den kleinen Wald. Henne Helene hob ihren Schnabel in die Luft, um den Pilzgeruch wahrzunehmen. Vögel flogen über ihre Köpfe hinweg.

Langsam näherten sie sich der alten Stelle des ausgetrockneten Teiches. Davor lag ein Tier mit gelborangenem Fell. Vorsichtig traten sie näher:

Ein Mini-Löwe lag dort!

Leise, aber etwas aufgeregt, redeten die Freunde durcheinander.

Der Mini-Löwe wurde wach, blinzelte sie unerschrocken an und sprang etwas wackelig auf.

Zuerst erschraken sie ein wenig und traten zurück. Doch gleich redeten wieder alle durcheinander – jeder wollte wissen, woher er kam.

Nach einem kleinen Brüllen erzählte er, dass auf der Wolkeninsel ein Sturm aufgezogen war.

Eine Wasserwelle hatte ihn so sehr erschreckt, dass er davonlief. Er hatte hinter dem Zirkuszelt geschlafen.

Er erinnerte sich: Über die Caféinsel, dann über die Sandbank zur Stiftefabrik war er gelaufen – dann war der Mond verschwunden, und er wusste nicht mehr, wo er war.

Schließlich schwamm er die kurze Strecke zur Insel hinüber.

„Ich komme von einem Zirkus“, brüllte er leise, sprang auf einen naheliegenden Baumstamm – und dann, wie durch einen unsichtbaren Reifen, auf den nächsten Holzstamm.

Jeder von ihnen sah dabei förmlich den unsichtbaren Zirkusreifen vor sich.

„Bitte bringt mich zurück zum Zirkus“, bat er die Freunde.

„Gut, das machen wir gerne“, sagte der kleine weiße Elch.

„Nur vorher wollen wir noch die Pilze für die Pilzsuppe sammeln.“

„Da sammele ich gleich mit! Ich liebe Pilzsuppe!“, rief der Mini-Löwe begeistert, schlabberte dabei mit seiner Zunge über den Mund und strich sich mit seiner Pfote über den Bauch.

So waren die Pilze schnell eingesammelt.

Die Suppe köchelte im Kesseltopf über dem Feuer.

Jeder rührte vor Freude gelegentlich um – die Ameisen bekamen einen kleinen Pilz für sich, bei ihrem eigenen Ameisenfeld.

Zum Abendessen gab es endlich die leckere Pilzsuppe.

Alle saßen beisammen und genossen sie.

Danach hüpfte Unke Frakle wieder zurück zu ihrem Teich.


Am nächsten Tag machten sich die Freunde — Igel Willi, Rosalie, Henne Helene – auf den Weg, und der Mini-Löwe war voller Vorfreude, endlich wieder nach Hause in den Zirkus zu kommen.

Esel Lilu tappte zusammen mit dem kleinen weißen Elch neben ihnen her.

Beim Boot angekommen, wollte Henne Helene nicht einsteigen – sie sei einfach nicht seetauglich.

Da hatte Esel Lilu eine Idee:

„I-aah! Komm, setz dich auf meinen Rücken – da bist du sicher!“

Und so schipperten sie hinüber zur Wolkeninsel.

Kurz darauf kamen sie beim Zirkuszelt an – und bald schon standen sie mittendrin. Dort begrüßte Elefant Elefanto alle überschwänglich – ganz besonders natürlich den kleinen Mini-Löwen.
☆ Töro – Töro   

Unerwartet umarmte Elefant Elefanto Esel Lilu mit seinem Rüssel, als würde er sie schon ewig kennen

Alle waren sehr verwundert.

Elefant Elefanto trompetete sofort los:

„Weißt du noch, wie sie dich damals vom anderen Inselufer, vom Eseldorf Armutlu, hierhergebracht haben – wegen dem Zeltaufbau?

Und dann kam diese Nacht mit dem starken Gewitter, mit Blitz und Donner...
du hast dich erschrocken – und warst plötzlich verschwunden!“

Esel Lilu nickte.

Elefant Elefanto schaute zu den anderen und lud sie alle herzlich zur Nachmittagsvorstellung ein. 🐒🦒🐒🐕🎭🎪









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Der kleine weiße Elch * Zirkus 🎪 Zirkus ~ Elchgeweih – Finale

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Elefanto steht vor seinem Zelt und trompetet laut:
„Zirkus gibt es heute, Leute – vom Feinsten hier!“

Unterdessen schellen, trommeln und kreischen die Zirkusaffen laut:
„Zirkus gibt es vom Feinsten heut!“

Sie springen und laufen durch die Wolkeninsel.

Am späten Nachmittag verfolgen alle Freunde neugierig die Aufführung:
Der kleine weiße Elch, Igel Willi mit Rosalie, Esel Lilu und Henne Helene.

In der Manege:
Elefant Elefanto moderiert an – törö! –

Maugi, die Zaubermaus, steht schon da mit ihrem roten Glitzermantel,
daneben der Mini-Löwe mit Zylinder zwischen den Ohren.

Die Tücher fliegen nur so herum – und danach sind alle buntfarbig.

☆ ~ T ö r ö   ! ~ ☆

Die Clown-Zwillinge Lesebär und sein Bruder Byn treten auf.
Hosenträger wickeln Lesebär ein,
Byn macht einen Fallsalto über Lesebärs lange Clownschuhe.

Danach springt der Mini-Löwe durch den mit bunten Tüchern umwickelten Reifen,
den Elefant Elefanto mit dem Rüssel hochhält.

☆ ~ T ö r ö  ! ~ ☆

Sofia, die verrückte Nudel und Frau von Lesebär, schwebt über der Manege.
Sofia als Seiltänzerin balanciert gekonnt ihren Akt,
alle Blicke gebannt nach oben gerichtet –
am liebsten tänzelt sie ohne Fangnetz,
doch Spinne Spinnenbein hat vorsichtshalber eins gewebt.

In der Tribüne sitzen:
Esel Edgar, seine Frau Giraffe Chila und Giraffenkind Sahra,
daneben sein Cousin, Esel Schlappohr.

Neben ihm Bärchen und Eichhörnchen, die Seifenblasen machen.
Rabe Ramadan, Marienkäfer Felix,
Viona, die Frau von Byn, in der ersten Reihe.
Hase Hoppelt, Bär Bruno, Rehkitz Sisi –
alle sitzen nebeneinander.

Alle klatschen tosend.

 ☆ ~ T ö r ö ö !  ~ ☆

Jetzt kommt Schnecke Rudi mit dem Raketenskateboard.
Mit farbigen Funken flitzt er auf dem aufgebauten Renngleis
am Randinneren der Manege im Kreis entlang.

Am Schluss: die Konfettikanone –
so endet die Zirkusvorstellung mit einem riesengroßen Konfettiregen.

Hinter dem Zelt zirpen die Grillen ihr Abendlied.
Elefant Elefantenherde:
„So begrüßen wir unsere Freunde!“
und verneigt sich in Richtung der fünf Freunde.

🎪☁️⭐☁️⭐☁️

Zurück auf der Leuchtturminsel

schlafen sie übermüdet auf der Gartenwiese ein.

Am nächsten Tag kitzelt die warme Sonne sie wach,
Schmetterlinge flattern über ihre Köpfe hinweg,
manche kitzeln ihre Nasen mit ihren Flügeln.

Sie blinzeln sich gegenseitig an …
Es kam ihnen alles vor wie in einem Traum.

Ob da vielleicht wieder eine neue Leuchtturm-Überraschung wartet?

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Der kleine weiße Elch * Stoffmarkt auf der Wolkeninsel ~ Elchgeweih 15

Leuchtturm💈Märchenwelt 🌟

☁️☁️☁️🌈☁️☁️☁️
Es war ein warmer Sommertag.

Igel Willi wollte mit seiner Rosalie zur Wolkeninsel fahren – dort fand heute der große Stoffmarkt statt.

Er wusste – das hatte er schon seit Längerem gehört – dass auch Henne Helene dorthin wollte.
Oft genug hatte sie davon gegaggert.

Elfe Rosalie wollte dort ihre farbig gefärbten Tücher und weißen Blütenstoffe anbieten.

Die drei standen nun vor dem Boot. Doch es gab ein Problem:

Henne Helene war nicht seetüchtig und fürchtete sich sehr vor dem Geschaukel.

Was also tun?

Da kam Esel Lilu dazu.

„I-aah, komm, setz dich auf meinen Rücken“, schlug sie hilfsbereit vor.

Und so kam es, dass Esel Lilu, knieend mit Henne Helene auf dem Rücken, gemeinsam mit den anderen im Boot langsam zur Caféinsel hinüber tuckerte.

Dort angekommen, schlenderten Igel Willi, Rosalie und Henne Helene weiter zur nahegelegenen Wolkeninsel – zum Stoffmarkt.

Esel Lilu blieb derweil bei der Caféinsel zurück, um auf dem Markt Äpfel, Trauben, Orangen und anderes Obst zu besorgen.

Auf dem bunten, farbenfrohen Stoffmarkt wurden die Augen der Hühnerfreundinnen groß vor Staunen.

„Tolle Tücher, so fein wie Seide!“, gaggerten sie begeistert und kauften Rosalies Stoffe gerne ab.

Zur Freude aller kehrten sie später zum Inselcafé zurück.

Henne Helene hatte dort ihre Freundinnen wiedergesehen, und Elfe Rosalie hatte ihre Blütenstoffe und Tücher gut verkauft.

Esel Lilu wartete bereits auf sie – mit einem Korb voller Obst.

Sie tranken glücklich ihren Kakao und wurden vom Caféchef – Marienkäfer Felix – freundlich bedient.

Er stellte ihnen Esel Schlappohr vor, der neu im Café angefangen hatte.

Was für ein herrlicher Nachmittag!

Fröhlich kamen sie später wieder beim Leuchtturm an.

Der kleine weiße Elch machte aus den mitgebrachten Früchten einen frischen Obstteller.

Einige Apfelstückchen gab er seinen Ameisenfreunden.

Schnell ertönte ein „Danke!“, bevor der Ameisentrupp mit ihrer Leckerei eilig zum Hügel marschierte.
Im Hintergrund hörte man ein leises Schmatzen.

Dann machten es sich alle gemütlich und hielten ein zufriedenes Nickerchen.
Im Schlaf gaggerte Henne Helene leise vor sich hin –
und auch ein leises Eselschnarchen war bereits zu hören.

Und so verbrachten alle Freunde – Igel Willi mit seiner Rosalie, Henne Helene, Esel Lilu und der kleine weiße Elch –
eine schöne, ruhige Nacht im Freien.

Über dem Leuchtturm funkelten die Sterne hoch am Himmel. 🌟⭐🌟⭐










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Der kleine weiße Elch * Kirschenzeit mit schwarzem Vogel ~ Elchgeweih 16

Leuchtturm 💈 Märchenwelt

🍒🍒🍒🍒
Seit geraumer Zeit fliegt ein Vogelschatten hoch oben im Himmel über der kleinen Leuchtturminsel.

„Ob das ein Adler ist?“, fragen sich die Freunde.

„Nö, Adler sind viel größer und haben breitere Flügel zum Schwingen“, meint Henne Helene.

Der kleine weiße Elch hat inzwischen Kirschen vom Kirschbaum im Garten eingesammelt.
Auf dem kleinen runden Terrassentisch ist schon ein kleiner Kirschhügel entstanden.

Deshalb holt er im Leuchtturm eine Schüssel.

Als der kleine Elch mit der Schüssel zurückkam –

„Was ist das?“

Ein schwarzer Vogel stibitzt frech die Kirschen weg!

Henne Helene flattert aufgeregt in die Höhe,
Elfe Rosalie versucht, ihn mit einem Tuch einzufangen,
und der kleine Elch rennt vergeblich um den runden Tisch herum.

Igel Willi kommt mit einem Fangnetz hinterher.

Geschickt fängt er den Vogel damit ein.

In dem Moment kommt Esel Lilu von der Blumenwiese zurück.

„I-aah, das ist eine Elster!“, ruft Esel Lilu.

Igel Willi entlässt die Elster wieder aus dem Netz.

Schutzsuchend flattert sie sofort auf Esel Lilus Rücken
und lugt vorsichtig hinter seinem Hals hervor.
Etwas verdutzt schauen sie sich an.

„Du warst das die ganze Zeit da oben im Himmel!“

Erleichtert darüber, dass es nur eine Elster war.

Die Elster, frech wie sie ist, krächzt:

„Was macht ihr mit den vielen leckeren Kirschen?“

Der kleine weiße Elch überlegt:

„Vielleicht Marmelade?“
Die Freunde stehen um den Tisch herum und fangen an,
eine Kirsche nach der anderen zu naschen.

Auf einmal ruft Igel Willi:
„Du bist mein Freund!“
und klopft der Elster dabei auf die Flügelschultern.

Alle nicken.

„Krah, krah! Zur Kirschenzeit komm ich bestimmt wieder!“

Dann stimmen alle Freunde – Henne Helene, Igel Willi, Elfe Rosalie, Esel Lilu und der kleine weiße Elch – ein Lied an:

🎵🎶
Die diebische Elster kam angeflogen,
wollte die ganzen Kirschen stipitzen,

schwupp – war sie gefangen,
und am End’ waren wir alle Freund...

Elster, komm wieder!
Elster, komm wieder zur Kirschenzeit,
das freut uns sehr.
🎶🎶
🍒🍒🍒🍒
Und so endete der Tag,
an dem eine Elster kam –
und ein Freundschaftslied zurückblieb. 🍒🍒🍒 🍒🍒🍒🍒















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