12 Nisan 2026 Pazar

Die Geschichte von der Lok Emil

verrückte Märchenwelt 🌟

Hallo ihr da draußen, ich bin die Lok Emil.

Also, eines meiner Augenlichter wurde gemacht. Ich muss sagen, das war eine ganz schön langwierige Sache.

Das andere Augenlicht kommt auch noch dran – hoffentlich dauert das nicht auch so lange.

Es reicht schon, hier immer in der Werkstatt herumzuhängen.

Uff, endlich bin ich fertig. Jetzt sehe ich aber alles superklar.

Da fahre ich doch glatt mal eine Runde.

Rot… aber was für ein Rot – zart, fast durchsichtig.

Mohnblumen… ach, sind die schön anzuschauen.

Langsam, sehr langsam, nicht den Blick daran verlieren, daran vorbei…

Warum eigentlich?

Ich halte an. Ich, Emil, halte an – und betrachte die schönen Mohnblumen in aller Ruhe. 

Was ist das? Was quietscht da unaufhörlich?

Oje, meine Backenscheiben… noch einmal zurück in die Werkstatt.

„Rabe Uste, bitte mach diesmal schnell. Ich will noch etwas von der Welt sehen.“

Später, etwa drei Wochen danach:

Na gut, Emil, nun aber los.

Nach einer längeren Fahrt komme ich an einem Geschäft für Torten und Kuchen vorbei.

Mmmh… lecker.

Ich bleibe stehen und schaue eine Weile hinein.

Nach einiger Zeit fragt mich das Geschäft:

„Du bist schon eine ganze Weile hier. Nach was schaust du so genau?“

„Ach, ich liebe Erdbeerkuchen. Den würde ich jetzt zu gerne essen…“

Das Geschäft überlegt lange.

„Komm hinten herum zur Auslieferungsstelle, da kann ich vielleicht etwas für dich tun.“

Im Rollgang fahre ich dorthin und warte.

Nach einiger Zeit kommt der Erdbeerkuchen:

Bestellung für Emil, die Lok.

Ich grinse bis zum Backenanschlag…

Leise tutete ich zum Dank.

An einer ruhigen Stelle, unter einem schattigen Baum, lasse ich mir den saftigen Erdbeerkuchen schmecken.

Ach, was für ein Genuss, sage ich euch.

Nach dem leckeren Schmaus mache ich erst einmal ein Nickerchen.

Als ich aufwache, ist alles ziemlich dunkel um mich herum geworden.

Aber mein Freund, der Mond, ist da.

Im Mondschein genieße ich die frische Abendluft – herrlich, wie sie an meiner Außenhülle entlangstreift.

In Gedanken geht mir durch den Kopf: ein Haus suchen… Stroh, Holz, Stein… nö, ich will etwas aus Eisen!

Rabe Usta – genau, er soll mir eine Eisenunterkunft bauen.

Am frühen Morgen fahre ich zur Werkstatt.

Eine Lokdame steht da – aber was für eine!

Ich werde total rot, ich tute nicht, ich pruste nur noch.

Mit ihren langen Wimpern klimpert die Lokdame mich an.

„Wie heißt du?“, fragt sie.

Rabe Usta übernimmt die Antwort: „Das ist Emil.“

„So, so, Emil“, tutet sie zart.

Jetzt, Emil, denke ich – und lasse ein langes, kräftiges Tuten hören.

„Und wie heißt du, meine Süße?“

„Oho, deine Süße heißt Emilia!“

„Da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt“, krächzt der Rabe.


„Komm, ich lade dich zum Eis ein“,tute ich

Emilia lächelt und folgt mir.

„Ja, komm, lass uns eine Runde fahren“, tutet sie süßlich.

Unterwegs sehen wir von Weitem eine Nacktschnecke und eine Hausschnecke.

Es sieht aus, als wären sie im Streit.

Wir rollen langsam auf die beiden zu.

Schon hören wir die Nacktschnecke:

„Warum hast du ein Haus auf deinem Rücken? Wozu soll das gut sein?“

Die Hausschnecke bleibt ruhig:

„Alle Hausschnecken sind so geboren.“

Die Nacktschnecke lässt nicht locker:

„Du wirst nicht nass, wenn es regnet! Ich will auch so ein Haus!“

„Gut, dann leih ich dir meins“, sagt die Hausschnecke und streift ihr Haus ab.

Darunter erscheint ein fast durchsichtiges Regentropfenkleid in Schneckenhausform.

Es glitzert und funkelt in der Sonne.

„Wow“, entfährt es Emilia, „das sieht ja traumhaft aus.“

Die Nacktschnecke probiert das Haus, kriecht damit eine Weile hin und her.

Doch bald stöhnt sie:

„Das ist viel zu schwer. Ich bleibe lieber so, wie ich bin.“

Sie gibt das Haus zurück.

„Das habe ich mir gleich gedacht“, sagt die Hausschnecke und lächelt leicht.

Die beiden Schnecken nicken sich zu und kriechen weiter.

„So, jetzt ab zum Eisstand“, tute ich.

Am Eisstand angekommen, sagen wir wie aus einem Mund:

„Erdbeereis, bitte.“

Fast unsichtbar schwebt ein kleines Erdbeerherz über uns.

Verliebt sehen wir uns an.

„Weißt du was?“, tutet Emilia, „wir fahren ins Lokkino.“

Wir beide, Lok an Lok gekuschelt, mit Popcorn und Öltrank, schauen uns tief in die Augen – der Film läuft nebenbei.

Am nächsten Morgen fahren wir gemeinsam weiter, unzertrennlich, Runde um Runde.

Rabe Usta hat inzwischen die Eisenbehausung fertiggestellt und hinter der Werkstatt aufgebaut.

Als wir in die Werkstatt einrollen, werden wir mit Trompeten und Trommeln empfangen.

Der Rabe ergreift das Wort:

„Das ist ein Geschenk für euch.“

Er zeigt mit seinen Flügeln nach draußen.

Emilia und ich schauen uns verwundert an.

Der Rabe gibt mir einen kleinen Rempler.

Ich räuspere mich, klappe meine vorderen Räder hinunter, sehe Emilia in die Augen und tute:

„Bitte heirate mich. Werde meine Lokfrau.“

Emilia hüpft vor Freude auf allen Rädern zugleich und tutet:

„Ja, ich will deine Lokfrau sein.“

Zur Hochzeit trägt Emilia eine glitzernde Regentropfenhülle. Im Sonnenlicht funkelt sie wunderschön.

Gemeinsam legen wir einen rocklokmäßigen Tanz hin, dass die Funken sprühen.

***

„Komm, lass uns zum Eisstand fahren“, tutet Emilia.

„Oje“, denke ich, „das wird eine lange Eisschlange.“

Denn wir fahren los – Emilia und ich, mit unseren sieben Lokkindern.

🚂 🚂  🚂 🚂 🚂 🚂 🚂 🚂 🚂

Und so geht es weiter auf den Schienen und Wegen, die keiner sieht.

Nur wer genau hinschaut, kann Emil und Emilia sehen, wie sie ihre Runden weiterfahren. 🚂 🚂

Tutut...Ende.

7 Nisan 2026 Salı

🐢 Die Osterschildkröte

Märchenwelt 🌟

Es war einmal…

Ein junger Hase lag in seiner Höhle und ließ seine Seele baumeln, die Vorderpfoten verschränkt, die hinteren Hasenbeine überschlagen. Er war als Faulpelz bekannt, doch wenn man ihn bat, half er gerne.

Im Wald lebte eine uralte Schildkröte. All seine männlichen Urahnen hießen Theodor, deshalb wurde er von den Waldbewohnern Urteho genannt.

Die uralte Schildkröte Urteho plagte sich. Mühsam hatte er die Eier eingesammelt, und normalerweise trug er sie in einem hohen, schmalen Rundkorb auf dem Rücken. Doch dafür war er inzwischen zu alt geworden, deshalb schob er die gesamten Eier in einem Holzkarren vor sich her.

„Bald werde ich diese Arbeit nicht mehr machen können. Wer macht dann den Kindern eine große Freude?“ Nachdenklich ging er Schritt für Schritt weiter.

An einem großen Lindenbaum lehnte sich Schildkröte Urteho an. Er war erschöpft und legte eine Rast ein.

Der junge Hase Lümmel hörte ein Geräusch. Als er hinaus hoppelte, fand er die sichtlich müde Schildkröte vor und brachte ihm einen warmen Tee.

Zusammen gingen sie zum Hasendorf.  Alle begrüßten Schildkröte Urteho.

Ein älteres Hasenkind malte auf einer Staffelei. Hase Lümmel lehnte lässig daneben.

Schildkröte Urteho betrachtete die schöne Malerei. „Was machst du da? Das gefällt mir sehr gut.“

Hase Simon, der daneben stand, sagte: „Das ist mein Freund Jakob. Er malt für sein Leben gern“, und klopfte ihm dabei auf die Schulter.                                Gerade als Jakob neue Farbe mit seinem Pinsel aufnahm, spritzten mehrere Kleckse auf die Eier. Unbemerkt wurden sie jedes Mal, wenn er den Pinsel eintauchte, mit verschiedenen Farben besprenkelt.

Nach einiger Zeit bemerkte Schildkröte Urteho dies. Lange betrachtete er die Eier und entschied, auch die unteren sollten so farbig werden. „Das schaut viel schöner aus.“

Die Hasen aus dem Hasendorf versammelten sich sofort und halfen mit, die Eier bunt zu bemalen.

Schildkröte Urteho erzählte, dass er Hilfe brauche, und das älteste Hasenoberhaupt entschied: „Wir helfen dir. Wir sind schnell und flink.“

Auf der Wiese hüpften weiße und braune Hasen umher. Hasenohren spitzten über das hohe Gras hinaus. Noch waren sie ungeschickt, sodass die Kinder sahen, wie die Hasen davonflitzten.

„Schau mal, Osterhasen!“

„Das war bestimmt der Osterhase mit seinen Helfern.“

Schildkröte Urteho saß am Waldrand auf einem Stein und grinste verschmitzt, als er dem Treiben zusah.

Im Hasendorf lebte die Osterschildkröte unbemerkt weiter und genoss seinen Lebensabend, denn nur wenige wussten, dass der wahre Ursprung dieser Tradition von der uralten Schildkröte Urteho stammte.

Und so kam es, dass zu Ostern die Hasen flink und schnell bunte Eier brachten. Somit endet die Osterhasenlegende.🐢 🐇 🥚🥚🥚

30 Mart 2026 Pazartesi

1. Die kleine Lok auf Reisen

Märchenwelt 🌟

Vorwort

Ich habe mir vorgenommen, euch kleine, minikurze Märchengeschichten zu präsentieren.

Irgendwo habe ich gelesen, dass man mit fünf Wörtern bereits ein Märchen schreiben kann.

Aus diesem Gedanken heraus entstand diese Idee.


🚂 Die kleine Lok auf Reisen

Der Zauberstrudel

Die kleine Lok ist müde, sehr müde. Schon lange ist sie unterwegs, manchmal über Stock und Stein – sie ist in einem Zauberstrudel gelandet.

Lebkuchenrätsel

Halt, was ist das? Ein riesengroßes R, ein E aus Lebkuchen.

Augen zu und durch, duckt sich die kleine Lok, als sie durch die Beine des R fährt.

Der Wolkenrabe

In dem Moment stürzt ein Rabe wie aus dem Nichts aus den Wolken herab und stößt das E um.

Das überwucherte Zeichen

Als sich die kleine Lok vorsichtig umschaut, überwuchern in Sekundenschnelle grüne Schlingpflanzen das R.

Der dunkle Tunnel

„Lieber schnell weg“, durchfuhr es die kleine Lok, als sie direkt auf einen Tunnel zufuhr. „Ganz schön dunkel hier“, tutet die Lok und machte schnell ihre Lichter an.

Unterwartet

Die kleine Lok nimmt Tempo auf. Schnell raus von hier!

Plötzlich sind die Schienen zu Ende. Sie stoppt, fliegt aus den Schienen und fährt mit vollem Karacho in einen Teddybären hinein – direkt in seinen dicken, weichen Bauch.

„Brumm“, kommt es da ganz laut.

Der Bärenschreck

Die kleine Lok schaut erschrocken. Zittrig tutet sie ein „Entschuldigung“.

Dem Bären scheint nichts passiert zu sein, denn er nickt einfach wieder ein.

Die Schienensammlung

Die kleine Lok schaut sich um. Viele verschiedene Schienen sind aufgebaut: eine in S-Form, eine in U-Form, die nächste im Kreis.

Aber kein Zug und keine Lok ist zu sehen.

„So etwas?“, wundert sich die kleine Lock.

Trampolinzauber

Ein Trampolin! So etwas kennt sie doch vom Zirkus.

„Genau, das wäre schön, wieder dort zu sein“, denkt sie.

Dabei springt und hüpft die kleine Lok auf und ab wie verrückt – hui! Ein Salto in der Luft, und schon schwebt sie in den Wolken.

Die Wolkenreise

Wie herrlich – weich wie Wattebauschen schwebt die kleine Lok mit den Wolken mit. So ist es angenehm zu reisen.

Die Zirkusansicht

Tatsächlich ein Zirkuszelt – zumindest die Spitze des Zeltes kann die kleine Lok erkennen.

Die Zirkusluft

Schwupp, hineingesegelt ins Zirkuszelt, zwischen Clown und Pappnase und Elefantenohren.

Der Strudelabgrund

Ein kleiner Rundflug – und schon geht es weiter mit dem Zauberstrudel …

Was für ein Abgrund! Die kleine Lok bremst mit aller Macht.

Tiefes Wasser

Es geht tief hinunter, scheinbar in eine Schlucht.

Aber nein – als sie die Augen aufmacht, befindet sie sich im Meer.

Fischfreunde

Da taucht sie im Meer. Fische schwimmen neben der kleinen Lok und nicken ihr zu.

Die verborgene Stadt

Immer tiefer taucht die kleine Lok hinunter.

Eine Unterwasserstadt?

Mythos Atlantis

Am Säuleneingang am Rundbogen steht im Fels eingemeißelt Atlantis.

Meeresmenschen

Zarte Wesen gleiten im Meerwasser umher und begrüßen die kleine Lok freundlich.

Traumfrage

Ob es auch eine Meerjungfrau gibt, fragt sich die kleine Lok – wie im Traum erscheint es ihr.

Der Tunnel

Schemenhaft erscheint ein Tunnel, auf den die kleine Lok zufährt – da ist sie auch schon verschwunden.



2. Die kleine Lok auf Reisen

Märchenwelt 🌟

Durch den Strudel

Weiter reist sie mit dem Zauberstrudel …

Die kleine Lok schießt hinaus und landet auf einem alten, knorrigen Baum.

Knorriger Baum

Der alte Baum begrüßt sie flüsternd. Die kleine Lok spürt die kalte Luft und stößt graue Wolken aus ihrem Schornstein.

Dinos

Da sieht sie es – die kleine Lok erblickt riesige Dinosaurier. Gut, dass sie auf dem Baum ist.

So riesig und dennoch majestätisch stampfen sie voran.

Schwebewolken

Eine Wolke nimmt die kleine Lok weiter mit auf ihre Reise.

Beim Mond

Die kleine Lok gleitet durch die Luft. Wie hellgelb alles hier ist!

Wunderbar ist es hier auf dem Mond. Die Sterne leuchten. Sie zwinkern und funkeln ihr zu.

Im Bücherland

Die kleine Lok fährt auf der Milchstraße entlang.

Schwupp, ein Windstoß treibt sie auf ein Tor zu, das aussieht wie aufgeklappte Bücherseiten.

Es ist das Bücherland.

Der Eisbrunnen

Die kleine Lok rutscht durch einen Eisbrunnen und landet in einer Schneelandschaft.

Alles ist weiß und kalt. Die kleine Lok zittert und friert.

Kalte Schneelandschaft

Eine Wolke nimmt die kleine Lok mit hinauf zum Himmel.

Was ist das? Weiche Schneewolken.

Langsam fährt sie den Wolkenweg entlang. Ihr ist kalt, sie zittert und friert.

Das Brot in Not

Da hört sie ein Wehklagen.

„Zieh mich heraus, sonst verbrenne ich!“, schreit das Brot.

Natürlich hilft die kleine Lok. Dafür bekommt sie ein Brot.

Der Apfelbaum ruft

Es dauert nicht lange, da hört sie ein Flehen.

„Schüttle mich, meine Äpfel sind alle reif!“, bittet der Apfelbaum.

Die kleine Lok hilft ihm und bekommt einige Äpfel mit.

Ein Wolkenhaus

Eine Frau winkt freundlich. „Hallo, ich bin Frau Holle“, spricht sie und nimmt das Brot und die Äpfel.

„So, jetzt kann ich Abendbrot machen und Apfelkuchen backen“, strahlt sie.

Frau Holle

Frau Holle bittet die kleine Lok, ihr zu helfen, die Betten zum Wolkenrand zu fahren, damit sie diese dort ausschütteln kann, sodass es unten auf der Erde kräftig schneit.

Gerne hilft die kleine Lok.

Die Belohnung

Am dritten Tag sagt Frau Holle: „Du sollst belohnt werden für deinen Fleiß.“

Und sie schickt die kleine Lok durch ein Tor. Als sie herauskommt, ist sie mit Gold überzogen.

Verwundert blickt sie Frau Holle an.

Der Schutz

Frau Holle ruft ihr zu: „Die Goldschicht wird dich vor Kälte schützen.“

Und schon fällt die kleine Lok in den Brunnen hinein.

Hahnschrei

Auf der anderen Seite schreit der Hahn: „Die goldene kleine Lok ist hier.

Tagesanbruch

Es ist Tagesanbruch. Alles ist still und ruhig. Schnell fährt die kleine Lok aus dem Dorf hinaus.

Zur Landstraße

Dort trifft sie eine Maus. Sie ist müde von der langen Wanderschaft. Die Maus springt auf die kleine Lok auf.

Die große Wiese

Als sie an eine große, grüne Wiese kommen, steigt die Maus wieder aus. Lange winkt sie der kleinen Lok nach.

Die Berghöhle

Die kleine Lok nimmt Fahrt auf – und auf einmal befindet sie sich in einer Berghöhle.

Es funkelt überall.

Ein Ruck – die kleine Lok erstarrt.

Bloß still halten! Sindbad und seine Räuber kommen.

In fremder Tasche

Ein Ruck – und als die kleine Lok aus ihrer Starre erwacht, steckt sie in einer Jackentasche.


27 Mart 2026 Cuma

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26 Mart 2026 Perşembe

Meerjungfrau Cosmo und Troll Rose – Tanz im Meeresgrund

verrückte Märchenwelt 🌟 

Meerjungfrau Cosmo tauchte mit Krake Kurt auf, und sie saß auf dem Kopf der Krake.

Ungeduldig rief sie: „Komm, Kurt, schneller! Ich habe extra den schönsten Bikini angezogen, um den schrägsten Meerestanz vorzuführen.“

„Kannst du das nicht am Sandstrand machen?“, wollte Kurt wissen.

„Nö, da ist es mir viel zu sandig. Der bleibt zwischen meinen Flossenfüßen hängen“, empörte sich Meerjungfrau Cosmo.

Weit hinter dem Sandstrand schimpfte Igel Fritz: „Schlamp Rose, schau mal, wie es bei dir aussieht! Dein Hemd und deine Hose gehören dringend gewaschen!“

Der Troll antwortete: „Ich und Wasser?!“ und schüttelte den Kopf.

Mürrisch schob der Igel den Troll Richtung Meeresstrand.

Troll Schlamp Rose, mit ovalem, länglichem Kopf und weich, leicht rosiger Farbe, kurzen Armen und Beinen, lebte weit hinter dem Sandstrand zwischen Felsen und Baumgruppen in seiner Hütte. Am liebsten lag er am Ende des Sandstrandes, ließ sich sonnen und genoss den Sand auf seiner weichen Haut.

Langsam trottete der Troll zum Strand.

Am Meer wollte Troll Rose seine Klamotten waschen. Dabei sah er die Meerjungfrau, die auf dem Kopf der Krake ihre Tänze aufführte und nichts anderes mehr sah als sie.

Die Meerjungfrau lud den Troll ein, mit hinunterzukommen und beim Tanzball mitzumachen.

Ein runder Fisch tauchte auf und warf dem Troll eine Kugel mit Flüssigkeit darin zu, die Troll Rose ohne Weiteres hinunterschluckte.

Unten im Meer befand sich ein unterirdischer Spaß-Tanzsaal. Ein riesiger Saal mit tausenden blinkenden Lichtern und lauter Musik – wumm, wumm – es wurde gezappelt und getanzt. Krake Kurt stand hinter dem Mischpult und swifte über die Platten.

Gute Laune pur.

Auf der Tanzfläche wurde wild abgezappelt und getanzt – Meerjungfrau und Troll waren mit dabei.

Am nächsten Morgen stand Igel Fritz am Strand und fragte aufgeregt: „Wo steckst du denn? Ich habe schon die ganze Insel nach dir abgesucht!“

Troll Rose schaute unschuldig: „Warum? Es ist doch hell!“

„Du warst die ganze Nacht nicht da!“, schrie Igel Fritz aufgebracht.

Troll Rose wunderte sich: „Wie gibt’s das? Ich war nur beim Tanzen.“

„Du amüsierst dich, ich suche dich!“, empörte sich der Igel.

„Wenigstens riechen deine Klamotten wieder gut“, meinte Igel Fritz.

Troll Rose lächelte: „Ja, genau!“

„Weißt du was“, lenkte Troll Rose ab und legte seinen Arm um die Schulter des Igels, „du kommst einfach das nächste Mal mit, und wir zappeln alle gemeinsam eine Runde.“

Verschmitzt lächelten sie sich an, und so kam es, dass unten am Meeresgrund Troll Rose, Igel Fritz, die Meerjungfrau und all die Meeresfreunde wild umherzappelten, während Krake Kurt dazu super auflegte. 🧜‍♀️ 🐙   🧌





🐈 Fürst Maunzi

Anekdoten-Werke 🎆 – Märchenwelt 🌟 Oben im höchsten Turm thronte Fürst Maunzi. Hoch über allem ruhte er. Lieblich Laute vernahm er – und so...