8 Ekim 2025 Çarşamba

Der verschwundene Mond 🌕

Märchenwelt 🌟

Im Wald waren die Tiere ganz aufgebracht und ängstlich, denn es war zappenduster.

Der Mond war verschwunden.

Bis einigen älteren Tieren – darunter auch eine hundert Jahre alte Schildkröte – auffiel, dass es schon einmal, als sie noch klein war, eine Mondfinsternis gegeben hatte. Sicherlich, meinten sie, war das jetzt auch eine.

Doch die Dunkelheit dauerte drei Tage lang an.

Auch die Sterne suchten den Mond – oben am Himmel war er verschwunden.

Da schickten sie das Einhorn hinunter. Als es im Wald ankam, mit seinem leuchtenden Fell, stellte sich heraus, dass böse Mächte den Mond wegnahmen.

Das Einhorn hatte besondere Kräfte – Suchkräfte. Es begann sofort mit der Suche und flog über den ganzen Wald hinweg, bis es an dessen Ende eine Felshöhle entdeckte.

Dort spürte es: Hier musste der Mond sein.

Nach einem langen Weg erreichte es die Höhle. Mit seinem Horn grub es die Erde aus und fand schließlich eine alte Truhe.

Als es sie öffnete, lag darin eine Tasche mit einem Siegelschloss. Das Einhorn öffnete das Schloss mit seinem Laserstrahl.

Und tatsächlich – darin lag der Mond.

Doch kaum wollte es ihn befreien, tauchten die bösen Mächte auf.

Das Einhorn stellte sich ihnen entgegen. Mit dem hellen Laserstrahl vertrieb es die bösen Mächte der Dunkelheit.

Dann flog es mit dem Mond zurück hinauf in den Himmel.

Dort war die Freude riesengroß bei dem ganzen Sternenvolk. Alle Sterne gruppierten sich um den Mond, und das Einhorn blieb bei ihm – zum Schutz, für alle Zeiten.

Und wenn du in der Nacht nach oben schaust, kannst du manchmal einen Schatten erkennen, der aussieht wie ein Einhorn.

Unten im Wald zündeten alle Tiere eine kleine Kerze an – aus Freude, dass der Mond wieder da war.

Ende. 🌟









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Teppichfäschen – Früher war mal früher

Nachdenkliches – Allerlei-Sammelmaschen 📃


Bildschirme drehen ihre Köpfe herum, Plastroboter gleiten durch die Räume.
Sie können nichts riechen, nichts schmecken. Ihre Energie beziehen sie von den Lichtstrahlen der zweiten Sonne – und die gibt es genug hier, in dieser neuen Welt.
Mitten im Saal, in dem die Bildschirme sich recken und Plastroboter mit ihren flachen Rädern umherflitzen, steht ein Teppichfäschen, hergezoomt wie eine Fata Morgana. Seine Farben sind verblasst, flimmernde Staubwolken schweben über ihm.
Kinderköpfe sind darin zu sehen: ein Junge mit Brille auf der Nase, ein Mädchen im Badeanzug und Blumenkranz im Haar, eine mit Akkordeon mitdabei und Strohhut auf dem Kopf. Ein anderes Mädchen hält einen weißen Plüschesel in den Händen, ein Junge hält eine Ratte am Schwanz fest. Der nächste trägt Bücher und Schreibzeug bei sich, einer blättert in einem Heftchen, der andere versucht, Staubsterne zu fangen.
Sie alle, die Kinder, schauen über den Rand des Teppichfäschens hinaus.
Wo sind sie gelandet? In einer Welt, in der nur Bildschirme und hochintelligente, generierte Plastroboter existieren?
Die Bildschirme flattern und flimmern, die Plastroboter scannen mit ihren Plasmaaugen das Teppichfäschen mit den Kindern darin.
Es ist ganz still. Nur das Surren der Maschinen und die leisen Rollgeräusche der Roboter sind zu hören.
Soll das etwa die neue Zukunft sein?
Das geht den Kindern durch die Köpfe.
Ob sie nur träumen – oder ob dies Wirklichkeit werden wird?
Schuuur – verschwindet das Teppichfäschen ins „Früher war mal früher“.

*******************
Diesen Gedankenstoß habe ich geschrieben, weil alles generiert wird: Texte, Bilder, Systeme, Internet weltweit. Menschen sind abhängig – von Strom, Wasser, Lebensmitteln. Schritt für Schritt lassen sie ihr Leben von Systemen bestimmen.
Mitten drin in der System-Generation!
Wie sähe eine Welt ohne Menschen aus?
Wenn alles computerisiert wird – wo soll das enden?
Wo soll das hinführen?
Frage ich mich.
Ich weiß es nicht.
Da werden wir wohl die nigelnagelneuen Internet-Systeme fragen.
Oder?












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Das Teppichfässchen

Märchenwelt 🌟 
📄🛢️📄
In der Wohnstube saßen die Kinder Rautus, Lüdel, Jens, Hubert und Babsi zusammen. Draußen war es kalt, denn es war Winterzeit.

Jeder von ihnen hatte Blätter vor sich liegen. Sie schrieben eine Geschichte zusammen: sammelten Begriffe und dachten sich Figuren aus.

Hinter ihnen murrte der Holzofen, die Ofentür klapperte, das Knistern der Holzscheite war zu hören. Eine wohlig warme Wärme erfüllte den Raum.

Die Kinder machten sich bereit: zuerst Rautus, dann Lüdel, Jens, Hubert und Babsi. Jeder schrieb ein Stück seiner Geschichte auf sein Blatt, knickte die beschriebene Seite nach hinten und reichte es nach einer bestimmten, vorgegebenen Zeit dem Nächsten weiter.

Nach einiger Zeit waren alle fertig, und Lüdel las als Erste vor …

„Fünf Kinder erlebten ein Abenteuer im zwanzigsten Jahrhundert …“

Doch während sie so las, umschloss sie ein oranger Nebelstrudel. Ein grelles Licht tauchte auf, sodass sie ihre Augen schließen mussten. Sie rieben sich die Augen, denn es schien wie ein Traum …

Statt des Tisches stand da ein eingerollter Teppich mit farbig schönen Mustern – mitten in einer grünen, gemalten Wiese. Es war zu fantastisch.

Der musste sehr alt sein, vielleicht sogar antik?

Ein Teppichfässchen, rundherum mit filigranen Hähnen versehen – je nach Farbpigment kam die passende Farbe heraus.

Zweitausend Millionen Libellen, deren Hinterteile leuchteten, schwirrten im Schein über das Teppichfässchen hinweg.

Die beschriebenen Blätter wurden durchsichtig und vom Teppichfässchen hineingezogen.

Rautus rannte auf das Teppichfässchen zu. Da erschien eine kleine blaue Fee mit orangen, durchscheinend schimmernden Flügelchen. Alle staunten – Lüdel, Jens, Hubert und Babsi. Rautus blieb stehen, und die Fee reichte ihm Füllfedern, die er an den tropfenden Hähnen befestigte.

Farben, Bilder, Geschichten – sie schwebten am Boden, in der Luft, überall vorbei. Überwältigt standen allen die Münder offen.

Besonders Rautus war fasziniert und wollte diese Besonderheit bewahren …

So ernannte die Fee Rautus zum Wächter des Teppichfässchens – und verzauberte ihn in eine Leseratte, dass er es auf ewig bewachen sollte.

Lüdel, Jens, Hubert und Babsi befanden sich wie im Traum. Ob sie das alles nur geträumt hatten?

Vielleicht lag das Geheimnis im Teppichfässchen verborgen. 📖 🐀










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🌙 10 kleine Teppichfäschen

Vers - Reim 🌟 Märchenwelt 🌟


10 kleine Teppichfäschen wollten schlafen gehen,
eins davon hing im Wind – da waren’s nur noch neun.

9 kleine Teppichfäschen schwebten in den Himmel hinein,
eins flog zu den Sternen – da waren’s nur noch acht.

8 kleine Teppichfäschen flogen mit den Wolken,
es fing an zu regnen, eins wurde nass – da waren’s nur noch sieben.

7 kleine Teppichfäschen rollten sich auf der Wiese aus,
eins blieb einfach liegen – da waren’s nur noch sechs.

6 kleine Teppichfäschen rollten sich zusammen,
eins machte sich ganz lang – da waren’s nur noch fünf.

5 kleine Teppichfäschen ließen sich von der Sonne trocknen,
eins wurde ganz blass – da waren’s nur noch vier.

4 kleine Teppichfäschen spielten Fangen,
eins war raus – da waren’s nur noch drei.

3 kleine Teppichfäschen fuhren Karussell,
eins flog hinaus – da waren’s nur noch zwei.

2 kleine Teppichfäschen wollten nur noch ins Bett,
eins schwebte davon – da war’s nur noch eins.

1 kleines Teppichfäschen, so müde, ganz still,
träumt voller Geschichten – und schläft bei dir. 🌟💤










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7 Ekim 2025 Salı

Lesebärwelt ⭐ Der Traum von den Sternen

Märchenwelt 🌟

Der Text entstand anhand dieser Sprachaufnahme. 📢 🎧 ▶️ Audio abspielen

⭐ ⭐ ⭐ 🌟 ⭐⭐⭐ 
Esel Edgar träumt von den Sternen. Er möchte so gern dort oben leben.

Er träumt vor sich hin und schaut zum Himmel hinauf.

In diesem Moment kommt seine Freundin, das Einhorn. Er erzählt ihr von seinem großen Traum – hinauf zu den Sternen zu wollen.

Da sagt das Einhorn: 
„Komm, ich fliege dich zu den Sternen!“

Esel Edgar setzt sich auf ihren Rücken, und gemeinsam fliegen sie hinauf in den Himmel.

Bald schon sehen sie die Sterne, und einer von ihnen ist etwas größer als die anderen. Dort landen sie und sitzen eine Weile auf dem Stern, schauen hinunter auf die Welt.

Nach einer Weile sagt Esel Edgar: 
„Ja, das ist hier schön, hell, und die Sterne gefallen mir auch sehr gut – aber hier gibt es kein Leben, kein Wasser, nichts zu essen. Alles ist ganz kahl. Komm, wir fliegen wieder zurück.“

So kehren sie zur Erde zurück.

Unten hat Esel Edgars Frau, die Giraffe Sheila, schon auf ihn gewartet – zusammen mit der kleinen Tochter.

„Und, wie war’s, Esel Edgar?“ fragte sie. „Willst du noch immer bei den Sternen leben?“

„Nö“, sagte Esel Edgar etwas traurig, „da gibt’s gar nichts für uns."

Dann sitzen sie draußen auf der Terrasse: Sheila mit dem Giraffenkind auf dem Schoß, Esel Edgar und das Einhorn nebeneinander. Sie schauen hinauf zum Himmel, zu den funkelnden Sternen.

Dann bemerkt Esel Edgar: 
„Na ja – von unten schauen die Sterne auch ganz schön aus.“

Und da ruft die kleine Tochter: 
„Papa, Papa, schau mal!“

Und da sagt das Einhorn: 
„Schau mal, Esel Edgar, da oben hat sich ein Sternenbild gebildet – es sieht aus wie ein Esel!“ Alle schauen nach oben – und alle grinsen.


Ende. 🌟

Die Geschichte vom Sternenmädchen

Märchenwelt 🌟 Anekdoten-Werke 🎆 

Auf einem Stern lebte ein kleines Sternenmädchen. Es träumte davon, in der Nähe des Mondes zu sein – weil sie ihn so sehr bewunderte.

Eines Tages geschah ein kleines Wunder. ✨

Denn die Sternenbevölkerung hatte beschlossen, eine große Versammlung zu machen. Da bemerkten sie: „Wir können den Mond doch nicht allein lassen – ohne Bewachung, ohne jemanden, der auf ihn aufpasst.“

Da fiel dem ältesten Stern auf: „Wir haben doch noch einen ganz, ganz jungen Stern, der versteht sowieso noch nicht viel von unseren Beratungen. Den schicken wir zum Mond.“

So gesagt, so getan.

Am Abend kamen ein paar Sterne herbei und schoben den Stern sacht zum Mond hinüber.

Als das Sternenmädchen aufwachte, konnte es kaum glauben, was geschehen war. Sie rieb sich die Augen – und dachte, sie träumt.

Doch nicht einmal eine Handbreit war der Mond von ihr entfernt! Da freute sich das Sternenmädchen so sehr und fing an, ein kleines Lied zu singen – ganz fein und schön.

Der Mond lächelte und blinzelte ihr zu. 🌝

Die Versammlung dauerte die ganze Nacht an und war am nächsten Tag wieder vorbei.

Da geschah es, dass dieser Stern beim Mond blieb.

Und wenn du in der Nacht zum Himmel hinaufschaust und einen besonders leuchtend hellen Stern siehst, dann wird das wohl der Stern sein, auf dem das Sternenmädchen lebt.

✨ Und somit endet diese kleine Geschichte. ✨


Nachwort

Diese kleine Anekdoten-Märchen stammt von meinem Papa, den er erdachte und uns Kindern oft als Gutenachtgeschichte erzählte. Von ihm nacherzählt – als Erinnerung daran.

6 Ekim 2025 Pazartesi

Kleine Anekdote aus der Bäckerei

Anekdoten-Werke 📃 Erinnerungen 🥐

In einer kleinen Bäckerei arbeitete ich als Lehrling.

Zwei Kundinnen warteten darauf, bedient zu werden.

Die eine erzählte stolz:
„Wir waren im Urlaub in Tunesien!“

Dann fragte sie neugierig ihre Nachbarin:
„Und ihr? Wart ihr auch im Urlaub?“

Die andere grinste und antwortete schlagfertig:
„Ja, auf Balkonien!“

Darauf die Urlauberin begeistert:
„Oh, da muss ich auch mal hinfliegen!“


Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

Märchenwelt – alt, neu erzählt 🌟 Es war einmal ein armer junger Bäckerbursche. Er ließ aus Gewohnheit immer drei Haferkörner draußen auf de...