18 Mayıs 2026 Pazartesi

Über Mich

Hinweis zu den Geschichten

Über mich – Autorin: Lüdel

Einige meiner Geschichten habe ich bereits im Schreibportal
Kurzgeschichten-storis.de hineingezaubert.
Momentan bin ich auch auf FanFiktion.de unterwegs.

Hier, auf meinem Lesebärwolken-Blog, sammle ich sie – für
meine Tochter, für mich und für alle, denen ich damit von Herzen ein Lächeln
auf die Lippen zaubern möchte.

Manche Geschichten begegnen euch daher vielleicht ein
zweites Mal – hier bei den Lesebärwolken. ☁️🌟☁️


📃 Hier auf meinem Lesebärwolken-Blog erscheinen alle meine Geschichten in ihrer Originalversion.



Über mich – Urheberrecht

Dies ist eine kleine, feine Seite.

Alle Geschichten, Texte, Audioaufnahmen und Inhalte in diesem Blog sind von mir erdacht und unterliegen dem Urheberrecht.

Auch die Fotos und Bilder stammen von mir – sie sind ebenfalls nur für den privaten Gebrauch bestimmt.

Du darfst alles gerne lesen, Schmökern, Weitererzählen – zum Weiterträumen.

Für öffentliche Zwecke, Veröffentlichungen oder eine Weiterverbreitung bitte ich dich, vorher meine Erlaubnis einzuholen.

Ich bin Lüdel, die Autorin der Lesebärwolkenwelt.

Danke für dein Verständnis – und viel Freude beim Lesen!

17 Mayıs 2026 Pazar

💌 Deinen Kommentar mitteilen

Wenn du mir Gedanken oder Grüße mitteilen möchtest, kannst du das hier tun.

Danke fürs Lesen. Eure Lüdel🧚‍♂️

7 Mayıs 2026 Perşembe

Buch um die Welt

Allerlei-Sammelmaschen, Nachdenkliches - Gedankentext 📃


Herr Buch und Frau Buchstabe begannen schon vor langer Zeit, Geschichten, Lieder und Märchen zu sammeln.

Sie schwirren nicht nur im Internet herum, sondern schweben auch durch die Welt – sogar durch Kamine, um die Geschichten der Menschen zu erfahren.

„Macht das überhaupt Sinn?“

hören Herr Buch und Frau Buchstabe die lauten Worte.

Doch nicht alles muss einen Zweck erfüllen, um wertvoll zu sein.

Sie sind wie moderne Brüder Grimm.

Und irgendwann … ja, vielleicht ist es längst schon so weit:

Geschichten schweben überall herum wie unsichtbare Stimmen.

Niemand kennt den anderen, und doch entsteht etwas Unsichtbares:

Menschen, die Geschichten weitertragen.

Es entsteht ein riesiger digitaler Märchenwald.

Ein gewaltiges Liedtext-Sammelsurium.

Ein unendliches Geschichtenzentrum.

Es geht um die Welt.

Eine Reise auf den Spuren der unendlichen Geschichten des Internets und draußen in der Welt.

„Was macht das für einen Sinn?“

hört man es wieder laut ertönen.

Doch dann wäre jeder Stift umsonst,

jeder Buchstabe vergebens,

jeder Gedanke zu schade.

Dann wäre das Leben selbst umsonst.

Darf man dann nicht mehr atmen,

nicht mehr lachen, weinen oder lieben?

Nicht mehr schreiben?

Am besten gar nicht mehr träumen?

Diese Stimme hängt im Raum.

Niemand hat gesprochen, und doch hat man sie gehört.

Menschen lassen Geschichten entstehen.

Sie waren und sind ein Teil von uns – in Büchern, im Internet und in uns selbst.

Das Buch um die Welt existiert.

Vielleicht existiert es längst:

Ein riesiges Bücherband, das um die ganze Welt reicht.

Es gibt Dinge zwischen Zeit, Welt und Leben, die wie das Buch um die Welt sind.

Jeder von uns hinterlässt eine Spur, auch wenn man sie scheinbar nicht mehr sieht.

Dennoch können wir sie spüren.

Das Buch der Welt entsteht – vielleicht kann es niemand sehen – und doch ist es da.

Nachwort

Macht es Sinn zu schreiben?

Ja.

Denn schon die Gelehrten vor unserer Zeit taten es – und sie waren wahrlich kluge Menschen.

5 Mayıs 2026 Salı

Verlorene Mutti

Anekdoten-Werke 🎆

Krimi – Verlorene Mutti

Ein Mann suchte seine Mutti.

Am Bahnhof hatte er sie fotografiert.

Er war sich sicher gewesen, dass sie bei ihm war.

Zuhause suchte er alle Ecken ab.

„Das kann doch nicht sein… ich hatte sie doch dabei.“

Den Rucksack hatte er noch.

Diese Jacke trug er auch.

„Das kann nicht sein – sie war doch bei mir.“

Er zog sein Handy hervor und vergewisserte sich:

Das Bild war da.

Nur seine Mutti nicht.

Da half alles nichts – er musste zur Polizei.

Besorgt sprach er bei einem Beamten vor.

„Es ist eine ältere Mutti… sie ist mir nach dem Fotografieren verloren gegangen.“

Aufmerksam zog der Beamte ein Vermisstenformular hervor.

„Zeigen Sie mir bitte das Foto“, sagte er ruhig.

Der Mann holte sofort sein Handy hervor und zeigte ihm das Bild.

Der Polizeibeamte sah es sich lange an.

Dann blickte er den Mann an und sagte:

„Und wegen dieser Mutti wollen Sie eine Anzeige aufgeben?“

Der Mann nickte eindringlich.

„Sie ist wichtig für mich… ohne meine Mutti kann ich nicht weitermachen.“

Der Beamte schwieg einen Moment, dann legte sich ein leichtes Lächeln auf sein Gesicht.

„Das ist keine Mutti“, sagte er dann.

„Das ist eine Mutter.“

2 Mayıs 2026 Cumartesi

🐈 Fürst Maunzi

Anekdoten-Werke 🎆 – Märchenwelt 🌟

Oben im höchsten Turm thronte Fürst Maunzi.

Hoch über allem ruhte er.

Lieblich Laute vernahm er – und sogleich erhob er sich.

Bedacht und ohne Eile schritt er die Leiter vorwärts hinab, Sprosse für Sprosse, elegant mit seinen vier Pfoten, so wie es sich für einen Fürsten ziemte.

Geschmeidig war jede Bewegung, bei jedem Tritt.

Alles an ihm war ruhig, sicher und von stiller Würde.

Unten angekommen, flanierte er galant zu seinem Mahl.

Danach erhob er seine Stimme und maunzte – nicht fordernd, sondern bestimmt.

Streicheleinheiten waren nun an der Reihe.

Noch einmal, noch einmal – das war ihm nicht genug.

Mit erhobenem Blick folgte er der Hand, die ihm jene wohlverdiente Zuwendung schenkte.

Zufrieden lächelte Maunzi in die Gesichter seiner Gönner, als wüsste er längst um seine Besonderheit.

Flach und ausgestreckt lag er schließlich da, während die Sonne warm auf seinen samtigen Pelz schien.

Mit geschlossenen Lidern, still, zufrieden und ganz bei sich.

Denn so gehörte es sich für einen Fürsten wie Maunzi.

Miau.🐈


••••••• ☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆ ••••••

Ich sah unseren Kater, wie er auf ungewöhnliche Weise die Leiter vorwärts hinabschritt.

Da dachte ich mir:

Das ist kein gewöhnlicher Kater.

Deswegen trägt er seinen Namen – Lord Maunzi.





1 Mayıs 2026 Cuma

Flaschenpost 🍾

Märchenwelt 🌟

Am Rhein, an einer versteckten Stelle an einer engen Kurve, fand Aron eine Flaschenpost. Nachdem er sie nur schwer herausgeholt und den Korken geöffnet hatte, zog Aron die Papierrolle heraus. Zunächst sah er nichts, erst als er sie gegen das Sonnenlicht hielt, erkannte er kaum sichtbare, matte, fast durchsichtige Schriftzeichen.

Aron kratzte sich mit einem seiner hinteren Spinnenbeine am Kopf. Was mochte das wohl sein? Aron hielt es in alle Himmelsrichtungen, bis das Blatt auf einen flachen Felshügel zeigte. Er blinzelte gegen die Sonne.

Da sah Aron blitzartige Bilder: Schneewittchen, Dornröschen, Rumpelstilzchen, Rübezahl… Ein Bild nach dem anderen folgte, und ihm wurde leicht schwindlig. Etwas zerrte an ihm, er schwebte in der Luft. Mit einem unsichtbaren Wesen flog er über den Rhein und den Drachenfels hinweg. Aron wusste, jetzt war er ein Teil der Geschichte, und lächelte.

Ende

26 Nisan 2026 Pazar

🦷 Teuflische Schmerzen

Allerlei-Sammelmaschen •              Lustig-Verrücktes 📃

Es ist hier wirklich fast schier unmöglich, einen Zahnarzt zu bekommen. Seit sieben Lichtjahren habe ich zwei Löcher in den Zähnen: Bei einem ist die Füllung heraus, beim anderen ist ein Loch drin.

Aber ich wohne hinterm Mond. Herrn Mond interessiert das wenig – Hauptsache, er leuchtet hellgelb.

Nur ich, Frau Mon – das „d“ ist mir schon abgefallen vor lauter Rundrennen und Warten. Seit Leerjahren telegrafiere ich schon, nach Ewigkeiten, bis endlich der Lichtstrahl mich ins Wartezimmer setzt.

Niemand bemerkt mich von den Erdlingen. Alle starren in die schwarzen Kästen hinein oder in ihre Buchstabenseiten.

Na ja, falls einer der Kleinen fragt, warum ich so gelb bin, weiß ich schon, was ich sage: Ich bin ein Chinese mit Gelbsucht.

Ein seltsamer, rot angelaufener Typ mit hoher Zipfelmütze kommt ins Wartezimmer dazu. Er hält sich die Hand an die Backe und jammert erbärmlich:

„Ich habe höllische Schmerzen.“

Als Schmerzpatient kommt er natürlich gleich dran…

„Herr Satan, kommen Sie bitte…“

Da fällt es mir wie ein Blitzschlag ein…

Es ist nicht zu überhören…

Ich komme dazwischen und nehme ihm den Hurt weg:

„Du kannst niemandem etwas Schlechtes auferlegen, wenn er nichts Schlimmes getan hat.“

Als er meine leuchtend durchdringenden gelben Augen sieht, schaudert es ihn.

„Im Teufelsnamen, sehen Sie nicht, dass es ihm höllisch weh tut? Hier braucht man eine Feuerzange!“

Ich lasse mir eine Zange bringen und stecke sie ihm in seine heiße Hand.

Er nimmt seinen knorrigen Hurt und umklammert ihn.

Die Zahnärztin nimmt mit Schutzhandschuhen die Feuerzange. Man hört ein lautes Knacken, ein „Och…“ – und ein erleichtertes, rötliches Gesicht.

„So, Herr Satan, Sie legen sich jetzt hier auf die Liege.“

Ich nutze die Gelegenheit und lege mich auf den Behandlungsstuhl. Es wird jetzt auch höchste Zeit – bevor es dunkel wird, soll ich wieder oben sein, um den Schein zu polieren.

Bin bald erlöst, hake Herrn Satan ein, und wir entschwinden draußen mit dem Lichtstrahl.

Vor der Höhle dreht der Teufel sich noch einmal um:

„Höllischen Dank auch.“

Ich nicke nur. Hätte nie gedacht, dass ich einmal einen teuflischen Dank bekomme.

Gerade noch rechtzeitig zum Mondaufgang geschafft.

Ende

24 Nisan 2026 Cuma

Der vergessene Schlaf des verschlafenen Buches

Horrorgeschichte für Erwachsene 🌑 

Ich bin Sena. Befinde ich mich in einem Alptraum – oder bin ich schon wach?

Ich träume ein riesiges Buch, aufgeklappt vor mir. Die Buchstaben rufen: „Du hast verschlafen!“

Ich schrecke auf. Mein Herz rast, als wolle es aus meinem Körper springen.

Hurtig fahre ich hoch – als ich die Augen öffne, liege ich im Bett.

Irritiert denke ich: Das war anscheinend alles nur ein Traum?

Ich schaue auf die Uhr. Noch fast eine Stunde Zeit.

Ich drehe mich um und versuche wieder einzuschlafen – vergeblich.

Die Augen sind zu, aber mein Gehirn denkt weiter – es rattert.

Etwas klebt an mir, schwer wie Pech.

Stiche im Bauch.

Etwas sticht zu – aber ich sehe keine Einstiche.

Als ich wieder aufwache, denke ich: Das war doch ein Traum.

Ich taste mich ab und finde hinten am Hals, am Haaransatz, etwas Rundes.  Im Spiegel sehe ich sie: eine kleine schwarze, flache, runzlige Warze.

Mir schaudert.

Es fühlt sich an, als hätte etwas von mir Besitz ergriffen.

Düstere Stille erfüllt den Raum.

Ich halte inne.

Ist das ein böser Traum?

Ich blicke aus der Badezimmertür.

Ein lächelndes Gesicht – als würde es mich beobachten.

„Hm… wieso so unfreundlich?“, denke ich verwirrt.

Ich gehe in die Küche und bereite das Frühstück wie jeden Tag.

„Frühstück ist fertig!“

Die Dunkelheit brummelt zurück.

Beim Kaffee liegt ein Murren in der Luft.

Ich frage mich: Was ist das? Warum diese ständige Meckerei?

Blitze treffen mich im Bauch.

Was passiert hier?

Warum so unhöflich?

Warum wird keine Rücksicht genommen?

Nur laut schimpfend klingt es weiter.

Ich gehe ins Bett.                            Schlafen oder lieber doch nicht?

Wenn ich jetzt die Augen schließe, kommt wieder dieser schreckliche Traum.

Oder ist das hier der Alptraum – und ich wache gleich auf?

Eine Hand streift über meine Brust.    Ein seltsames, warmes Gefühl breitet sich aus.                                                  Ich lasse es zu.                                    Meine Sinne gleiten weg. Etwas übernimmt mich.


Am Morgen ist alles still.

Ich gehe in die Küche und mache Frühstück wie immer.

Doch wieder dieses Dunkle, Düstere.

Ich gehe am Spiegel vorbei.

Eine Fratze blickt mir entgegen.

Meine Knie zittern. Glassplitter schießen auf mich zu – in meinen Körper.

Ich wanke.

Ich schließe die Augen.

Und im nächsten Moment: Schmerz. Ziehender, unendlicher Schmerz im Bauch – wie Messerstiche.

Ich schrecke hoch.

Was war das?

Hört das nicht auf?

Am Abend liege ich wieder im Bett.    Ein Buch liegt auf der Decke.                    Ich lese darin.                                          Ich schlafe darüber ein.

Am nächsten Tag ist alles still.

Im Spiegel sehe ich nur mich.

Keine schwarze Warze mehr.

Alles war vielleicht nur ein Alptraum.

Erleichterung durchströmt mich.

Seitdem lese ich vor dem Schlafengehen in einem Buch.

Denn Lesen bringt den vergessenen Schlaf zurück.

Ob ich gerade träume?

Ende.

6.Der Zwerg und der Riese – Das Eichhörnchen

Märchenwelt 🌟 Riese Goldleo liebte es, bei der kleinen Waldlichtung am Lagerfeuer zu sitzen und zum Sternenhimmel hinaufzuschauen. Das Feu...