27 Ekim 2025 Pazartesi

🦆 Eine Ente Ema

Märchenwelt 🌟 Lieblingsgeschichte


Es war einmal …

Eine Ente Ema lebte weit draußen auf einem Teich. Sie schwamm einsam ihre Runden. Weiter weg gab es einen Bauernhof. Dort lebten einige Tiere, unter anderem eine Katze mit ihren Katzenkindern. Eins davon, Minka, war besonders neugierig. Sie streunte und schnupperte überall herum.

Eines Tages hatte sie sich verloren und landete am Teich. Sie fing an, ganz schrecklich grauselich zu schreien:
„Miau, Miaauu, Miauu, Miau!!!“

Die Ente hörte das und erblickte die kleine Katze. Sie fragte:
„Wo kommst du denn her?“

Hilflos und mit kläglicher Stimme antwortete das Katzenkind:
„Ich weiß nicht? Ich war auf einem Bauernhof, aber ich finde nicht wieder zurück!“

Die Ente hatte Mitleid und erzog die Katze – sie war wie eine Mama geworden. Doch wie es halt so ist: Die Katze wurde schnell groß und fing an, ihre eigenen Wege zu gehen. Da beschloss die Ente:
„Es ist besser, ich bringe dich wieder zurück, dort ist es sicherer für dich.“

Sie machten sich auf den Weg, und nach einiger Zeit fanden sie tatsächlich den Bauernhof. Gerade als sie ankamen, öffnete sich die Haustür. Das Mädchen, das dort lebte, erkannte die Katze sofort und schrie:
„Minka! Minka!“

Als die Ente erkannte, dass die Katze gut aufgehoben war, watschelte sie wieder zurück. Beim Teich schwamm sie wieder ihre Runden.

🏞

Der Winter kam. Als einige Enten direkt über ihren Teich hinwegflogen, fragte die Ente:
„Wo fliegt ihr hin?“

Die Enten schrien:
„In den Süden! Komm mit, komm mit!“

Ente Ema überlegte, ob sie mitfliegen sollte, und dachte sich: „Was soll ich denn hier ganz alleine?“ Also flog sie mit. Sie flog eine ganze Weile, bis es dämmrig wurde. Sie war müde, denn sie war nicht so stark wie die anderen Enten. Sie wurde immer niedriger, bis sie einen Holzpfosten sah, auf dem sie landete. Erschöpft schlief sie ein.

Am nächsten Tag flog ein neuer Entenschwarm vorüber und schrien:
„Komm mit! Komm mit uns!“

Wieder flog die Ente weiter. Sie flog eine Zeitlang, aber als es Nacht wurde, konnte die Ente nicht mehr. Sie wurde so müde, dass sie immer niedriger flog und landete auf einem buschigen Baum. Nur ein Ast war ohne Blätter – genau auf diesen Ast schlief sie ein.

🌳

Am Morgen, als sie aufwachte, wackelte und raschelte der ganze Baum. Die Ente dachte erschrocken:

„Oje! Ein Erdbeben!“

Sie kletterte vorsichtig nach unten, als sie auf einmal in zwei Nasenlöcher schaute. Das etwas fragte:

„Wer bist du denn?“

Ente Ema nahm ihren ganzen Mut zusammen und antwortete:

„Ich bin die Ente Ema! Und du?“

„Ich bin Zebra Kuno.“

„Aha! Ein Zebra,“ wunderte sich die Ente.

Das Zebra erklärte ihr:
„Das hier ist ein Zoo.“

Vorsichtig kletterte Ente Ema auf seinen Rücken. Da zeigte das Zebra ihr sein ganzes Gehege.
„Was wolltest du denn da?“ fragte Kuno.
„Ich wollte in den Süden fliegen.“
„Aha, das brauchst du gar nicht! Komm, ich zeig dir etwas!“

Er führte sie zu einem schönen Teich.

Erstaunt machte die Ente große Augen:
„Was für ein schöner, großer, sauberer Teich. Nicht so schmuddelig und schmutzig wie mein Teich.“
Da dachte die Ente:
Das Zebra hat recht, hier könnte ich viel besser leben.

Da wurden die beiden dickste Freunde. Weil ihnen ab und zu langweilig war, fing die Ente an, auf dem Kopf des Zebras Turnstücke vorzuführen. Es wurde so professionell, dass es aussah, als wären sie richtige Zirkusartisten.

Als Besucher das sahen, waren sie total verwundert und begeistert, wie toll das aussah. Es sprach sich bald herum, dass es im Zoo eine Ente gab, die auf dem Kopf eines Zebras Zirkuskunststücke machte.

Der Zoodirektor freute sich darüber und ließ Werbung machen. Diese Werbung erreichte auch den Bauernhof. Das Mädchen bettelte ihre Eltern an:
„Mama, Papa, BITTE! Ich will auch in den Zoo! Ich will das auch sehen!“

Die Eltern ließen sich überreden und beschlossen, einige Tage später in den Zoo zu fahren. Heimlich steckte das Mädchen ihre Lieblingskatze in einen Korb. Im Zoo angekommen gingen sie sofort zum Gehege und bestaunten die lustigen Zirkuskunststücke von Zebra Kuno und Ente Ema. Die Katze lugte aus dem Korb heraus, sah ihre Entenmama und sprang einfach rüber.

Zuerst war das Mädchen etwas erschrocken, aber als sie beobachtete, wie die drei auf einmal zum Tanzen anfingen, freute sie sich. Die Leute klatschten begeistert; sie nahmen an, dass dies auch zur Vorstellung gehörte.

Da erkannte das Mädchen, wie glücklich die Ente und die Katze waren. Sie dachte bei sich:
„Nein, das kann ich nicht machen, ich mische mich nicht ein, ich lasse die Katze da!“

Die drei – Zebra Kuno, Ente Ema und Katze Minka – wurden auch viel dickste Freunde. Zusammen schmiedeten sie wieder neue Tricks aus.

Gerne besuchte das Mädchen ihre Freunde im Zoo, um die neuesten Kunststücke zu bestaunen.

🦆 🦓   🐈

🌟 ENDE 🌟



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