10 Ekim 2025 Cuma

Sieben Zwerge

Märchenwelt 🌟

🌲🌲🏔🌲🌲
Es war einmal …

Sieben Zwerge, stark und klein,
wollten stets zusammen sein.
Knollnase roch, was keiner fand,
Hauptschlau dachte mit viel Verstand.
Zipfelmütz kochte voller Lust,
Bärenstark trägt die schweren Bäume her.
Milchbart strich den Bart geschwind,
Krähenfuß lauschte wie der Wind.
Medizini heilte Groß und Klein –
im Felsenhaus waren sie daheim.

Hinter einem langen, schmalen Bergtunnel lag das Felsenhaus der sieben Zwerge.
Am frühen Abend kamen die Zwerge gerade von ihren Streifzügen zurück.
Sie hatten Wasserbeutel dabei, die sie an einem weit entfernten Fluss aufgefüllt hatten.
Mühsam stapften sie mit ihrer schweren Last hintereinander durch den Tunnel.
Endlich am Ziel angekommen, machten sie es sich in ihrem Felsenhaus gemütlich.

Schon lange hegten sie den Wunsch, ihr eigenes Zwergenhaus zu besitzen,
wo sie einen Garten anlegen und Beete bepflanzen könnten.
Denn sie waren alt geworden und sehnten sich nach einem angenehmeren Leben.
Jeder träumte auf seine eigene Weise.

Zwerg Zipfelmütz, dessen Mütze ihm bis in die Augen hing, begann:
„Vielleicht sollten wir ein Strohhaus bauen?“

Zwerg Bärenstark, der ganze Bäume tragen konnte, warf ein:
„Besser, wir bauen ein Holzhaus!“

Daraufhin erinnerte Zwerg Hauptschlau, der Älteste und Klügste:
„Habt ihr vergessen, wie es den drei kleinen Schweinchen ergangen ist?
Das Strohhaus kann weggeweht und das Holzhaus umgestoßen werden.
Das einzig Wahre ist ein Steinhaus!“

Dabei nickte er aufgeregt mit dem Kopf.

Zwerg Milchbart, dessen bodenlanger weißer Bart manchmal verflochten
oder einfach nach hinten geschlagen war, fragte:
„Wo sollen wir die Steine hernehmen?“

Zwerg Knollnase schwieg lieber – er verließ sich auf seine feine Riechnase.

Währenddessen wickelte Zwerg Medizini mit seinen Spezialkräutern das Bein von Zwerg Krähenfuß ein.
Er hatte ein Hinkebein, aber seine Lauscherohren glichen das wieder aus.

Am nächsten Tag, früh am Morgen, machten sich die Zwerge wieder auf den Weg.
Vor dem Höhleneingang, während sie auf Zwerg Milchbart warteten,
der ausnahmsweise heute getrödelt hatte, waren sie sich uneinig,
welchen Weg sie diesmal einschlagen sollten.

Als Zwerg Milchbart endlich heraustrat, stolperte er über seinen langen Bart
und fiel auf die gegenüberliegende Seite der Felshöhle.
Die anderen halfen ihm hoch – und sie dachten,
das müsse ein Zeichen sein, diesem Weg zu folgen.

Zwerg Hauptschlau ging voraus, schließlich war er ihr Führer.
Zwerg Knollnase hielt seine feine Riechnase in den Wind
und roch schon von weitem die schmackhaften Pilze.
Hintereinander im Zwergenmarsch schritten sie voran.
Zwerg Krähenfuß hörte mit seinen feinen Lauscherohren das Vogelgezwitscher
und wies ihnen die Richtung.

Nach einer Weile entdeckten sie einen schmalen Trampelpfad
und sahen die Sonnenstrahlen durch den Waldrand scheinen.
Als sie dort ankamen, waren sie überrascht,
eine kleine Hügel-Wiesenlichtung zu finden,
umringt von alten Waldbäumen.

In der angenehmen Stille nahmen sie den wunderbaren Wiesenduft wahr.
Es war ein idealer Platz, um dort ihr Zwergenhaus zu bauen.
Keiner konnte es genau erklären,
aber sie fühlten sich sicher – und angekommen.

Zwerg Krähenfuß konnte plötzlich leichter laufen,
und ein besonderes Glücksgefühl überkam ihn.
„Meine Zwergenkameraden“, sagte er, „hier ist ein besonderer Ort.“
Die anderen nickten. Mit ihren Träumen und Hoffnungen
gingen sie erst einmal wieder zurück.

Als sie in ihrem Felsenhaus müde zu Bett gingen,
murmelte Zwerg Zipfelmütz im Halbschlaf:
„Wir können die Steine doch aus unseren Höhlenfelsen herausschlagen!“

Obwohl alle schon übermüdet waren,
überraschte sie Zipfelmütz’ Überlegung.
Sie schliefen darüber ein – aber der Gedanke blieb.

Am nächsten Tag machten sich die Zwerge gleich an die Arbeit.
Mit zwei Handwagen, die Zwerg Bärenstark gebaut hatte,
schlugen sie mit ihren Picken Steine aus der Felshöhle
und fuhren sie zur Wiesenlichtung.

Mit Feuereifer begannen sie den Hausbau.
Zwerg Hauptschlau stimmte ein Lied an:

🎶„Zwerg Bärenstark mir die schweren Steine anreicht,
dann geht’s leichter von der Hand.
Zwerg Krähenfuß hat sie schon vorbereitet,
drin werkelt Milchbart fleißig im Haus.
Hand in Hand, so schaffen wir’s –
das Werk geht leichter von der Hand.
Zwerg Knollnase hat uns Schürzen gemacht,
damit das Werk noch leichter geht.
Zwerg Zipfelmütz sammelt Feuerholz,
damit es später warm im Haus ist.
Zusammen am Zwergenhaus geht’s voran –
Hand in Hand ist alles bald getan!“🎶

🏕
Einige Tage später konnten sie stolz in ihr eigenes Haus einziehen.
Zwerg Bärenstark hatte aus Baumstämmen Betten gebaut,
und Zwerg Zipfelmütz kochte eine leckere Pilzsuppe
aus den Pilzen, die Knollnase gefunden hatte.

Auch Waldtiere wie Rehe und Hasen kamen neugierig vorbei.

Am Abend lagen alle gemütlich in ihren Betten.
Am nächsten Morgen wollten sie Beete anlegen –
und jeder träumte davon, was er pflanzen würde:
Tomaten, Kartoffeln, Karotten, Erdbeeren, Bohnen, Erbsen, Johannisbeeren …

Als Zwerg Hauptschlau am frühen Morgen aufwachte,
rieb er sich die Augen: Alle Betten waren leer!
Sofort lief er hinaus – und sah, wie die anderen schon fleißig
die Beete vorbereiteten.

„Wie konnte das passieren? Er, das Oberhaupt, hatte verschlafen.
Eilig nahm er sich eine Schaufel, um unbemerkt mitzuarbeiten.

Da hallte plötzlich ein Krächzen über die Wiese.
Eine pechschwarze Krähe zog ihre Runden am Himmel,
bis sie plötzlich hinabstürzte.

Zwerg Krähenfuß erinnerte sich:
Als er ein kleiner Zwerg war, hatte ihn diese Krähe
vor einem schlimmen Sturz bewahrt.
Damals hatte er ihr den verletzten Krallenfuß verbunden –
seitdem verband sie eine unsichtbare Freundschaft.

Als die Krähe den Boden berührte,
wurde ihr Gefieder schlohweiß.
Sie flog auf die Schulter von Zwerg Krähenfuß,
und alle wussten:
Diese Krähe würde ihr Glücksbringer sein.

Von da an genossen sie ihren Zwergenruhestand
bis an ihr Lebensende.

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