31 Aralık 2025 Çarşamba

Der böse Zauberer Allwissend

aus der dunklen Märchenwelt 💥


Der böse Zauberer Allwissend lebte in einer Felshöhle mit seinem Knecht. 

Der böse Zauberer wütete und trieb sein böses Unwesen. Nichts war vor ihm sicher.

Er schikanierte den Knecht herum. Er musste seine Belange erfüllen. Holz holen – der Knecht schleppte ganze Baumstämme herbei. 

Einmal waren sie dem bösen Zauberer zu dünn, einmal zu dick. Recht machen konnte es ihm der Knecht nie. Essen mochte er nur bestimmte Sachen.

Einmal sagte der böse Zauberer: Das ist dir gut gelungen. In dem Moment wollte sich der Knecht freuen, kam aber: Es ist zu wenig Salz drin, und er streute sich Salz hinein. 

Tag ein, Tag aus meckerte er und lud seinen Frust beim Knecht ab. 

Seine sogenannten Freunde verwandelte er in Pilze oder Spargelbäume. Nach einiger Zeit schienen sie ihm nicht mehr geeignet. 

Das ging ganz viele Jahre so.

Vor langer Zeit versprach ihm der böse Zauberer, seine Zauberkunst beizubringen. Am Anfang vertraute der Knecht ihm gutgläubig. Der Knecht konnte sich daran erinnern: Als er ihn vor langer Zeit danach fragte, bog sich der Wind vom bösen Zauber seiner Zauberkraft.

Jetzt, wo der böse Zauberer alt geworden ist, mit seinen Augen schlecht sieht und er seine Zaubersprüche vermischt, ist es immer schlimmer geworden, und er lässt alles beim Knecht aus. 

Holz holen, aber marsch!

Normalerweise hat der böse Zauberer immer das Holz in Scheite gezaubert, aber jetzt bringt er seine Sprüche durcheinander und das Holz verknotet sich. 

Er gibt dem Knecht die Schuld. Jetzt muss der Knecht das Holz mit der Handsäge sägen.

Beim Knecht hat sich innerlich all die Jahre mit der Zeit alles angesammelt. 

Der Knecht wird immer wütender und immer wütender, so dass aus seinem Mund Qualmwolken kommen.

Der böse Zauberer will dagegen zaubern, macht alles nur noch schlimmer. Blitze entstehen, noch mehr Qualmwolken, immer dichter wird es. Sie werden eingeschlossen. Ein mächtiger Sog trägt sie hinfort. Wohin, weiß niemand.

Ende










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3 Aralık 2025 Çarşamba

🐦 Vogelbaum

Märchenwelt 🌟 

Der Text entstand anhand dieser Sprachaufnahme. 📢 🎧 ▶️ Audio abspielen 🌟


Die Geschichte vom Baum, der ein Vogel sein wollte

Es war einmal ein Baum, der gern ein Vogel sein wollte.

Er stand auf einer großen, wunderschönen, saftig grünen Wiese – ganz allein.

Er hatte schöne, kräftige Blätter. Rundherum standen auch einige andere Bäume, aber etwas weiter entfernt.

In der Nähe plätscherte ein kleiner Bach.

Es war ein herrlicher Ort… doch der Baum war unzufrieden mit sich selbst.

Er meckerte und teckerte den ganzen Tag:
„Ahhh! Meine Blätter sind viel zu gelb!
Ach! Meine Äste sind so dürr und knorrig!“

Und so ging es immer – er jammerte und schimpfte.

Er sah die Vögel bei den anderen Bäumen hin- und herfliegen – so frei, so leicht.

Da dachte er in seinem Baumkopf:
„Ich möchte auch ein Vogel sein. Ich möchte auch frei sein.“

In diesem Jahr trug er besonders viele Walnüsse.

Seine Äste hingen schwer herunter, er bekam wenig Wasser, und er litt  darunter.

Und wieder klagte er:
„Ich habe zu wenig Wasser… ich will lieber ein Vogel sein!“

Da sprang plötzlich ein Eichhörnchen die Äste hinauf.

„Baum, ich frage dich ganz höflich: Darf ich ein paar Walnüsse bei dir sammeln?“

Der Baum schrie:
„WAS? Niemals! Ich nehme alle meine Zweige zusammen und schmeiße dich runter!“

Das Eichhörnchen stampfte mit seiner Pfote auf.

„Jetzt reicht‘s mit deiner ganzen Meckerei und Teckerei!“

Der Baum seufzte nur:
„Siehst du nicht? Meine Blätter sind gelb und verdorrt… und ich bekomme nicht genug Wasser.“

Da überlegte das Eichhörnchen.

„Ich habe einen Freund – den Biber. Vielleicht könnte er einen kleinen Wassergraben machen, damit mehr Wasser zu dir kommt.“

Der Baum dachte still bei sich:
„Warum sollte der Biber das für mich tun?“

Aber er sagte nichts.

Dem Eichhörnchen fiel eine List ein:
„Baum, ich habe bei dir so ein schönes Astloch gesehen.
Ich werde einige deiner Walnüsse dort hineinlegen, dann bleiben sie bei dir.“

Das gefiel dem Baum – und er ließ es zu.

Das Eichhörnchen fing an, Walnuss um Walnuss in das Astloch zu tragen.

Als die Hälfte abgetragen war, merkte der Baum, wie seine Äste leichter wurden.

Er fühlte sich sofort wohler.

Da überlegte er – und murrte:
„Na gut… frag halt deinen Freund, den Biber, ob er mir helfen kann.“

Am nächsten Tag machte sich das Eichhörnchen auf den Weg.

Es erzählte dem Biber alles, und der Biber tat dem Eichhörnchen zuliebe diesen Gefallen.

Er grub einen kleinen Wassergraben bis zu den Wurzeln des Baumes.

Klares, kaltes Wasser floss zu ihm hinüber.

„Ooooh, tut das gut…“, flüsterte der Baum.

Vor lauter Dankbarkeit überließ er dem Biber ein paar seiner alten knorrigen Äste.

Der Biber war zufrieden und trottete davon.

Der Baum wurde ruhiger.
Da er jetzt merkte, dass das Eichhörnchen ihm etwas Gutes getan hatte, ließ er es in dem Baumloch wohnen, das das Eichhörnchen von vornherein geplant hatte.
Seine List war aufgegangen, und das Eichhörnchen trug die restlichen Walnüsse ab.

Die Blätter des Baumes wurden wieder saftig grün.
Als der Herbst kam, färbten sie sich wunderschön bunt.

Da flogen einige Vögel zu ihm herüber.

Sie riefen:
„Baum, dürfen wir bei dir nisten? Deine Blätter sind so dicht – wir können unsere Vogelkinder dort gut verstecken.“

Die Idee gefiel dem Baum.

Plötzlich waren all seine Äste voller Vögel.
Es zwitscherte und sang überall.
Ein fröhliches Treiben herrschte in seinen Zweigen.

Der Baum vergaß völlig, dass er selbst ein Vogel sein wollte.

Er war einfach glücklich.

Das Eichhörnchen hüpfte vor Freude auf seinen Ästen herum.

„Siehst du, Baum? Jetzt hast du gaaanz viele Freunde! Ist das nicht viel besser?“

Der Baum schwieg – er wollte gar nicht mehr an die alten Zeiten denken.

Der Wind strich durch seine Blätter, und sie fingen an, ein Lied zu rauschen.

Wenn du draußen die Bäume rascheln hörst und die Blätter singen – dann haben sie das bestimmt von diesem Baum gelernt, weil er sooo schön Blätterrauschsingen konnte und so glücklich war.
 
Ende.









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Höhlenmensch

Allerlei-Sammelmaschen 📃
Nachdenkliches – Verrücktes


„Hast du das gehört? Der Höhlenmensch drüben hat sich ein elektrisches Rolltor einbauen lassen!“

„Ich hatte zwar bisher nicht gehört, dass Höhlenmenschen ein Elektrotor haben. Womit betreiben sie das denn?“

„Mit Sonnenenergie, natürlich!“

„Manchmal frage ich mich, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn die Menschen einfach Höhlenmenschen geblieben wären. Auf jeden Fall hatten sie keine Rechnungen zu bezahlen.“

„Stimmt. Und sie essen ja noch rohes Fleisch – sie jagen sogar mit Speeren!“

„Ob das wohl besser schmeckt? Aber sie können es auch über’m Feuer grillen.“

„Jetzt hat er sogar angefangen, sein Revier mit Felssteinen abzugrenzen. Also jedenfalls – das mache ich nicht mit!“

„Du, die Höhlenmenschen hatten keine Hobbys, oder?“

„Vielleicht hatten sie Pelz-Sammlungen … oder ihr Steinbrett war so voll, dass sie die Bilder freimeißeln mussten.“

„Ja! Und die Frauen waren echte Beerensammlerinnen.“

„Heute sammeln sie nur noch Angebote.“

„Und Trennung oder Ehe? Gab es nicht – nur eine große Gemeinschaft.“

„Vielleicht wären wir glücklicher geblieben, wenn wir beim Feuer geblieben wären … und nicht beim Strom.“

„Meinst du, wir sollten mal bei unserem Höhlenmensch-Nachbarn klopfen gehen? Vielleicht grillt er gerade?“

„Vielleicht gibt’s sogar Hirschkeule! 
– grinst –“








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1 Aralık 2025 Pazartesi

🌳 Der geheimnisvolle Zauberwald

Märchenwelt 🌟


Es war einmal …

Waldmädchen Viona streifte im Wald umher. Es war Herbst, und alles war wunderbar anzuschauen:
Bäume, Sträucher und die Tiere, die zwischen ihnen umherhuschten.

Besonders ein kleiner, farbenprächtiger Vogel fiel ihr auf – wo kam der denn her?

Viona folgte dem farbigen Vögelchen. Dann entdeckte sie geheimnisvolle, leuchtende, farbige Blätter, die sich scheinbar selbst bewegten.
Als sie darauf zuging, lagen die farbigen Blätter ganz still da. – Sowas? –

Viona wurde wachsamer. Wo war sie?

Dieser Wald sah ganz anders aus als der, aus dem sie gekommen war.
Hinter ihr lag ein gelblicher Nebelschleier.

Dies war der Zauberwald! 
Bisher hatte Viona nur Gutes von ihren Vogelfreunden darüber gehört.

Aber wie war sie hierher geraten?
Viona erinnerte sich, dass sie dem wunderschönen farbigen Vogel gefolgt war.
Seltsam nur, dass hier kein einziges Vogelgezwitscher zu hören war.

Doch Viona war ein Waldmädchen.
Sie kannte sich gut aus und fand eine breite, mächtige Eiche.

Ihre Wurzeläste wanden sich um eine große Höhlenöffnung – es sah aus wie ein Tor.

Viona trat hinein. Die Höhle war hell, freundlich und wohnlich.
Heu lag am Boden, auf dem sie übermüdet einschlief.

🍂🍃🍁🍂🍃🍁🍂🍃🍂🍁
Am frühen Morgen, als Viona aufwachte, nahm sie ein starkes Rascheln wahr.

Als sie hinaussah, konnte sie nichts Besonderes entdecken.
Daraufhin hob sie eines dieser geheimnisvollen, leuchtenden Blätter auf – und darunter war ein winziger Igel.

– So klein? – wunderte sich das Mädchen. 

Der kleine Igel erzählte ihr, dass einst eine mächtige Zauberkraft – die es heute nicht mehr gab – sie winzig werden ließ.
Viele Igel versteckten sich unter den leuchtenden Blättern und wünschten sich, wieder ihre ursprüngliche Größe zu haben.
Die Blätter dienten ihnen als Schutz.

Viona hatte eine Idee:
Die winzigen Igel könnten doch in der gemütlichen Eichenhöhle Schutz finden!

Die Igel waren begeistert – auch der Eichenbaum nickte ihnen zu.

🌳
Das Mädchen erzählte der Eiche von dem ungewöhnlichen, farbigen Vogel.

Da wusste die Eiche sofort, wer das war: der seltene Eisvogel, der an Gewässern lebt.
In diesem Zauberwald gab es einen See – dort würde er bestimmt zu finden sein.

Der Eichenbaum riet ihr, einige der leuchtenden farbigen Blätter mitzunehmen, die sie in einem Beutel bei sich trug.

Aus den Schatten der Bäume sprangen immer wieder Eichhörnchen hervor – von Baum zu Baum – um ihr den Weg zu weisen.
Einige mutige, winzige Igel kamen mit ihren Blättern mit.

Der Weg war lang.

Viona war unbesorgt, denn ihre Igelbegleiter und die flinken Eichhörnchen waren bei ihr.

🏞
Als sie endlich den See erreichten, war es Nacht geworden.
Sie verbrachten erst einmal die Nacht dort.

Am Morgen, als Viona erwachte, wuselten die winzigen Igel umher und die Eichhörnchen hüpften aufgeregt von einem Baum zum anderen.
Alle warteten gespannt, was wohl geschehen würde.

Viona blickte durch den Lichtschein der Blätter und Zweige nach oben.

Dort oben saß er auf einem Ast:
der seltene, wunderschöne, farbenprächtige Eisvogel.

Sie blinzelte gegen das helle Morgenlicht.
In diesem Moment schoss eine farbige Gestalt vom Ast hinunter, hielt scheinbar in der Luft inne, tauchte dann ins Wasser und schnellte Sekunden später wieder empor.

Der Eisvogel lugte zu ihnen hinunter.

Eine unheimliche Stille legte sich über den See.
Ein Nebel begann aufzusteigen.

Viona brach die Stille:
„Bist du der Wächter des Waldes?“

Der Eisvogel sang:
„Du brauchst deine Vogelfreunde. Hole sie hierher.“

Das Mädchen stutzte.
„Wie soll das geschehen?“

Der Eisvogel stieß hinunter und berührte im Flug mit seinem langen, schmalen Schnabel den Beutel, den Viona bei sich trug.

Instinktiv öffnete Viona den Beutel und streute die geheimnisvollen, leuchtenden Blätter auf den See.

Ein Ruck durchfuhr den Wald.

Alle sahen von weitem einen gelben Nebelschwaden, der durchbrochen wurde.
Der Nebel löste sich auf – der Wald wurde wieder eins.

🐦 🐦🐦🐦 🐦🐦 🐦 🐦🐦 🐦🐦 🐦
Die Vogelfreunde flogen herbei, setzten sich auf die Äste und zwitscherten um die Wette. – Wie herrlich! –

Die meisten Igel nahmen ihre ursprüngliche Gestalt wieder an.
Nur einige blieben so winzig – denn sie wollten es so.

Das Waldmädchen tanzte vor Freude und sang mit den Tieren bis spät in die Nacht.

Und somit endet diese zauberhafte Geschichte. ✨




















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Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

Märchenwelt – alt, neu erzählt 🌟 Es war einmal ein armer junger Bäckerbursche. Er ließ aus Gewohnheit immer drei Haferkörner draußen auf de...