aus der dunklen Märchenwelt 💥
Der böse Zauberer Allwissend lebte in einer Felshöhle mit seinem Knecht.
Der böse Zauberer wütete und trieb sein böses Unwesen. Nichts war vor ihm sicher.
Er schikanierte den Knecht herum. Er musste seine Belange erfüllen. Holz holen – der Knecht schleppte ganze Baumstämme herbei.
Einmal waren sie dem bösen Zauberer zu dünn, einmal zu dick. Recht machen konnte es ihm der Knecht nie. Essen mochte er nur bestimmte Sachen.
Einmal sagte der böse Zauberer: Das ist dir gut gelungen. In dem Moment wollte sich der Knecht freuen, kam aber: Es ist zu wenig Salz drin, und er streute sich Salz hinein.
Tag ein, Tag aus meckerte er und lud seinen Frust beim Knecht ab.
Seine sogenannten Freunde verwandelte er in Pilze oder Spargelbäume. Nach einiger Zeit schienen sie ihm nicht mehr geeignet.
Das ging ganz viele Jahre so.
Vor langer Zeit versprach ihm der böse Zauberer, seine Zauberkunst beizubringen. Am Anfang vertraute der Knecht ihm gutgläubig. Der Knecht konnte sich daran erinnern: Als er ihn vor langer Zeit danach fragte, bog sich der Wind vom bösen Zauber seiner Zauberkraft.
Jetzt, wo der böse Zauberer alt geworden ist, mit seinen Augen schlecht sieht und er seine Zaubersprüche vermischt, ist es immer schlimmer geworden, und er lässt alles beim Knecht aus.
Holz holen, aber marsch!
Normalerweise hat der böse Zauberer immer das Holz in Scheite gezaubert, aber jetzt bringt er seine Sprüche durcheinander und das Holz verknotet sich.
Er gibt dem Knecht die Schuld. Jetzt muss der Knecht das Holz mit der Handsäge sägen.
Beim Knecht hat sich innerlich all die Jahre mit der Zeit alles angesammelt.
Der Knecht wird immer wütender und immer wütender, so dass aus seinem Mund Qualmwolken kommen.
Der böse Zauberer will dagegen zaubern, macht alles nur noch schlimmer. Blitze entstehen, noch mehr Qualmwolken, immer dichter wird es. Sie werden eingeschlossen. Ein mächtiger Sog trägt sie hinfort. Wohin, weiß niemand.
Ende