3 Eylül 2025 Çarşamba

Lesebärwelt- Papagei Blumia

Papagei Blumia lebt nach langer Reise in Traubensand.

Papagei Blumia wollte schon als ganz kleines Papageienkind Sängerin sein, deshalb nutzte sie jede Gelegenheit zu singen, was manchen aufs Gemüt ging.

Als Blumia in die Schule kam, nahm sie gleich dort Sing-Unterricht. Nach der Schule studierte sie Gesang und Musik, danach ging sie in die Oper.

Papagei Blumia sang in den besten Opernhäusern von Itali, Spania, Franzos und Distelland. Dort lernte sie ihren Opernkollegen Rabe Rudi kennen. Sie verliebten sich und flogen nach Traubensand, der Heimat von Rabe Rudi, und sangen dort zusammen in der besten Oper.


Eines Abends außerhalb von Traubensand saß Papagei Blumia draußen vor ihrem Häuschen auf der Terrasse auf einem Klappstuhl. Im Halbdunkeln sah sie einen riesigen Schattenkopf und vor Schreck losschrillt!

Doch Blumia war mutig und tapste schnell auf den Schatten zu. Sie sah eine kleine Eidechse mit großem Kopf, seitlich mit Flatterrause am Gesicht – dadurch wirkte der Kopf riesig.

Die Eidechse formte ihre Lippen, pustete und murrte: „Ich will Feuer spucken!“

In der Zwischenzeit kam auch Rabe Rudi herangestürzt geflogen und bekam noch die letzten Worte der Eidechse mit.

„Was, du willst Feuer spucken? Du bist doch eine Eidechse!“

Blumia und Rudi schüttelten die Köpfe.

Die Eidechse sagte: „Ich will ein Drachen-Dinosaurier sein!"

Papagei Blumia und Rabe Rudi sangen eine Operette für ihn.

Darüber vergaß er, dass er Feuer spucken wollte, fing an zu lächeln und stimmte mit ein.

So sangen sie zu dritt die Operette weiter.

„Weißt du, was meinte Blumia? Du bist dann Eidechse Dino!“ Und sie fingen wieder zu singen an.










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31 Ağustos 2025 Pazar

Unsichtbare Zeitmaschine

Allerlei-Sammelmaschen 🎆

Vorwort

Die Idee zur Erzählung der Zeitmaschine entstand aus der Beobachtung, dass viele Menschen sich Sorgen und Ängste darüber machen, was die Zukunft bringen wird. Dabei habe ich festgestellt, dass sich die Welt schon immer im Wandel befunden hat – der Unterschied ist, dass früher weniger Menschen davon direkt betroffen waren.

Heute leben wir überall auf der Welt, auch in Regionen, die von Erdbeben, Überschwemmungen und Wirbelstürmen heimgesucht werden. Gleichzeitig tragen die Medien oft dazu bei, Ängste zu verstärken, indem sie ständig neue Gefahren aufzeigen oder über mögliche Bedrohungen berichten. Dabei vergessen wir oft, dass der Wandel ein natürlicher Teil unseres Lebens ist.

Doch eines bleibt sicher: Die Welt verändert sich ständig, und das ist nichts Neues. Lasst uns gemeinsam auf eine Reise durch die Zeit gehen. Steigt ein in die Zeitmaschine!



Unsichtbare Zeitmaschine

Willkommen in der vergessenen Zeitmaschine

Vielleicht waren wir schon einmal in einer Zeitmaschine, nur wir wissen es nicht mehr. Jedenfalls steigen wir nun ein und reisen durch die Geschichte. 
Ich höre mich sagen wie verschiedene
Generationen vor mir:        
 „In unserer Zeit gab’s das nicht!“

Begleitet mich in meiner Zeitmaschine vorbei bei den

Dinosauriern – Die Giganten der Urzeit
Vor 225 Millionen Jahren, als Dinosaurier über die Erde herrschten. Diese riesigen Kreaturen, die Giganten der Urzeit, ihre Nachfahren, die auch heute noch unter uns leben: Vögel, Eidechsen und Krokodile.

Die frühen Menschen – Unsere Vorfahren
Wir sausen weiter zu den ersten Menschen, den Affenmenschen, dem Anfang der Menschheit. Vorbei an den Steinzeitmenschen, die mit primitiven Werkzeugen und Jagdtechniken ihre Welt gestalteten. Sie alle wirken wie Figuren aus einer Sage, und doch waren sie real.

Wildwesten – Das Land der Pioniere
Nun rauschen wir durch das 19. Jahrhundert. Diese Zeit wurde gleichermaßen von Siedlern und Indianern geprägt. Planwagen und Kutschen dominierten das Bild. Die Kräuterfrau behandelte Krankheiten mit Pflanzenwissen, und der Buckelmann trug Kranke oder Behinderte auf dem Rücken. Der Postbote, oft zu Fuß unterwegs, hatte einen der gefährlichsten Berufe. Brieftauben und Morsetelegrafen waren die einzigen Verständigungsmittel. Szenen wie diese sind heute oft nur noch in Filmen zu sehen.

Zeitalter der Erfindungen
Jetzt erleben wir die Wurzeln der modernen Welt: das erste Auto mit Kurbel, Flugapparate, die Dampfmaschine, die Glühbirne und Erfindungen wie das Morsegerät. Filmapparate, die ersten Gehversuche des Filmemachens. Diese Epoche brachte uns auch Meisterwerke von Mozart und Beethoven.

Meine Zeitmaschinen-Erinnerungen
Nun sind wir in meiner Zeit angekommen. Damals fuhr man mit dem Fahrrad an Weiden vorbei, auf denen Kühe standen. Es gab Hausgärten, in denen Obst und Gemüse angebaut wurde. Röhrenfernseher, gelbe Telefonzellen, Wahlscheibentelefone und klobige Schreibmaschinen gehörten zum Alltag. Man heizte mit Holz, benutzte Zündhölzer. Diese Dinge existieren heute nur noch in Erinnerungen.

Die heutige Zeit – Fortschritt und Konflikte
Nun sind wir in der Gegenwart angekommen, einer Zeit, die von Smartphones, dem ‘hochheiligen’ Handy, Computern, künstlicher Intelligenz, Autos, Zügen, Flugzeugen, Aufzügen, Rollstühlen, dem Internet und Plasmafernsehern geprägt ist.

Doch die moderne Zeit ist auch geprägt von schnellen Veränderungen und Konflikten. Mit jedem technischen Fortschritt scheint die Welt komplexer zu werden, und Kriege sowie soziale Herausforderungen begleiten uns dabei.

Medizin und Pflege – Ein Blick in die Zukunft
Unsere Reise führt uns weiter in die Zukunft der Medizin. Maschinen und Menschen arbeiten nun zusammen, um Leben zu retten. Roboterarme unterstützen Pflegekräfte bei der Versorgung von Patienten, und hochintelligente Geräte überwachen Menschen im Koma. Fortschritte in der Technik verbessern die Lebensqualität und schaffen Hoffnung für die Zukunft.

Ab in die Unsichtbare Zeitmaschine –
wer weiß, wohin sie uns noch führen wird!

Vielleicht nimmt sie uns mit in die nächste Generation der Zeitgeschichte. Eine Zukunft, in der Maschinen und Menschen untrennbar zusammenarbeiten – oder vielleicht entdecken wir Erfindungen, die wir uns heute noch nicht einmal vorstellen können. Die Welt der unsichtbaren Zeitgeschichte, die uns erwartet, bringt unzählige Möglichkeiten und Entdeckungen…..













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Ein bisschen Frieden …

Allerlei-Sammelmaschen 🎆

Gesungen von Nicole beim Eurovision Song Contest 1982 – und ein Hit der 80er Jahre.

Ein bisschen Frieden – für die Welt.

Jeder noch normal denkende Mensch sehnt sich nach Frieden. Doch seit Menschengedenken schaffen es die Menschen immer wieder, die Welt zu zerstören. Trotz aller Weisheit, trotz kluger Philosophen, hochintelligenter Professoren und großer Wissenschaftler hat sich daran nichts geändert.

Schon in der fernen Vergangenheit sagten große Denker, dass das Böse immer irgendwie existieren wird – in irgendeiner Form. Denn ohne Dunkel kein Licht, ohne Falsch kein Richtig, ohne Schlecht kein Gut. Vielleicht braucht die Welt diese Gegensätze, um überhaupt zu bestehen.

Doch soll das wirklich bedeuten, sich abzugrenzen, wo es gar keine Grenzen geben sollte?
Das Wort „Ausländer“ – was für ein Unsinn in einer globalen Welt! Es gibt so viele Mischlinge, genauso wie bei den Straßenhunden, die sich verstehen, egal aus welchem Teil der Welt sie kommen. Zieh dich mal an deinen eigenen Ohren – wir sind doch alle Menschen! Was spielt es für eine Rolle, welche Hautfarbe jemand hat? Oder welche Schwächen? Menschen mit Behinderungen gehören zu uns – sie sind besondere Menschen.

Einige Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass der Mensch vom Affen abstammt. Andere wiederum vertreten die Theorie, dass alles Leben aus dem Wasser entstanden ist. Doch ganz gleich, woher wir kommen –

ich habe noch nie einen Hund mit einer Waffe in der Pfote gesehen, keinen Vogel mit Bomben in den Krallen und kein Waldtier, das seinen eigenen Wald absägt.

Das Gleichgewicht beginnt zwischen Mensch und Tier. Und vielleicht beginnt genau dort der Frieden.

Frieden hat nichts mit den von den Medien eingeredeten „Geschenken“ zu tun. Es braucht keine riesigen Flachbildfernseher, damit Ruhe herrscht, oder goldene Colliers, die man bewundern kann. Ein liebes Wort, eine Umarmung, Trost und Rückhalt, eine kleine Geste der gegenseitigen Hilfe – genau dort beginnt der wahre Frieden.

„Jeden Tag eine gute Tat“ – dieser Satz hat einen wahren Kern. Es sind die kleinen Dinge, die den Unterschied machen: jemandem helfen, einander unterstützen, Rücksicht nehmen, wertschätzen, mit Respekt begegnen.

Frieden beginnt im Kleinen.

Der Schöpfer hat dem Menschen den freien Willen gegeben – aber war das wirklich eine gute Entscheidung? Tiere kommen ohne ihn wunderbar zurecht. Doch der Mensch sollte selbst entscheiden können, was richtig oder falsch ist. Vielleicht braucht es Zeit – vielleicht wird es ein langer Prozess.

Aber die Menschen sind wandelbar, anpassungsfähig. Und wenn sie sich verändern können – warum dann nicht auch hin zum Frieden?

Wäre es nicht das Beste, wenn in jedem Menschen ein kleines Samenkorn der Friedlichkeit wachsen würde? Wenn jeder ein wenig Frieden in sich trägt, dann könnte daraus etwas Größeres entstehen. Und vielleicht wäre das das Beste für die Welt.

Mönche des wahren Glaubens vertreten die Lehre:

„Frieden beginnt in dir selbst.

Wer Frieden in sich trägt, trägt ihn in die Welt hinaus.

Das ist die größte Macht, die es gibt.“











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Die Reise der unsichtbaren Zeitmaschine

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Science-Fiction⏳🕳

Die unsichtbare Zeitmaschine schwebte durch eine Zukunft, in der Frieden und Wohlstand herrschten. Die Menschen lebten entspannt und zufrieden, alles war auf Zusammenarbeit ausgerichtet – zwischen Menschen und Plastrob. Sie wohnten in bunten, organisch geformten Plasthäusern, umgeben von Gärten. Ihr Leben war unbeschwert.

Die Menschen verdienten ihre Arbeitspunkte als Werkstoffverarbeiter, indem ihre Fingerabdrücke gescannt wurden. Diese Punkte konnten sie für Waren und Dienstleistungen einlösen. Jeder hatte die Freiheit, sein Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten – im Einklang mit der Natur und der Technologie.

Plastrob – die nächste Stufe der Technik, geschmeidiger als Maschinen und nachhaltiger als ihre Vorgänger – arbeiteten eng mit den Menschen zusammen. Gesellschafter-Plastrob übernahmen viele alltägliche Aufgaben im Haushalt, in der Schule und in der Pflege. Sie kümmerten sich um die älteren Generationen, unterhielten sich mit ihnen und sorgten für ihre Bedürfnisse. Plastrob unterstützten Ärzte und Pflegekräfte in den Gesundheitszentren und halfen im Kindergarten bei Spielen und Bastelprojekten. Auch in den Bibliotheken, den Zentren des Wissens, trafen sich Eltern und Kinder zum Geschichtenlesen.

Ihre fortschrittlichen Fortbewegungsmittel waren nachhaltig: umweltfreundliche Flugscheiben, die das WSW-System (Wasser-Strom-Wind) nutzten, glitten geräuschlos durch die Luft. Windmühlen wurden harmonisch in die Architektur integriert, und in den Häusern sowie entlang der Wege gab es kleine Verbrennungsanlagen, die die Energieversorgung sicherten.

Im Weltpark, mit seinen endlosen Wegen und weiten Freiflächen, konnten die Menschen ihre Freizeit in vollen Zügen genießen: elektrisch betriebene Spaßdreiräder, Wald- und Seilbahnen sowie schwebende Skateboards, eine Mischung aus Skateboard und Fortbewegungsmittel, waren die beliebtesten Freizeitaktivitäten.

Die Landwirtschaft war effizient und nachhaltig geworden. Durch die Zusammenarbeit von Agra-Plastrob und Menschen wurden die Felder von selbstständig arbeitenden Technologie-Traktoren bestellt, während ÖkoTronen den Transport der Ernte übernahmen.

Kunst und Kultur florierten in dieser Welt, da die Menschen nun mehr Zeit für ihre kreativen Tätigkeiten hatten. Bibliotheken wurden modernisiert und nutzten Hologramme und Rollbildschirme – doch Bücher blieben der Kultur erhalten. Musik, Malerei und Literatur erhielten eine neue Bedeutung und erlebten einen nie dagewesenen Aufschwung.

Typ-Polizei-Plastrob sorgten für die Sicherheit. Sie schlichteten Streitigkeiten und waren stets darauf bedacht, das Gleichgewicht zu wahren. Der Respekt vor den Meinungen der anderen war tief in der Gesellschaft verwurzelt, sodass Konflikte schnell erkannt und gelöst wurden.

Tief unter der Erde, in einem geheimen Forschungslabor, lebte einer der größten Weisen dieser Zukunft: Barisch, ein Nachfahre der ersten Mönche. Ein dünner Mann mit kahlgeschorenem Kopf und der typischen braunen Kutte der Mönche. Seine Aufgabe war es, zu beobachten – mit seinen wachen Augen, umgeben von uralten Schriftrollen und hochmoderner Technologie, das Gleichgewicht zwischen Mensch und Technik zu bewahren.

In den versteckten Gebirgen lebte die nächste Generation dieser Mönche. Sie waren Selbstversorger und hielten an den alten Lehren fest. Einige von ihnen lebten als stille Beobachter unter den Menschen und griffen nur dann ein, wenn es notwendig war, das harmonische Zusammenleben zu bewahren.

Die Menschen hatten eine friedliche Lebensweise gefunden. Sie lebten im Einklang mit der Natur und nutzten Technologie als Werkzeug, um das Leben zu erleichtern – immer in respektvoller Zusammenarbeit. Doch nicht alles war perfekt. Etwas regte sich unter der Oberfläche.

Weit entfernt von den leuchtenden Städten erstreckte sich eine endlose Wüste, aus nichts als Sand, der sich in hohen Dünen türmte. Doch dort glitten gigantische Kreaturen lautlos durch den Wüstensand – Riesenrasselbandwürmer. Ihre gepanzerten Körper hinterließen tiefe Spuren im Boden, und ihr zischendes Geräusch war wie das eines ständigen Bedrohungssignals. Sie trieben ihr Unwesen in der Wüste und verbreiteten Ängste und Unruhe.

Entlang der Wüstengrenze patrouillierten spezialisierte Abwehr-Plastrob-Einheiten. Ihre leuchtenden Augen scannten unaufhörlich die Umgebung, immer bereit, den nächsten Angriff abzuwehren. Doch es war ein ewiges Spiel – die Würmer passten sich ständig an, und jeder Sieg war nur von kurzer Dauer.

Es blieb nur die innere Hoffnung auf Frieden…

Die unsichtbare Zeitmaschine glitt weiter, durch eine unvorstellbar ferne Zukunft, angetrieben von einer unsichtbaren Energiequelle. Vielleicht, wer weiß, würde es in der nächsten Zukunft eine neue Form von Frieden geben? Und so nahm sie das Geheimnis mit auf ihre Reise.











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30 Ağustos 2025 Cumartesi

Schmetterlingsgeschichte

Märchenwelt
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Es ging hoch her im Schmetterlingsland. Dort lebten viele bunt gefleckte Schmetterlinge, die fast alle gleich aussahen. Heute flogen sie besonders aufgeregt umher, denn im Schmetterlingsland war es Brauch: Alle Jahrhunderte, wenn der Mond dreimal untergegangen war, wurde ein Schmetterling ausgelost, der die Welt erkunden durfte.

Am Abend versammelten sich alle Schmetterlinge vor der großen Lostrommel. Darin wurden jetzt die kleinen
Namenszetteln herumgewirbelt.

Die Schmetterlinge warteten gespannt.

Die Trommel stoppte, ein Zettel wurde gezogen.
Mit feierlichem Trommelwirbel wurde verkündet:
„Ferdinand ist der Auserwählte!“

Ferdinand wurde in einer Samtblase mit der Flugschleuder hinausgeschossen – hinaus in die große Welt. Als er schließlich weit draußen ankam, platzte die Samtblase, und Ferdinand flog immer tiefer und tiefer zur Erde hinunter, um alles zu erkunden.

Doch er erkannte kaum etwas: Alles war weißlich und durchsichtig – Blumen ohne Farben, weiß schimmernd, wie mit Bleistift gezeichnet, aber nicht ausgemalt.

Ferdinand merkte sofort, dass hier etwas nicht in Ordnung war. „So kann es nicht bleiben“, dachte er und kehrte eilends in seine Welt zurück.

Er berichtete dem Hohen Rat, was er entdeckt hatte. Der Rat nahm sich Bedenkzeit. Nach einer Weile ließ er alle Schmetterlinge zusammenrufen.

Dann sprach der große Rat:
„Wir alle fliegen hinaus – wir müssen die Welt retten!“

Die Schmetterlinge freuten sich, denn auch sie wollten die Welt gerne sehen und erkunden. Jeder bekam eine Samtblase und wurde mit der Flugschleuder hinausgeschossen.

Auch sie sahen, was Ferdinand schon entdeckt hatte. Daraufhin beschloss der Rat:
„Jeder von euch soll auf die Blumen fliegen und einen Teil seiner Farben dort zurücklassen.“

Die Schmetterlinge taten dies voller Freude, denn wie hätten sie zwischen blassen Blumen tanzen können, wenn alles farblos geblieben wäre?

Als sie ihre große Aufgabe vollbracht hatten, staunten sie: Die Blumen waren nun farbig und bunt geworden – und als sie sich gegenseitig ansahen, erkannten sie, dass auch sie selbst sich verwandelt hatten. Einer war nun gelb, ein anderer orange, einer weißlich, der nächste bräunlich.

So entstanden viele, viele Schmetterlingsarten: der leuchtend gelbe Zitronenfalter, das stolze Tagpfauenauge, der edle Admiral, der zarte Schwalbenschwanz, der flinke Kleine Fuchs und die schimmernden Bläulinge – und noch viele mehr.

Ferdinand betrachtete seine Flügel – und entdeckte Augen darauf. Er war zum Pfauenauge geworden.









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29 Ağustos 2025 Cuma

Jetzt haben sie es endlich geschafft

Allerlei-Sammelmaschen 🎆

Ein greller Lichtschein umrundete die Erde. Endlich hatten sie es geschafft: Nur die Reichen sind übrig.
Das mit dem Virus hat auch nicht so funktioniert, wie sie sich das vorgestellt hatten. Die Altersheime sind erleichtert worden, die sowieso schon Kranken auch weg, ein paar Unschuldige dabei – damit musste man rechnen.

Gut, dass die Inflation den Rest fertiggemacht hat. Aber jetzt, wo sie unter ihresgleichen sind, wo es keine Armen mehr gibt, hatten sie da nicht etwas vergessen?
Wer macht dann die niedrigen Arbeiten?

Ja, sie hatten vorausgedacht: die Roboter. Solange die hochrangigen Professoren sich um die Roboter kümmerten, funktionierte es.
Sie hatten nur vergessen, dass auch diese irgendwann wegsterben.

Es wurde eine Plexiglaskuppel für die Erde erschaffen. Plastikbausteine wurden hergestellt – Plastik ist erdbebensicheres Material, regenbeständig, fast unkaputtbar. Doch sie vergaßen, dass auch Maschinen altern können – genauso wie die Roboter, die sich nicht mehr gegenseitig reparieren können, weil sie veralten.

Eine Plastikstadt schaut mir entgegen. Sie wirkt wie eine Legowelt. Ob richtig oder falsch, weiß ich nicht.

Ich bin das Universum.



Nachwort
Damit meinte ich: Die Reichen glauben immer, dass sie die Macht haben. Doch sie bedenken nie, dass auch sie sterblich sind – das kommt ihnen nicht in den Sinn.










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Seltsames - Verrücktes

Allerlei-Sammelmaschen 🎆

Das darf doch nicht wahr sein. Das darf es doch wohl gar nicht geben. Das ist doch wohl schier unmöglich!

Die Socken liegen auf dem Boden rum. Die Zahnpastatube ist zusammengedrückt.

Ein Wäscheknödel, zusammengewürfelt, und dieser modrige Geruch. Hinter den Sofakissen eine prallgefüllte, staubige Wärmflasche.

Was ist das für ein Wesen? Halb Frau, halb Mann? Man kann es nicht wirklich erkennen. Ein Zwischenwesen wird es wohl sein. Das kann es gar nicht geben.

Stimmen schreien – brüllen:

„Ich hab solche Dumboo-Ohren!“

„Ich kann deine Meckerei-Deckerei nicht mehr hören!“

„Nein, das Geblöke reicht mir schon lange!“

„Mir auch!“

„Ich hab die Schnauze voll!“

„I ch ! A ! 









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🔥•••••Mausebub Ritchy und der Eisenofen

Märchenwelt 🌟 Mäusebub Ritchy und seine Abenteuer Es war Herbstende, und bald würde der Winter anbrechen. Die Nächte wurden schon ziemlich ...