27 Ağustos 2025 Çarşamba

Das Leben – tragisch vergessen

Anekdoten-Werke 🎆
Nachdenkliches 🪽

Er nickte ein …

Er sah sich als junger Mann auf der Schaukel, mit einem Kind auf dem Schoß.
Er ging zur Arbeit und blickte in die Gesichter seiner Arbeitskollegen.
War das ein Traum?

Dann spürte er Wasser auf seiner Haut.
Er schwamm im Meer – herrlich das kühle Nass, und die Sonnenstrahlen konnte er genau fühlen.
Das war echt, das wusste er.

Hinter den Kerzenlichtern wurde gesungen:
„Alles Gute zum Geburtstag!“
Er lächelte.
Warum waren seine Verwandten nicht gekommen?

Was war das für ein leises Murmeln in seinen Ohren?
Es wurde lauter: Stimmen, Schritte, das Summen von Geräten …


Ein Mann lag in einer Intensivstation im Koma – schon seit Jahren.

Draußen unterhielten sich zwei Pflegeschwestern.
Die eine war Neuling und fragte:
„Was ist mit ihm?“

Die ältere Pflegeschwester antwortete:
„Am Anfang bekam er viel Besuch. Eine junge Frau saß monatelang an seinem Bett. Ich habe gehört, sie ist bei einem Autounfall verunglückt.
Ab und zu kam noch jemand vorbei, aber mit den Jahren wurden es immer weniger. Schon lange habe ich niemanden mehr bei ihm gesehen. Seltsam! Seine Angehörigen sind alle bei einem Erdbeben ums Leben gekommen.“

Die neue Pflegeschwester fragte:
„Wie lange ist er schon da?“

Die ältere überlegte:
„Bestimmt schon acht Jahre …“

In diesem Moment ertönte ein langes Piepsen:
Piiiips … piiiips … piiiiiiiiiiip.




Nachwort

Ich möchte an all die Menschen erinnern, die nach ihrem Tod vergessen werden.
Es ist so schade, wenn ein Mensch – ob Nachbar oder Bekannter – nur noch ein Schattenbild hinterlässt.

24 Ağustos 2025 Pazar

Versprochen

Anekdoten-Werke 🎆
Menschliches ✉️

Gerädert kam sie an der Bushaltestelle an, gerade noch rechtzeitig. Ihr Auto war in der Werkstatt, also musste sie den Bus nehmen. Ein paar Schritte entfernt stand eine alte Holzbank. Sie ging hinüber, um dort zu warten.

Neben der Bank saß eine alte Frau im Rollstuhl. Ihr Gesicht war von feinen Falten durchzogen. Als sie sich umsah, bemerkte sie ein Kleidungsstück auf dem Boden hinter dem Rollstuhl. Spontan hob sie es auf – eine gestrickte Weste, vermutlich handgemacht. Sie lächelte. Sie strickte selbst gern.

Vorsichtig ging sie am Rollstuhl vorbei, stellte sich davor und reichte der Dame die Weste.

„Ich glaube, die gehört Ihnen. Sie sieht aus wie selbst gestrickt, oder?“ sagte sie freundlich.

Die alte Dame lächelte.
„Ja, danke! Dass es so etwas heute noch gibt, bei jungen Leuten! Die habe ich vor Jahren gestrickt, als meine Augen noch gut waren.“

„Ich stricke auch gerne“, erwiderte sie – und so kamen sie ins Gespräch.

Sie setzte sich neben die Frau auf die Bank. Die ältere Dame sprach viel, und sie hörte zu. Zwischendurch fragte sie nach ihrem Namen.

„Frau Eck“, antwortete die Dame.

Der Bus kam bald. Beim Aufstehen sagte sie noch:
„Vielleicht sehen wir uns ja wieder hier, das würde mich freuen, …“

Doch der heranfahrende Bus unterbrach ihren Satz. Sie verabschiedete sich schnell.

Einige Tage später holte sie ihr Auto aus der Werkstatt und fuhr mit dem Bus zurück zur Haltestelle. Ihr erster Blick galt der Bank – doch Frau Eck war nicht da. Langsam ging sie darum herum, bückte sich sogar ein wenig, als wolle sie unter die Bank schauen.

„Also wirklich … übertreib nicht“, sagte eine Stimme in ihr.

Sie wollte schon weitergehen, doch ihre Füße zögerten. Der Wind schien sie zurückzuhalten. Etwas in ihr regte sich – eine Mischung aus Wärme und Kälte durchfuhr sie.

In der Nähe gab es ein Altersheim, das fiel ihr wieder ein.

Entschlossen überquerte sie die breite Hauptstraße und lief den schmalen Gehweg entlang, stadtauswärts. Doch das Heim lag weiter entfernt, als sie gedacht hatte, mindestens ein halber Kilometer.

Schließlich sah sie auf der anderen Straßenseite einen großen Torbogen. Langsam ging sie hindurch. Dahinter lag ein riesengroßer Garten, davor ein Parkplatz. Sie folgte dem Weg, öffnete die breite Glastür und trat in den Eingangsbereich.

Ihr Blick schweifte kurz über eine Café-Lounge; sie konnte von Weitem ein paar Stühle und Tische erkennen.

Hinter einer Theke saß eine junge Frau, die gelangweilt in Unterlagen blätterte.

Sie trat an die Theke. Die Frau blickte auf.
„Kann ich Ihnen helfen?“

„Wohnt hier eine Frau Eck?“ fragte sie entschlossen.

Die junge Frau drehte ihren Bürostuhl zur Seite, legte die Finger an die Tastatur, ihre Finger schwebten darüber, dann blickte sie auf und fragte:
„Sind Sie eine Verwandte?“

Diese Frage traf sie unvorbereitet.
Eine Verwandte?

Sie wandte sich ab. Beim Hinausgehen warf sie noch einen Blick in die Café-Lounge. Dort saßen drei alte Damen in Rollstühlen, während eine Mitarbeiterin Kuchen in die Vitrine stellte.

Sie überlegte, ob sie jemanden fragen sollte, doch etwas hielt sie zurück. Ihr ganzer Körper schwitzte. Sie musste raus.

Sie rannte den Weg zurück Richtung Stadt. Ihre Gedanken überschlugen sich:
„Ich muss noch das Auto holen, und ich habe einen wichtigen Termin! Komm, du musst weiter, du musst den Termin schaffen!“

Abends auf dem Sofa wurde es still. Nur ihre Gedanken redeten mit sich selber und mischten sich ein.

Ich habe es versprochen! Ich erinnere mich. Frau Eck wollte das Heim wechseln, weil sie dort schlecht behandelt wird. Ich erinnere mich auch an die blauen Flecken an ihren Handgelenken … Was soll ich tun?

Sie fasste einen Entschluss:
Ein Brief!

Sie nahm ein Blatt aus dem Notizblock, schrieb eine kurze Nachricht, steckte sie in ein kleines, violettes Kuvert – und warf es am nächsten Morgen in den Briefkasten des Altersheims.


Schönen Gruß, Frau Eck
Ich habe mein Versprechen nicht vergessen.



Nachwort

Manchmal begegnen wir einem Menschen nur kurz – und doch bleibt etwas hängen. Vielleicht ein Lächeln, vielleicht ein Versprechen. Und manchmal … verändert so ein Versprechen mehr, als wir ahnen.

23 Ağustos 2025 Cumartesi

Haus der Worte und Wunder

Allerlei-Sammelmaschen 📃

Ein Raum für jede Idee – ein Ort für jeden Traum.
Vom Schreibbad bis zur Küchenkunst – eine Fantasiewelt aus:

Alles im Haus:

BAD – Schreiber

KLO – Denken

SPEICHER – Leser

KELLER – Rocker

KINDERZIMMER – Fantasien

SCHLAFZIMMER – Träumer

WOHNZIMMER – Lebensgeschichten

KÜCHEN:
  • Kurz-Rezepte
  • Leidenschaft
  • Geschmack
  • Kunst
  • Ideen



Koffer mit Meerblick

🎈Kindermaschen🎈

An der Strandpromenade – zwei junge 
Frauen, schlank, lang, mit flatternder Kleidung und – seltsam – einem hellbeigen kleinen Koffer.

Was machen die denn hier – mittendrin – mit einem Koffer?

Sie klettern auf die breite Steinmauer, dem Meer entgegen, mit Koffer.

Wer waren diese zwei schlanken Frauen? … Meerjungfrauen, die nicht auffallen wollten?

Schnell steckten sie vorher ihre Flossen in den Koffer.


**************🧜‍♀️*👜*🧜‍♀️****************

Durch diese seltsame Beobachtung haben meine Tochter und ich gemeinsam diese kleine Geschichte ausgedacht.

Kunde ist König

Anekdoten-Werke 🎆

Ich stehe an der Kasse.
Vor mir ein Mann in Arbeiterklamotten, ein paar Teile liegen vor der Kasse.

Der Kassierer ließ sie durchpiepsen, als auf einmal, ohne Vorwarnung, der Mann weglief.
Der Kassierer blickte hinterher – ich auch.

Als er zurückkam, reklamierte er:
„Hinten auf dem Schild steht ein anderer Preis! Es kann doch nicht sein, dass eine 150g-Packung Erdnüsse 15 € kostet?“

Kassierer: „Sie haben ganz bestimmt das mit dem Markennamen genommen.“

Er stand auf und verschwand ein paar Regale weiter mit dem Kunden.

Meine Augen wanderten zum Kassen-Display: 15,00 € Erdnuss-Kringanch.
Ich hörte Wortfetzen: „Das ist Mercedes und der VW.“

Beide tauchten wieder auf.
Eine kleine flache Packung flog rüber.
Ein Teil war noch vor der Kasse, das jetzt durchgezogen wurde.

Der Mann drehte und wendete das Paket, und in seinem Gesicht konnte man deutlich ablesen:
‚Die kauf ich nicht!‘ – er stellte sie zur Seite.

Ein Kunde, der hinter mir stand, fragte:
„Was ist mit denen?“ – sein Blick zeigte auf die überteuerten Erdnüsse.

Sie wurden weitergereicht, der Mann starrte die Packung an.

Daraufhin der Kassierer – pampig und unverblümt, ohne eine Miene zu verziehen:
„Wenn Ihnen die nicht gefällt, dann stellen Sie die wieder zurück.“

Ich war baff.

Der Mann packte die paar Teile in seinen Rucksack –
und aus dem Augenwinkel sah ich, wie auch die 15-€-Erdnüsse hineingesteckt wurden.

Mir kam automatisch der Gedanke hoch:
Die Zeiten, in denen der Kunde noch König war, sind schon lange vorbei.

Die Sache mit dem Glauben

Allerlei-Sammelmaschen 📃

 Ungebetener Besuch

Vor kurzem sind wir in ein kleines, beschauliches Dorf gezogen. Gegenüber unserer Wohnung, auf der anderen Straßenseite, steht eine kleine Kirche.

In unserer Wohnung stehe ich in einem Zimmer gebückt über einem Umzugskarton. Zwei Finger klopfen vorsichtig gegen den Holztürrahmen. Unerwartet erschrocken richte ich mich auf. Im Türrahmen steht ein schlanker, langer Mann. Er trägt eine schwarze Pfarrerkutte mit dem typischen weißen Halskragen, seine Hände im Schoß gefaltet. Sein Gesicht strahlte eine regelrechte Frömmigkeit aus … Seine Ausstrahlung wirkte auf mich wie: „Ich bin euer Schäfer und ihr meine Schafe.“

„Grüß Gott“, grüßte er sanft. In seiner Pfarrersprache sprach er dann:
„Auch wenn Sie nicht gläubig sind, können Sie gerne zu unseren wöchentlichen Vorlesungen in unserem Gemeindehaus kommen.“

In meinem Kopf wiederholte ich: „Vorlesung.“

Hinter ihm tauchte mein Mann, sichtlich aufgebracht, auf:
„Muss man denn in die Kirche gehen, um gläubig zu sein? Egal ob Gott, Allah oder Buddha … es gibt nur einen Herrgott!“
Dabei streckte er seinen Arm mit der flachen Hand nach oben. Der Pfarrer machte sich ganz schmal und drückte sich an ihm vorbei.


Einige Wochen später kamen ein paar Nachbarinnen, mit denen ich mich angefreundet hatte, bei mir vorbei. Sie überredeten mich, zur Vorlesung mitzukommen. Kurz schaute ich meinen Mann an. Er nickte mir zu, und so ging ich mit.

Unterwegs, bei dem kurzen Weg zum Gemeindehaus – die jungen Frauen total aufgedreht, durcheinander plappernd, ich in der Mitte eingehakt – schnappte ich ein paar Wortfetzen auf:
„welches Thema“, „welcher Bibelvers“, „was meinst du?“, „welches Lied?“
– „Du, bei Paulsens Bauernhof kann man jetzt auch Eier kaufen“, kicherte verliebt eine der jungen Frauen.


Am Gemeindehaus angekommen, sah ich im Gang auf einer Schiefertafel mit geschwungener Handschrift geschrieben:
„Thema Glaube“.

Es wird in den Saal hineingetänzelt. Die Stühle sind schon vorbereitet. Hinter den Stühlen stehend, bekomme ich mit, wie eine etwas ältere Bauersfrau erklärend schimpft:
„Also ihr wisst doch genau, dass die vorderen Reihen für die älteren Gemeindemitglieder vorgesehen sind!“
Dabei verscheuchte sie die Jugendlichen und wies ihnen ihre Plätze zu.

Nach kurzer Zeit hatte jeder seinen Platz eingenommen. Mein Blick schweifte kurz nach hinten: auch mein Mann saß da, in der hinteren Reihe. Kirchenmusik drang aus den Boxen.


Der Pfarrer schritt zum geistlich vorbereiteten Pult. Freudig blickte er über seine Gemeindemitglieder hinweg, erhob seine sanfte Pfarrerstimme und sprach:

„Grüß Gott, herzlich willkommen zu unseren wöchentlichen Vorlesungen.
Ich stelle mich kurz vor für diejenigen, die mich noch nicht namentlich kennen: Pfarrer Liebaug.
In unserer Gemeinde begrüße ich unseren Neuankömmling Tim, den ich letzten Monat taufte, unsere neuen Nachbarn, das Ehepaar Gutberg, und unsere Besucher von der Nebengemeinde.“

Als er seinen Satz beendet hatte, drehte er sich um, nahm das hinter ihm liegende Gesangbuch in seine Hände und wandte sich wieder zu uns:
„Heute singen wir unser Eingangslied, danach werde ich einen Vers aus der Bibel vorlesen“, verkündete der Pfarrer.

Andächtig sangen und lauschten die Mitmenschen. Die Bücher wurden wieder zurück auf ihren Platz gelegt.


Pfarrer Liebaug hinter seinem Pult, die Arme nach oben ausfaltend, begann mit seiner anmutigen, sanften Pfarrersprache:

„Thema Glaube …
Muss man denn gläubig sein, um in die Kirche zu gehen?
Glaube kann man nicht sehen.
Der Kranke kann von zuhause aus beten, jeder kann für sich alleine beten.
Die Kirche ist für die Gemeinschaft da.
Die Macht des Betens ist Gottes Macht, denn in der Gemeinschaft sind wir stark.
Amen."


Kater Flori bringt alles in Ordnung

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Meine Katze ist schuld daran

Vor kurzem waren wir in ein kleines Dörfchen gezogen. Letzte Woche unterschrieben wir bei Frau Donnergroll, unserer neuen Vermieterin, den Mietvertrag. Sie wünschte uns alles Gute. Ihr Mann, Herr Donnergroll, rollte mit seinem Rollstuhl ins Wohnzimmer und sagte:

„Guten Einzug wünsche ich!“

Am Arm trug er ein schwarzes Band. Auf die Frage meines Mannes nach einer Verletzung entgegnete er nur knapp: „Krieg“, drehte sich um und verschwand in der Küche.

Wir waren eifrig dabei, unsere neue Wohnung einzurichten. Für Kater Flori durften wir sogar eine Katzenklappe in die Holztür einbauen. Oft saß Herr Donnergroll draußen am Straßenrand – mit Flori auf dem Schoß, den er liebevoll streichelte.

Unser Zuhause war ein Hanghaus: unsere Wohnung im ersten Stock, der Hauseingang der Donnergrolls direkt unter unserem Balkon. Der Eingang wirkte wie eine Terrasse mit Eisenzaun und Blumenkästen. Oben bei uns befand sich ein Vorraum mit einer Holzheizung. Nach ein paar Wochen rieten uns Nachbarn, frühzeitig Holz zu besorgen. Als wir gerade im Vorraum diskutierten, rief Herr Donnergroll von draußen:

„Kommt in den Garten, da gibt’s genug Holz – müsst ihr nur selbst holen!“

Beim Holzstapeln fragte mein Mann: „Könnte ich hier eine Heizung einbauen – ich würde das auch selbst bezahlen?“

Herr Donnergroll lächelte: „Ihr könnt die Wohnung kaufen.“

Beim Abendspaziergang erzählten wir arglos den Nachbarn davon. Doch sie rieten ab – Frau Donnergroll habe einen schlechten Ruf, sei unberechenbar und bösartig. Mein Mann flüsterte: „Nur die Nachbarn wissen’s besser…“ Wir ließen es auf sich beruhen.

Einige Tage später beobachtete ich, wie Frau Donnergroll ihren Mann maßregelte. Ich ging in den Garten zu ihnen. Sie war sauer, weil er seine Prothese nicht tragen wollte.

Ich sagte nur: „Alles braucht seine Zeit. Er muss das selbst wollen.“

Die Erleichterung stand beiden ins Gesicht geschrieben.

Wenig später wollte ich meinen Balkon verschönern. Die Blumenkästen waren voll, aber ich versuchte trotzdem, noch einen Topf dazwischen zu klemmen. Zwischen meinen Füßen: Flori, herumschlich. Ungeschickt drückte ich den Topf hinein – RUMMS!

Alles krachte auf die Blumenkästen unter mir. Ich hörte schon die Haustür aufgehen. Schuldbewusst lugte ich über den Balkon:

„Die Katze ist schuld!“

Kein Ton – ich konnte es selbst kaum fassen.

Herr Donnergroll flitzte mit seinem Rollstuhl den abschüssigen Weg hinunter, rangierte geschickt und sammelte blitzschnell die Blumen auf. Eine nach der anderen reihte er entlang der Mauer auf.

Vor Verwunderung lief ich die Treppe hinunter, direkt hinter das Haus, um die Arbeit zu beenden.

Meine zerfledderte Blume setzte ich vorne hin – in den Blumenkasten. Frau Donnergroll bemerkte es sofort. Ich sagte:

„Die passt besser zu Ihnen.“

Später sah ich, wie Herr Donnergroll Flori Leckerlis hinstellte, um ihn anzulocken.

Als das nicht klappte, nahm er seine Prothese – sie hing wie eine Trophäe an der Wand –, schnallte sie an, ging drei Schritte zur Katze, hob sie auf und setzte sich rückwärts wieder in den Rollstuhl.

Flori ringelte sich auf seinem Schoß ein.

An der Tür stehend hatte Frau Donnergroll alles beobachtet. Jetzt stand sie hinter ihrem Mann, legte die Hand auf seine Schulter, schaute mich an und sagte mit einem freudigen Lächeln:

„Kater Flori hat alles in Ordnung gebracht!“

Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

Märchenwelt – alt, neu erzählt 🌟 Es war einmal ein armer junger Bäckerbursche. Er ließ aus Gewohnheit immer drei Haferkörner draußen auf de...