12 Ocak 2026 Pazartesi

Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

Märchenwelt – alt, neu erzählt 🌟


Es war einmal ein armer junger Bäckerbursche.

Er ließ aus Gewohnheit immer drei Haferkörner draußen auf dem Fenstersims liegen.

Das lockte die Vögel an, die mit ihm sprachen.

Eine Prinzessin ließ Freier kommen, doch nur der, der ihr die drei goldenen Haare des Teufels brachte, wollte sie heiraten.

Diese Kunde teilten die Vögel dem armen Bäckerburschen mit.

Zusammen zogen sie los:

Er ging, die Vögel flogen. Durch den düsteren Wald, Glühwürmchen erleuchteten den Weg.

Seine Freunde, die Vögel, wussten, wo die Höhle des Teufels zu finden war.

Ein Bergmaulwurf war ihr Führer.

Die Glühwürmchen flogen voraus, und sie folgten dem matten Lichtschein durch den langen, schmalen Höhlentunnel, immer tiefer und immer tiefer hinunter in den Höhlenschlund.

Es wurde unerträglich heiß.

Hier war der richtige Ort.

Dort, in der Felsenhöhle, zingelte überall Feuer.

Mitten im Feuer lag der Teufel, er schlief fest und schnarchte.

Wie sollten sie ihn erreichen?

Die Vögel packten den Bäckerburschen und flogen ihn über das Feuer hinweg, über den Kopf des Teufels.

Da erwachte er.

Vor Schreck warf der Bäckerbursche drei seiner Haferkörner hinunter.

Der Teufel vertrug keine Haferkörner.

Wild durchwühlte der Teufel mit seinen Händen sein Haar und zog sich dabei die drei goldenen Haare heraus.

Drei der Vögel schnappten mit ihren Schnäbeln je eines der goldenen Haare und flogen so schnell sie konnten davon.

Draußen vor der Höhle kamen die drei goldenen Haare in einen kleinen Beutel.

Der arme Bäckerbursche zog die feinsten Kleider an, die er hatte, und trat vor die Prinzessin.

Große Augen blickten ihn an. 

Damit hatte sie nicht gerechnet. 

Sie sah ihm tief in die Augen und verliebte sich auf Anhieb.

Sie erfüllte ihr Versprechen.

Sie lebten glücklich und zufrieden.

Ende

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(Original – Kurzfassung)

Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

Es war einmal ein armer Junge, dem vorherbestimmt war, die Tochter des Königs zu heiraten.

Doch bevor er das tun konnte, musste er drei goldene Haare vom Teufel holen – eine gefährliche Aufgabe.

Mit List, Mut und der Hilfe von Tieren und Menschen, die er unterwegs freundlich behandelt hatte, meisterte er alle Prüfungen.

Er überlistete die Wachen des Teufels.
Er nahm vorsichtig die goldenen Haare.
Auf dem Rückweg halfen ihm die Tiere und ein weiser Mann, Hindernisse zu überwinden.

Am Ende brachte er die goldenen Haare zum König, erfüllte alle Aufgaben und konnte die Königstochter heiraten.

Durch seine Klugheit und Freundlichkeit siegte er über den Teufel und fand ein glückliches Leben.











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Rübezahl und die Diebe

Märchenwelt – alte Sage neu nacherzählt 🌟



Rübezahl hielt sich bei der Talermulde auf. Warum, wusste niemand so genau, doch er trieb dort sein Unwesen. Normalerweise war er der Berghüter des Riesengebirges. 
Seitdem er in den Bergen fehlte, waren Geröllstürze an der Tagesordnung, und niemand konnte den Pass mehr überqueren. 

Die Dorfbewohner konnten das Tal nicht mehr bewirtschaften.

Rübezahl war größer als der höchste Tannenbaum, breiter als die mächtigste Eiche und unbeschreiblich wütend, denn er war am falschen Ort.

Eines Tages kamen drei Diebe ins Dorf. Sie wurden verjagt und genau zum Tal hinübergetrieben. 

Dort trafen sie auf einen mächtigen Riesen. Die Diebe zeigten keine Furcht. Der Schlauste unter ihnen fragte nach dem Weg in die Berge.

Rübezahl entsann sich des Weges und schritt voran. In den Bergen, an seinem Ort, verlangte er Dank. Die Diebe lachten darüber. Warum sollten sie ihm danken?

Da stapfte Rübezahl zornig mit dem Bein auf, sodass Geröll sich löste und die Diebe in die Tiefe stürzten.

Und von nun an hörte man sagen, dass der Pass wieder frei sei. 

Nur durfte es kein Dieb sein, das wäre sein sicherer Tod. 

Denn Rübezahl, der Berghüter, war zurückgekehrt.


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(Original Sage – Kurzfassung)

Rübezahl und die Diebe

Drei Diebe zogen durch das Riesengebirge.

Sie hatten geraubt und suchten einen sicheren Weg aus den Bergen.

Da begegnete ihnen ein großer, schweigsamer Wanderer mit grobem Mantel und schwerem Schritt.
Er bot an, sie zu führen.

Die Diebe lachten über ihn und dachten, ihn später zu berauben.

Der Weg wurde immer länger.
Der Nebel dichter.
Die Berge höher.

Als sie schließlich Beute von ihm verlangten, blieb der Wanderer stehen.
Er richtete sich auf – höher als ein Baum, breiter als ein Fels.

Der Mantel fiel ab.
Der Wanderer war Rübezahl.

Der Boden bebte.
Die Wege verschwanden.
Der Wind heulte.

Manche sagen, die Diebe seien zu Stein geworden.
Andere sagen, sie irrten bis an ihr Ende durch die Berge.
Keiner kehrte zurück.

Rübezahl aber ging weiter durch Nebel und Sturm – als Hüter der Berge.









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9 Ocak 2026 Cuma

Waldkinder

Sage aus der Märchenwelt 🌟

Sonnenmädchen – die Leuchtende, mit den leuchtenden Haaren

Regenmädchen – die Riechende, sie riecht Wasser, Regen oder Feuer

Adlerjunge – der Sehende, erkennt Spuren, Gefahren und versteckte Pfade

Baumjunge – der Starke, stemmt ganze Bäume und macht Wege frei

Windmädchen – die Hörende, hört wie ein Luchs: Wind, Bäume, feine Geräusche


In einem mächtigen Wald waren fünf außergewöhnliche Waldkinder.
Jedes von ihnen hatte seine eigene Gabe.

Das Sonnenmädchen hatte Haare, die im Dunkeln leuchteten, um den Weg zu zeigen.

Der Baumjunge hatte ungewöhnlich starke Arme.
Er hob gefallene Bäume, schob große Steine beiseite und machte Wege frei.

Der Adlerjunge sah wie ein Adler.
Er erkannte Spuren, sah Gefahren voraus und wusste, wo man sicher gehen konnte.

Das Regenmädchen roch Wasser, Regen oder Feuer mit ihrer feinen Nase.

Das Windmädchen hörte wie ein Luchs.
Sie hörte den Wind, die Bäume, ihre Blätter – das Flüstern des Waldes.

Eines Tages hörte das Windmädchen feine, leise Blätterstimmen.
Sie kamen von einem sehr alten Baum, tief in einer Bergfelslichtung.
Seine Wurzeln reichten tief durch Steine, Wasser und Zeit.
Er war Teil des Waldwächters – des magischen Waldgeistes, der verschwunden war.

Der uralte Baum konnte nicht gehen.
Er konnte nicht rufen.
Aber er konnte senden.
Durch seine Blätterstimmen, durch sein Flehen nach Hilfe, konnte das Windmädchen ihn erhören.

Es gab keinen Regen mehr.
Bäume waren ausgetrocknet, kaum Wind wehte.
Kein Vogel zwitscherte.

Der magische Waldgeist spürte eine unsichtbare, gefährliche Macht.

Das Innere des magischen Waldgeistes ließ ihn am See erscheinen.
Etwas zog ihn dorthin.
Er spürte, dass das Gleichgewicht gestört war.

Der magische Waldgeist opferte sich.
Denn die Quelle, die den See speiste, würde versiegen.
Doch es gab drei verborgene Bergquellen, die nur durch sein Opfer frei werden konnten.

Als der magische Waldgeist mit dem See eins wurde, entstand ein schmaler, starker Wasserfall.

Doch der See war in sich geschlossen und konnte das Wasser nicht weiterleiten.


Die fünf Waldkinder streiften langsam durch den dichten, dunklen Wald – Schritt für Schritt.
Ohne Worte verständigten sie sich.

Der Wald war nur vom Mond erhellt.

Das Sonnenmädchen ging vornean, um den Weg zu erleuchten.

Das Regenmädchen hob die Nase in die Höhe, doch sie konnte kein Regenwasser riechen.

Der letzte schwache Windhauch flüsterte ihnen gerade noch zu,
dass sie zum großen See gehen sollten.

Sie folgten dem Flusslauf.
Der schmale Flusslauf war ausgetrocknet.
Der kleine Fluss war zwar schmal, aber viel zu tief.

Der Adlerjunge erspürte und sah mit seinen scharfen Augen einen geeigneten Übergang.

Der Baumjunge legte einen Baumstamm hinüber.

Sie folgten den Felswegen und gelangten schließlich zum See.

Das Regenmädchen erkannte die Lösung.

Der Baumjunge zog mit seiner starken Faust eine Furche am Boden entlang,
durch unwegsame Wege.

So entdeckten sie einen schmalen Höhlenspalt, der zum Baum führte.
Das Wasser erreichte den Baum.
Der Baum erholte sich schnell.

Die Waldkinder, Beschützer des Waldes, wurden:

Das Sonnenmädchen zur Sonne.
Das Regenmädchen zum Regen.
Das Windmädchen zum Wind.
Der Adlerjunge zum Adler – Wächter über den Baum und den gesamten Wald.
Der Baumjunge zu einem neuen Ast des Baumes.
Seine Äste trugen besonders buschige und leuchtende Blätter.

Der Wind wehte wieder.
Regenwolken zogen über den Himmel.
Die Sonne wärmte.
Vögel zwitscherten.
Der Wald rauschte im Wind.

So wurde die Weltordnung im Universum wiederhergestellt.










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8 Ocak 2026 Perşembe

Die Sage von den goldenen Steckelschuhen

Sage aus der Märchenwelt 👡👡


Man erzählt sich, dass es einst ein Haus gab, in dem es an allem Notwendigen oft fehlte und über jedes Brot, jedes Gemüse und jede Kleinigkeit gesprochen wurde. 

Immer wieder schrieb die Frau des Hauses eine Liste. Keine besonderen, keine kostbaren Dinge – nur das, was man zum täglichen Leben braucht: Brot, Öl, Reis, etwas Gemüse. Dinge, die kommen und gehen wie die Tage selbst.

Doch jedes Mal, wenn der Mann die Liste sah, begann das alte Lied. Die Liste sei zu lang, schimpfte er. Manches brauche man nicht sofort, meinte er. Und manches vielleicht überhaupt nicht.

Da seufzte die Frau eines Tages und sprach:

„Ich habe doch keine goldenen Steckelschuhe verlangt.“

Niemand wusste genau, wie diese Schuhe aussahen. Ob sie glänzten oder nur im Kopf funkelten. Doch seit diesem Tag standen sie unsichtbar zwischen den Zeilen der Einkaufsliste. Einmal schrieb die Frau sie sogar auf – ganz unten, klein und still: Goldene Steckelschuhe.

Nicht weil sie sie wollte, sondern weil sie zeigen wollte, dass das Verlangte – wie Milch und Zucker – nichts Besonderes war.

So erzählt man sich, dass die goldenen Steckelschuhe keine Schuhe waren, sondern ein Zeichen: für das Maß, für das Alltägliche und für das Unverständnis darüber, warum selbst das Einfache manchmal zu viel erscheint.

Und bis heute, so sagt man, tauchen sie manchmal auf – nicht in Truhen oder Schaufenstern, sondern auf Zetteln, zwischen Brot und Salz.












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Die Märchenerzählerin

Märchenwelt 🌟


Die Eselin saß auf vielen kleinen Heftchen. 
Sie war eine Märchenerzählerin:

Es war einmal.. 

Ein kleiner Gnom mit bodenlangen Haaren stand daneben. Sein Gesicht konnte man kaum erkennen unter der ebenso langen Zipfelmütze.

„Du, sag mal, was steht denn da auf dem Baumstamm für ein seltsames Wesen herum?“, fragte der Gnom das Moosweiberl, das gerade beschäftigt war, seine Mooskinder durchzuzählen.

Das Moosweiberl, hinten auf dem Rücken mit Moos bedeckt und vorn mit rundem Erdbauch, blickte ihn an und richtete sich auf.

„Weiß nicht. 
Das steht da halt.“

Als Rumpelstilzchen das hörte, stampfte er wütend mit dem Fuß auf den Baumstamm, sodass dieser krachend zerbrach. 

Er stolperte zu seinem Holzofen hinüber und versuchte, ihn anzumachen. 
Doch vergeblich – außer Qualm geschah gar nichts.

Zwei Pilzmäuse mit rötlichem Fell und weißen Punkten, ein Mäusepärchen mit neugierigen schwarzen Knopfaugen, beobachteten das Geschehen. Der Mäusebub konnte sogar brüllen wie ein Tiger.

„Sag mal, hast du kein Zündholz zum Anmachen?“, piepsten sie.

Da kam eine Wanderratte vorbei. Sie trug ein Rohr über der Schulter und steckte es nun in den Ofen. 

Eine Feuereidechse spie gezielt in die Ofenöffnung. 

Der Holzofen stand mitten im Freien.

Butterblume trat näher. Sie trug ein gelbes Blumenkleid, hatte weiße Haare und einen Blumenkranz auf dem Kopf.

Sie war die Hüterin des uralten Märchenbuches, voller vergessener Geschichten, die kaum noch jemand kannte.
Butterblume saß gebeugt über dem Buch. 
Es wirkte beinahe unsichtbar.

Sie rückte ihre Brille zurecht. 

Alle rückten näher heran. 
Sie konnten Schriftzeichen erkennen, doch lesen konnte sie keiner.

Butterblume schob ihre Brille die Nase hinauf.

Ein Baum in unmittelbarer Nähe murrte:
„Was trägst du da?“

„Eine Lesebrille“, antwortete Butterblume.

„Baah“, rief der Baum und runzelte seine Rinde.

Butterblume grinste verschmitzt. 

Eine alte, weise Schildkröte wärmte sich am Holzofen, holte ihre Brille hervor und war gespannt, was das wohl für ein Märchen sein wird. 

Ein Tausendfüßler stützte mit seinem Rücken das Buch.

Der kleine Gnom und das Moosweiberl waren auch dabei, ebenso das Rumpelstilzchen. 

Dem Baum wurden die Blätter ganz lang wie Hasenohren. 

Die Pilzmäuse duckten sich, und eine große, behaarte Spinne seilte sich vom Baum ab.

Alle saßen am Holzofen und fingen an zu lauschen.

Butterblume schlug im Märchenbuch die Seiten auf und begann vorzulesen:

Die weiße Schlange

Ein weiser König aß heimlich eine geheimnisvolle weiße Schlange. Ein Diener kostete davon und konnte plötzlich die Sprache der Tiere verstehen.

Als der Ring der Königin verschwand, wurde der Diener verdächtigt. Durch das Gespräch der Enten erfuhr er, dass eine den Ring verschluckt hatte. So wurde seine Unschuld bewiesen.

Der Diener verließ den Hof und zog in die Welt. Unterwegs half er Fischen, Ameisen und einer Biene.

Später wollte er eine Prinzessin heiraten, die ihren Freiern schwere Aufgaben stellte. 
Mithilfe der Tiere, denen er geholfen hatte, löste er alle Prüfungen. 
So gewann er die Prinzessin und lebte glücklich, weise und gerecht.

(Brüder Grimm)

Ein Märchen aus den fast vergessenen Geschichten – die kaum noch einer kennt.










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7 Ocak 2026 Çarşamba

Schreiben – der stille Schrei

Allerlei- Sammelmaschen 📃


Schreiben – Luft zum Atmen
Losgelöst schreiben

Schreiben, um loszulassen
Schreiben, um Gedanken mitzuteilen
Schreiben für die Seele

Schreiben, um Sorgen wegzuschreiben
Um Probleme loszuwerden,
Freude mitzuteilen

Liebesbriefe schreiben

Schreiben, um sich zu erlösen,
um sich zu lösen.

Schreiben, um sich selbst zu befreien,
schreiben im Stillen

Schreiben ein,
das Lebenselixier

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Gedicht

Schreiben –
der stille Schrei.

Luft zum Atmen.
Losgelöst sein.

Schreiben, um loszulassen,
um Gedanken mitzuteilen.

Schreiben für die Seele.
Schreiben,
um Sorgen wegzuschreiben,
um Probleme loszuwerden,
Freude mitzuteilen.

Liebesbriefe schreiben.

Schreiben,
um sich zu erlösen,
um sich zu lösen.

Schreiben,
um sich selbst zu befreien –
schreiben im Stillen.

Schreiben ein,
das Lebenselixier.










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Superman Lesebär

Lesebärwelt 🐻 Lesebär möchte Kahraman werden. Superman!  Das hat er sich unbedingt in den Kopf gesetzt. Lesebär ist nämlich kein normaler ...