1 Mart 2026 Pazar

Elefant Malu

Märchenwelt 🌟

In seinem Inneren trieb ihn etwas um.

Elefantensprössling Malu wollte etwas erleben, etwas anderes sehen, als immer nur mit der Elefantenherde mitzutrotten.

Er plapperte unentwegt und erzählte seiner Elefantenmutter von seiner Sehnsucht. Diese erklärte ihm, dass es hier unter den Elefanten am sichersten sei. Doch Elefantensprössling Malu wollte das gar nicht hören, nicht wahrhaben. Tief in sich dachte er: Ich bin schon groß genug!

Eines Abends, als alle fest schliefen, schlich Malu davon.

In der Morgendämmerung, noch halb müde, wäre er beinahe auf eine Schlange getreten.

„Vorsicht!“, schrie diese.

Elefant Malu sprang zur Seite, hob eines seiner Beine hoch und blickte erschrocken nach unten. Malu bekam kaum Luft, und sein Herz raste. Er brachte kein Wort heraus.

Die Schlange zischte: „Sei vorsichtig! Hier gibt es genug giftige Schlangen. Gut, dass ich ungefährlich bin.“

Da entwich Elefant Malu ein kräftiger Luftstoß aus seinem Rüssel. Langsam beruhigte er sich und folgte dem Fluss, denn wenn er durstig wurde, konnte er jederzeit mit seinem Rüssel einen großen Schluck Wasser nehmen.

Sanddünen, wohin er auch blickte. Von Weitem beobachteten ihn ein paar Erdmännchen neugierig. Doch als er näher kam, tauchten sie gleich wieder in ihre Höhlen ab. Nur ein Erdmännchen war besonders neugierig. Als es sah, dass er ein Elefantensprössling war, fiepte es kess:

„Sag mal, was machst du hier ohne deine Elefantenherde?“

Elefant Malu zuckte mit den Schultern.

„Dort ist immer dasselbe. Ich muss ständig den Elefantenschwanz meiner Mutter festhalten. Mein Rüssel hat schon einen Krampf bekommen.“

Das Erdmännchen schüttelte den Kopf und tauchte wieder ab.

Kurz schaute Elefant Malu zurück und sah in der Ferne die Elefantenherde zusammenstehen. Warum suchen sie mich nicht?, wunderte er sich.

Die Elefantenmutter hatte die Krähe Kiran, Wächter und Freund der Elefanten, beauftragt, auf ihn aufzupassen – was Malu natürlich nicht ahnte.

Elefant Malu nahm kurz Anlauf, sodass eine Sandwolke hinter ihm entstand. Dann stoppte er abrupt und trottete wieder auf den Fluss zu. Die Sonne schien heiß. Mit gesenktem Kopf tapste Malu immer weiter, ohne wirklich darauf zu achten, wohin.

Fast wäre er in ein riesiges grünes Ungetüm hineingelaufen. Plötzlich stellte sich die Schlange vor ihn. Malu trat einen Schritt zurück.

„Was ist das?“

Die Schlange Rimi erklärte zischend: „Ein Riesenkaktus. Das kann unangenehm werden, der hat ganz viele Stacheln.“

„Ah! Danke“, brachte Elefant Malu hervor.

Unweit vom Kaktus war ein Felsen, der Schatten bot. Dort schliefen Malu und Schlange Rimi ein. Noch vor Sonnenaufgang machten sie sich wieder auf den Weg.

Sie folgten weiter dem Fluss, bis dieser im Sand zu verschwinden schien. Doch Schlange Rimi wusste, dass der Fluss unter dem Sand weiterfloss und hinter den Dünen wieder auftauchte.

Elefant Malu folgte Rimi über den langen Dünenweg – müde und staubig.

Dann plötzlich – ein grünes Leuchten im Sonnenlicht.

Es roch nach Wasser und Palmen.

Seine Schritte wurden schneller. Tatsächlich – eine Oase! Wie herrlich es hier roch.

Malu sprang mit Schwung ins Wasser. So ein erfrischendes Bad tat gut. Schwupps, stand er bis zu den Knien darin.

Als er nach oben blickte, sah Malu etwas Rundes, Braunes an einer Palme hängen. Er ging aus dem Wasser und schüttelte die Palme.

Schlange Rimi riet ihm ab: „Lass das – die ist viel zu hart für dich.“

„Was ist das?“, fragte Malu.

Schlange Rimi zischte: „Eine Kokosnuss. Darin ist Milch.“

„Kokosmilch!“, rief Elefant Malu begeistert.

Jetzt wollte er sie erst recht haben und rüttelte noch mehr. Gerade als die Kokosnuss herunterfallen wollte, stürzte Krähe Kiran herab und stieß Malu zur Seite.

Elefant Malu erschrak, war aber gleichzeitig dankbar, denn sonst wäre die Kokosnuss auf seinem Kopf gelandet.

Verwundert blickte Elefant Malu die Krähe an. Diese erzählte ihm, dass seine Elefantenmutter ihn hinterhergeschickt hatte.

Eine tiefe Erleichterung durchströmte Malu.

„So, wie kriegen wir die Kokosnuss auf?“, wollte Schlange Rimi wissen.

„Nachdem sie durch den Fall einen Riss bekommen hat, mache ich einen Sturzflug und schlage mit dem Schnabel dagegen“, sagte Krähe Kiran.

Schlange Rimi mischte sich ein: „Und dann wickle ich mich fest darum und drücke so stark zu, bis sie zerbricht.“

Elefant Malu schaute gespannt zu. Es hatte sich gelohnt – nun konnten sie zu dritt die leckere Kokosnuss trinken.

Bei der Oase war es angenehm kühl zum Schlafen, sodass sie am nächsten Morgen wieder fit waren.

Elefant Malu beschloss: „Ich will zurück zur Elefantenherde.“

Erleichtert nickten sich Krähe Kiran und Schlange Rimi zu.

Gemeinsam traten sie den Rückweg an. Zwei Nächte später konnten sie schon von Weitem die Elefantenherde erkennen. Nur noch ein kleines Stück. Malu wurde immer schneller und rannte schließlich mitten in die Herde hinein.

Die Freude war groß. Elefantenmama umschlang ihren Sprössling mit ihrem Rüssel, und eine Träne der Freude glänzte in der Sonne. Sie blickte hinauf zur Krähe Kiran und trompetete laut zum Dank. Schlange Rimi schien niemanden zu stören, denn jeder wusste, dass sie ungefährlich war.

Elefant Malu plapperte los und erzählte von seinen Abenteuern und von der Oase, die sie gefunden hatten. Daraufhin beschloss die ganze Elefantenherde, zur Oase zu ziehen.

Was für ein wundervoller Ort! Dort würden sie bleiben – bei frischem Wasser und leckerer Kokosmilch.

Besonders Elefant Malu fühlte sich hier sehr wohl. Er und sein Freund Schlange Rimi wurden die besten Kokosnussknacker, die es je gab.

Und so endete diese Abenteuergeschichte.









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Elefant Malu und das Erdmännchen

Märchenwelt 🌟

Elefant Malu war glücklich bei der Oase mitten in der Wüste. Unbeschwert konnte er um sie herumlaufen und gelegentlich hinter der kleinen Sanddüne zum Fluss traben. Jetzt, da er zu einem jungen Elefanten herangewachsen war, durfte er mit Schlange Rimi die Gegend erkunden.

Elefant Malu und Schlange Rimi folgten dem Fluss aufwärts bis hin zum Erdmännchenhügel.

Als sie näherkamen, winkte ihnen ein Erdmännchen zu, den Oberkörper weit über der Höhle. Von den anderen sah man nur die Köpfe. Kaum standen Malu und Rimi davor, tauchten die Erdmännchen auch schon blitzschnell ab.

Nur Erdmännchen Simon war viel zu neugierig und wollte wissen, wer die beiden seien.

„Ich bin Elefant Malu, und das ist mein Schlangenfreund Rimi“. Kaum hatte er es ausgesprochen, erblickte Erdmännchen Simon Krähe Kiran und stieß einen lauten, durchdringenden Pfiffton aus.

Alle Erdmännchen – zack – verschwanden in ihren Höhlen.

Schlange Rimi verkroch sich unter den Wüstensand, und Elefant Malu klemmte seine Ohren so dicht wie möglich an seinen Körper.

„Was war das?“, trompetete Elefant Malu.

„Ein Warnruf“, erklärte Erdmännchen Simon.

Inzwischen war Krähe Kiran auf Malus Rücken gelandet.

„Ich habe dich nicht erkannt“, fiepste das Erdmännchen schulterzuckend und taute wieder ab, um kurz darauf seinen Kopf erneut herauszustrecken.

„Kommt, es wird schon dunkel. Geht lieber rechtzeitig zur Oase zurück.“, rief Krähe Kiran.

„Kommt bald wieder vorbei!“, rief Erdmännchen Simon und winkte ihnen nach.

Und so kehrten sie alle gemeinsam zur Oase zurück. Elefant Malu kuschelte sich neben seine Elefantenmama. Schlange Rimi ringelte sich nah bei Malu ein, und Krähe Kiran saß auf der Palme und wachte über alle. Der Wüstenwind wehte leise unter dem klaren Sternenhimmel, und bei der Oase wurde es still. 🌙✨










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Elefant Malu und die geheimnisvolle Höhle

Märchenwelt 🌟

In der Abenddämmerung schlich sich Malus Uhrgroßopa heimlich über die Sanddünen.

Malu bemerkte es und folgte ihm unauffällig. Er sah, wie sein Uhrgroßopa sich durch einen Felsspalt drückte. Es musste also etwas Wichtiges sein. Leise schlich Malu hinter ihm her durch den schmalen Felsspalt. Dahinter verbarg sich eine geheimnisvolle Höhle. Die Wände glitzerten, und im Inneren lagen große Stoßzähne verstreut. An den Felswänden waren Elefantenbilder zu sehen.

Malu staunte.

Uhrgroßopa hatte ihn bemerkt, drehte sich zu ihm um, lächelte und drückte ihn liebevoll mit seinem Rüssel an sich.

Er zeigte ihm alles und erzählte von den Ahnen.

„Schau mal hier, diese Bilder sind von unseren Urahnen, und jeder dieser Stoßzähne hat seine eigene Geschichte.

Von jeher ist dies der Ruheort der Elefanten“, erklärte er leise. „Mein Elefantenkind", fuhr Uhrgroßopa fort, „dieser Ruheort ist tief in den Herzen der Elefanten verbunden.“

Elefant Malu dachte daran, dass die Urahnen bestimmt viele Abenteuer erlebt hatten.

Nachts unter dem Sternenhimmel machten sie sich leise wieder auf den Weg zurück zur Oase, kuschelten sich aneinander und träumten davon, zusammen mit den Urahnen zu den Sternen zu fliegen.

🌟 🌟 🌟 🐘🐘

28 Şubat 2026 Cumartesi

Der Aufruhr im Körper

Allerlei-Sammelmaschen 📃 Nachdenkliches, verrücktes ☆

Wer denkt hier eigentlich an alles?

Immer muss ich an alles denken, beschwert sich das Gehirn.

Das Herz schlägt zurück: Also, wenn ich nicht arbeite, läuft hier auch nichts.

„Ah!“, regt sich das Gehirn auf. „Wenn ich dir keinen Befehl gebe, schlägst du doch gar nicht!“

Der Magen murrt: „Gehirn, sag mal den Zähnen, sie sollen ordentlicher kauen. Alles kommt hier nur in Klumpen an – viel zu viel Arbeit für mich. Und der Zunge kannst du ausrichten: Nur weil es ihr schmeckt, gefällt mir das noch lange nicht.“

„In meinen Darm und in die Nieren spüle ich das ganze Zeug durch. Und du, Gehirn, merk dir: Wir Nieren brauchen viel Wasser!“

Die Lungen brüllen: „Wir brauchen dringend Luft! Gehirn, sag der Nase, sie soll genug Luft holen!“

„Hallo, wir sind müde!“, rufen die Füße von unten. „Wir senden es dir schon lange durch die Beine nach oben!“

Das Gehirn, genervt: „Ihr habt es mir nicht richtig gesendet …“

An was soll es noch alles denken?











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25 Şubat 2026 Çarşamba

Einladung zur Lesebärwelt

Lesebärwolken

Geschichten aus der Lesebärwelt – immer ein bisschen verrückt.

Familien, Kinder und Erwachsene – schwebt mit auf eine Reise und folgt den Wolken voller Fantasie, die Geschichten zum Weiterträumen tragen.

Egal ob groß oder klein – ich lade euch ein, in die Welt meiner Lesebärwolken-Geschichten einzutauchen.

Ich bin ein richtiger Familienmensch – eine bayrische Frohnatur mit einem waschechten Dickschädel.

Ich bin Mutter einer Tochter, verheiratet und die Älteste von vier Schwestern.

Meine Hobbys sind vielfältig: Besonders gerne nähe und stricke ich. Schon als Kind schrieb ich Geschichten und Aufsätze – und vor Kurzem habe ich diese Leidenschaft wieder neu entdeckt.

Seitdem meine Tochter klein war, erzähle ich ihr jeden Abend eine Gutenachtgeschichte. Heute ist sie schon eine Jugendliche und hört sie immer noch gerne.

Der Lesebär hat eine besondere Rolle in unserer Familie: Als er im Kuscheltierland ankam, wurde er sofort beliebt – vor allem bei meiner damals einjährigen Tochter. Er war überall dabei: beim Kinderarzt, auf dem Spielplatz, als Tröster und Schlafgefährte.

Oft las ich ihr mit ihm auch eine Gutenachtgeschichte vor. So bekam er seinen Namen: Lesebär. Er liebt Bücher, liest gerne mit und hilft mir sogar beim Schreiben meiner Geschichten.

Ich lade euch herzlich ein, die Lesebärwolken zu begleiten. Auf dieser kleinen, verrückten Seite öffnen wir unsere Schatztruhe – und ich wünsche mir, euch damit ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.

Eure Lüdel

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!



☁️ Blogstart am 14. August 2025☁️






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Danke fürs Lesen. Eure Lüdel🧚‍♂️

Über Mich

Hinweis zu den Geschichten

Über mich – Autorin: Lüdel

Einige meiner Geschichten habe ich bereits im Schreibportal
Kurzgeschichten-storis.de hineingezaubert.

Hier, auf meinem Lesebärwolken-Blog, sammle ich sie – für
meine Tochter, für mich und für alle, denen ich damit von Herzen ein Lächeln
auf die Lippen zaubern möchte.

Manche Geschichten begegnen euch daher vielleicht ein
zweites Mal – hier bei den Lesebärwolken. ☁️🌟☁️


📃 Hier auf meinem Lesebärwolken-Blog erscheinen alle meine Geschichten in ihrer Originalversion.



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