30 Mart 2026 Pazartesi

3. Die kleine Lok auf Reisen

Märchenwelt 🌟


Der Marktplatz

Ein Marktplatz – buntes Treiben. Verschiedene Sachen werden zum Verkauf angeboten.

„Ui“, denkt die kleine Lok, „da muss ich schnell weg hier“, und fliegt blitzschnell davon.

Der Inselflug

Im Kontinent Kuscheltierland landet sie bei der Wolkeninsel auf einem Sandstrandstreifen.

Die Inselfahrt

Am Rand der Insel entlang, am Stoffmarkt vorbei und weiter zur Caféinsel, dann hinten über die Sandbank.

Bunte Stifte

Ein Stiftewald – vorsichtig fährt die kleine Lok hindurch.

Bunte Stifte, die überall auf der Insel herausragen – eine Fabrik. Hineingefahren, das ist doch mal klar.

Stifte Fabrik

Drinnen wird fleißig gearbeitet. Die kleine Lok hilft gerne mit.

Sie wird mit farbigen Stiften und den schönsten Geschenkpaketen beladen, die sie zu den Förderbändern bringt.

Der Regenbogen

Die kleine Lok rollt über eine Wiese – da leuchtet ein Regenbogen, und dahinter schiebt sich eine Katzenwolke hervor.

Vor Freude tanzt und springt die kleine Lok von einem Lichtstrahl zum nächsten.

Im Schmetterlingsland

Überall, wohin die kleine Lok auch sieht, sind bunte, farbige Schmetterlinge.

Die kleine Lok tanzt mit ihnen, wodurch ihre Räder ganz farbig golden werden.

Im Zoo

Die kleine Lok findet sich mitten im Zoo wieder.

Bei ihrer Rundfahrt sieht sie Zebras, Lamas und Äffchen und trifft auf Elch Emil, der ihr gerne den ganzen Zoo zeigt.

Die Zirkuskanone

Ein Zirkuszelt – bedenklich rasant stürzt die kleine Lok darauf zu.

Durch die Zirkuskuppel hinein in die Kanone … Hui!

Auf den Rennschienen entlang gesaust.

Applaus bekommt die kleine Lok, als sie hinausschnellt.

Das Autorennen

Danach landet sie mitten in einem Autorennen.

Nur kurz saust die kleine Lok mit, bevor sie wieder in den Wolken verschwindet.

Der Schlüssel

Oben zwischen den Wolken schwebt ein riesiger Schlüssel vor der kleinen Lok.

Unter ihr sind Fabelwesen, die sie bitten, den Schlüssel auf ihr Dach mitzunehmen.

Gemeinsam

Mit gemeinsamen Kräften schließen sie das Tor auf – eine bunte Fabel- und Märchenwelt erscheint.                              Die kleine Lok staunt.

Es wird gejubelt 

Alle jubeln. War sie doch die Schnellste und Stärkste!

Die kleine Lok fliegt über alle hinweg, tutet und pfeift, bevor sie wieder weiterfliegt.

Die Blumenelfe

„Ach, wie herrlich riecht es hier – und diese vielen Blumen!“

Als die kleine Lok an einer riechen will, sitzt darin eine Blumenelfe.

Das Elfenvolk

Die Elfe lädt die kleine Lok zum Elfenvolk ein.

In den Blumenkelchen lassen sie sich hin und her wiegen.

Zusammen mit der kleinen Lok summen sie ein Blumenlied.

Die Zauberbrille

Auf ihrem Weg findet die kleine Lok eine Brille und setzt sie auf.

Oh, Schreck – alles ist riesengroß.

Die Eule

Als eine Eule die Brille an sich nimmt, sieht die kleine Lok wieder alles ganz klar.

Die Eule hat die Brille verloren.

Durch den Wald

Die kleine Lok fährt durch den großen, grünen Wald.

Es riecht nach Tannennadeln und Eicheln.

Ein Männlein

Als die kleine Lok so durch den Wald fährt, erblickt sie ein kleines Männlein, das hinter einem Baum hervorlugt.

War das nicht das Rumpelstilzchen?

Vorsicht Pilz

Plötzlich steht ein riesiger Pilz vor der kleinen Lok.

Hinter ihm kommt ein Zwerg hervor und begrüßt die kleine Lok freundlich.

4. Die kleine Lok auf Reisen

Märchenwelt 🌟

Im Wald

Ein Eichhörnchen springt keck auf ihr Dach.

Der Zwerg lädt die kleine Lok ein und bittet sie, mitzukommen.

Das Lagerfeuer

Zusammen erreichen sie eine Lichtung.

Dort macht der Zwerg ein Lagerfeuer, an dem sie sich am Abend wärmen können.

Die Waldmusik

Der Zwerg holt seine Flöte hervor.

Das Eichhörnchen rasselt dazu mit einer Eichenrassel, der Specht gibt den Takt an, und die kleine Lok tutet leise dazu.

Das Echo

Mit dem Echo der Musik entschwindet die kleine Lok über den Wald hinweg.

Die Luftbrücke

Schwupp, rollt die kleine Lok über eine hölzerne Luftbrücke.

Ein tiefer Abgrund liegt unter ihr.

Vorsichtig, aber schnell fährt sie von hier fort.

Der Wirbelsturm

Ein Wirbelsturm erfasst sie.

Ein Nebel umhüllt die kleine Lok, und ein Luftstoß bläst sie hinaus.

Die Meereswellen

Eine große Meereswelle hüllt die kleine Lok ein.

Sie taucht ins Meer hinab – da funkeln bunte Lichter.

Die Party

Ein Meerestanzsaal – wild wird gezappelt und getanzt.

Genau die richtige Musik, die der kleinen Lok gefällt.

Die Meerjungfrau

Da! Eine Meerjungfrau – es gibt sie wirklich.

Da macht die kleine Lok große Augen.

Der Meerestanz

Gute Musik und Tanzende – das lässt sich die kleine Lok nicht entgehen.

Bei der guten Musik legt sie einen lokmäßigen Tanz aufs Parkett.

Die Zoorundfahrt

Die kleine Lok sieht im Anflug ein rundes Schienengleis.

„Was ist das?“, fragt sich die kleine Lok und fährt eine Runde im Kreis.

Der Elefantenrüssel

Von Weitem sieht die kleine Lok einen Elefantenrüssel, der ihr zuwinkt.

Sie hält an und fragt den Elefanten, warum es hier im Kreis geht.

Der Besucherzoo

Der Elefant erklärt: „Das hier ist ein Besucherzoo. Die Menschen können vom Zug aus uns Tiere bewundern.“

Die Zugschienen

Eine Zeit lang folgt die kleine Lok den Zugschienen.

Sie genießt die Fahrt.

Der Bahnhof

Die kleine Lok fährt so lange, bis sie am Bahnhof, der Endstation, ankommt.

Es ist still. Es ist Nacht.

Niemand ist da, außer ihr und dem Mond am Himmelszelt.

Der Zaubergarten

Was für Leckereien – alles leuchtet.

Die kleine Lok befindet sich im Zaubergarten.

Die Rundfahrt

Auf einmal ist die kleine Lok von Hühnern umringt.

„Komm, lass uns durch den Zaubergarten fahren“, gackern die Hühner aufgeregt.

Die Rückfahrt

Bei der Rückfahrt kommt sie an der großen, grünen Wiese an.

Von Weitem winken ihnen ein Mäusebub und ein Hahn zu.

Das Brennholz

Zusammen mit der kleinen Lok sammeln sie im Wald Holz.

Das ist schön – jetzt haben sie genug Brennholz für den Winter.

Die Freunde

Die kleine Lok fühlt sich sichtlich wohl bei ihnen.

Sie werden Freunde, und die kleine Lok reist voller Freude wieder ihres Weges weiter.


5. Die kleine Lok auf Reisen

Märchenwelt 🌟


Die Brücke

Die kleine Lok befindet sich auf einer langen Brücke.                                Langsam zuckelt sie dahin.

Unter der Brücke

Unter ihr ist das Meer zu sehen – herrlich hellblau.

Und wie es salzig riecht, denkt die kleine Lok bei sich.

Das Brückenende

Müde rollt die kleine Lok auf der langen Brücke voran.

Endlich ist dort vorne das Brückenende zu sehen.

Der Wirbel

Die kleine Lok wirbelt herum.              Der Wirbelwind trägt sie hinfort.

Die Legostadt

Als die kleine Lok hochschaut, sieht sie bunte, farbige, viereckige und längliche Steine. Dort fährt sie hindurch.

„Was ist das? Wo bin ich hier?“

Einer der Legosteine blinzelt sie müde an. „Eine Legostadt“, murmelt er.

So schaut also eine Legostadt aus, denkt die kleine Lok und fährt weiter.

Der Wolkenflug

Gerne reist die kleine Lok auf den Wolken.

Ein lauer Wind streicht über ihr Dach, dabei schläft sie ein.

Der Kissenschlaf

Als sie aufwacht, liegt die kleine Lok auf einem samtroten Kissen.

Santa Klaus hebt sie mit seiner großen Hand hoch.

Die Goldene Lok

„Eine goldene Lok“, wundert sich Santa Klaus.

Die kleine Lok erzählt, wie es dazu gekommen ist.

Der Stau

Santa Klaus ist im Lieferungsstau – eines seiner Rentiere ist krank geworden.

„Kleine Lok, kannst du uns helfen?“, bittet Santa Klaus.

Die Geschenke

Die kleine Lok wird vor den Geschenkewagen vorgespannt, und schon geht es los – hinunter durch die Wolken, über die Dächer und Häuser.

Überall leuchten bunte, kleine Lichter, und flugs werden still und leise die Geschenke dagelassen

Die Winterreise

Leise gleitet die kleine Lok über verschneite Dächer.

Der Himmel ist voller funkelnder Sterne.

Schweben

Die kleine Lok schwebt im Zauberstrudel durch Zeit und Raum.

Die alte Zeituhr

Eine große Turmuhr taucht vor der kleinen Lok auf.

Die Zeiger drehen sich rückwärts und vorwärts in der Zeit.

Die Samtblase

Die kleine Lok schwebt in eine schimmernde Samtblase hinein.

Drinnen leuchten die verschiedensten Farben.                                                    Wie wunderbar anzuschauen.

In der Traumwelt

Schmale Wege aus Licht entstehen unter ihr.

Langsam rollt die kleine Lok darüber hinweg.

Die Traumwolke

Eine weiche Wolke trägt die kleine Lok.

Alles ist still – kleine Lichter schweben um sie herum.

Jedes Licht erzählt einen leisen Traum.

Der verwehte Traum

Ein warmer Wind streift ihr Dach.

Langsam verblasst alles – und leise fährt die kleine Lok weiter ihres Weges.

Der erste Lichtschein

Ein zarter Lichtschein legt sich über den Himmel.

Die kleine Lok blinzelt – langsam erwacht die Welt.

Die Traumlichter

Kleine Lichter beginnen um die kleine Lok herum zu tanzen.

Leise flimmernd ziehen sie ihre Kreise und spiegeln sich im Wasser.

Der See

Unter ihr glitzert ein stiller See.

Als die kleine Lok hineinblickt, sieht sie ein Schattenbild von sich selbst.




6. Die kleine Lok auf Reisen

Märchenwelt 🌟

Der sanfte Morgen

Ein leiser Wind streift ihr Dach.

Der See erwacht langsam – und die kleine Lok rollt weiter in den neuen Tag.

Der Hafen

Ein riesiger Hafen – super viel Platz.

Die kleine Lok macht eine Erkundungstour.

Die Fähre

Eine Fähre, in die die kleine Lok nun hineinrollt.

Ein Getöse, ein Ruck – und die Fähre legt ab.

Der Schiffskran

Große Schlaufen werden bei der kleinen Lok eingefädelt.

Sie schwebt und wird auf ein Schiff befördert.

Das Schiff

Alles ist hellblau – Himmel und Meer verschmelzen zu einem.

Von der Sonne geblendet blinzelt die kleine Lok in die Ferne.

Die Schiffsreise

Die Wellen schlagen gegen das Schiff.

In der Ferne sind winzige Silhouetten von Häusern, Bergen und Tälern zu sehen.

Im Zeitstrudel

Der Zeitstrudel nimmt die kleine Lok weiter mit auf ihre Reise.

Die Achterbahn

Hinein in die Achterbahn – hui!

Rauf und wieder runter, rasant hinabgeschnellt.

Was für ein Spaß – lachend tutet die kleine Lok.

Der Popcorngeruch

„Ach, wie herrlich riecht es hier“, denkt sie und folgt dem Duft.

Kurze Zeit später steht die kleine Lok vor einer Popcornmaschine.

Der Jahrmarkt

Die kleine Lok fährt durch den Jahrmarkt.

Sie kommt am Schießstand, an der Losbude und am Karussell vorbei.

Eine Geisterbahn – nur schnell daran vorbei.

Der Sternenflug

Die kleine Lok reist mit den Sternen.

Sie flüstern ihr leise Sternenlieder zu.

Die Sternschnuppe

Als sie zwischen den Sternen schwebt, entdeckt sie eine Sternschnuppe.

Rasant fliegt die kleine Lok mit.

Durch die Wolken

Sie trudelt durch die Wolken.

Der kleinen Lok wird schwindelig, schnell schließt sie die Augen.

Die Nebelwolken

Als die kleine Lok die Augen öffnet, kann sie kaum etwas erkennen.

Alles um sie herum ist voller Nebelwolken.

Tiefe Himmelssterne

Sterne über dem Wald – sie hängen aber tief, wundert sich die kleine Lok.

Die Morgenlichter

Feine, zarte Lichtstreifen am Himmel, denen die kleine Lok folgt.

Über dem Zauberwald

Die kleine Lok sieht schimmernde, leuchtende, farbige Blätter.

Seltsame, bunte Vögel fliegen umher, und Eichhörnchen winken ihr zu.

Die Blumenluft

Ein hauchfeiner Blumenduft, dem die kleine Lok folgt.

Eine prachtvolle Blumenwiese liegt vor ihr.

Die große Blumenwiese

Überall Blumen, so weit die Augen der kleinen Lok reichen.

Ein angenehmer, süßlicher Duft liegt in der Luft.

Der Blumentraum

Die kleine Lok fühlt sich wie im Traum.

Alles leuchtet farbenfroh, und die Blumen wiegen sich im Wind.

Der lange Tunnel

Durch einen langen Tunnel fährt sie hindurch.

Wo der wohl hinführt?

Der Bahnhof

„Was ist das?“ So viele Züge – ein Güterbahnhof?

Die kleine Lok fährt einige Runden, tutet und pfeift mit den anderen Zügen.

Der Schienenflug

Da die kleine Lok fliegen kann, ist sie auf verschiedenen Modellschienenbahnen unterwegs.

Die Modelleisenbahnen

Im Museum stehen die ältesten Modelle aufgestellt.

Die kleine Lok freundet sich mit den Zügen und Loks an.

Im sanften Licht schimmert ihre goldene Hülle.

Voller Freude fährt sie ihre Runden.

Ende

26 Mart 2026 Perşembe

Meerjungfrau Cosmo und Troll Rose – Tanz im Meeresgrund

verrückte Märchenwelt 🌟 

Meerjungfrau Cosmo tauchte mit Krake Kurt auf, und sie saß auf dem Kopf der Krake.

Ungeduldig rief sie: „Komm, Kurt, schneller! Ich habe extra den schönsten Bikini angezogen, um den schrägsten Meerestanz vorzuführen.“

„Kannst du das nicht am Sandstrand machen?“, wollte Kurt wissen.

„Nö, da ist es mir viel zu sandig. Der bleibt zwischen meinen Flossenfüßen hängen“, empörte sich Meerjungfrau Cosmo.

Weit hinter dem Sandstrand schimpfte Igel Fritz: „Schlamp Rose, schau mal, wie es bei dir aussieht! Dein Hemd und deine Hose gehören dringend gewaschen!“

Der Troll antwortete: „Ich und Wasser?!“ und schüttelte den Kopf.

Mürrisch schob der Igel den Troll Richtung Meeresstrand.

Troll Schlamp Rose, mit ovalem, länglichem Kopf und weich, leicht rosiger Farbe, kurzen Armen und Beinen, lebte weit hinter dem Sandstrand zwischen Felsen und Baumgruppen in seiner Hütte. Am liebsten lag er am Ende des Sandstrandes, ließ sich sonnen und genoss den Sand auf seiner weichen Haut.

Langsam trottete der Troll zum Strand.

Am Meer wollte Troll Rose seine Klamotten waschen. Dabei sah er die Meerjungfrau, die auf dem Kopf der Krake ihre Tänze aufführte und nichts anderes mehr sah als sie.

Die Meerjungfrau lud den Troll ein, mit hinunterzukommen und beim Tanzball mitzumachen.

Ein runder Fisch tauchte auf und warf dem Troll eine Kugel mit Flüssigkeit darin zu, die Troll Rose ohne Weiteres hinunterschluckte.

Unten im Meer befand sich ein unterirdischer Spaß-Tanzsaal. Ein riesiger Saal mit tausenden blinkenden Lichtern und lauter Musik – wumm, wumm – es wurde gezappelt und getanzt. Krake Kurt stand hinter dem Mischpult und swifte über die Platten.

Gute Laune pur.

Auf der Tanzfläche wurde wild abgezappelt und getanzt – Meerjungfrau und Troll waren mit dabei.

Am nächsten Morgen stand Igel Fritz am Strand und fragte aufgeregt: „Wo steckst du denn? Ich habe schon die ganze Insel nach dir abgesucht!“

Troll Rose schaute unschuldig: „Warum? Es ist doch hell!“

„Du warst die ganze Nacht nicht da!“, schrie Igel Fritz aufgebracht.

Troll Rose wunderte sich: „Wie gibt’s das? Ich war nur beim Tanzen.“

„Du amüsierst dich, ich suche dich!“, empörte sich der Igel.

„Wenigstens riechen deine Klamotten wieder gut“, meinte Igel Fritz.

Troll Rose lächelte: „Ja, genau!“

„Weißt du was“, lenkte Troll Rose ab und legte seinen Arm um die Schulter des Igels, „du kommst einfach das nächste Mal mit, und wir zappeln alle gemeinsam eine Runde.“

Verschmitzt lächelten sie sich an, und so kam es, dass unten am Meeresgrund Troll Rose, Igel Fritz, die Meerjungfrau und all die Meeresfreunde wild umherzappelten, während Krake Kurt dazu super auflegte. 🧜‍♀️ 🐙   🧌





24 Mart 2026 Salı

Katzenwolke Lilly

Märchenwelt 🌟

Katzenwolke Lilly zog oft über trockene Wiesen, Felder und Gärten hinweg. Die Menschen freuten sich und lächelten ihr zu, wenn sie die Katzenwolke entdeckten.

Gemeinsam mit ihrem Freund, dem Regenbogen, schwebte sie dahin und ließ sich gerne von ihrem Freund, dem Südwind, anschieben.

Gerne ließ Katzenwolke Lilly es so lange regnen, bis danach der Regenbogen erscheinen konnte.

Katzenwolke Lilly und der Südwind spielten oft Fangen, und sie wurde dadurch hin und wieder zurückgeweht.

Eines Tages hörten sie ein starkes Windgeheul. Sofort schwebte Katzenwolke Lilly darauf zu, der Regenbogen folgte ihr, und auch der Südwind eilte hinterher.

Gemeinsam entdeckten sie in einer tiefen Felsmulde einen Wind, der feststeckte. Es war der Ostwind. Er heulte, denn seine eigenen Windkräfte waren zu stark.

Der Ostwind säuselte, dass er in der tiefen Felsmulde festsaß. Immer wenn er versuchte, sich hinauszublasen, zog ihn sein eigener Wirbel wieder zurück in die Tiefe der Mulde.

Der Südwind meinte:

„Gut, wenn deine Kräfte wieder stark genug sind, blase ich dich kräftig von hinten an. Der Regenbogen formt sich zu einem U, und unsere Katzenwolke Lilly schiebt dich von unten an. So können wir es schaffen.“

So gesagt, so getan.

Als der Ostwind seine Kräfte gesammelt hatte, waren der Regenbogen und Katzenwolke Lilly schon bereit. Mit einem kräftigen Pusten half der Südwind dem Ostwind, sich aus der tiefen Felsmulde zu befreien. Katzenwolke Lilly schob von unten an, und durch den Regenbogen hindurch – hui! – war der Ostwind endlich frei.

Da tanzten alle vor Freude, und die beiden Winde ließen Katzenwolke Lilly fröhlich hin und her fliegen. Vor lauter Freude ließ sie es auf den trockenen Feldern reichlich regnen, sodass der Regenbogen in seinen leuchtenden Farben erscheinen konnte.

Die Menschen schauten hinauf und erblickten eine leicht schimmernde, rosa Katzenwolke. Sie winkten ihr zu, und Katzenwolke Lilly blinzelte ihnen zurück.

Ende 🐈🌨

🐸 Der singende Frosch

Märchenwelt 🌟

Auf einer großen Wiese lebte eine kleine Familie mit ihren Zwillingen Pia und Finn in ihrem Haus.

Die Eltern hatten einen kleinen, niedrigen Brunnen und einen Teich angelegt, und bald sammelten sich dort auch Frösche.

Unter allen Fröschen war auch Frosch Mega dabei, von allen so genannt, weil er sich für etwas Besseres hielt.

Frosch Mega quakte nicht wie die anderen. Er sang. Doch seinen Gesang konnten die anderen Frösche kaum ertragen, und sie verstanden nicht, warum er nicht einfach an der alten Tradition des Quakens festhielt.

So überlegten sich die Frösche eine List. Drüben im Brunnen war vom Teich Wasser hinübergesickert. Es war nicht viel, kaum höher als Frosch Mega selbst. Also überredeten die Frösche ihn, dass er dort viel besser singen könne.

Die Zwillinge Pia und Finn spielten oft auf der Wiese. Eines Tages schauten sie in den kleinen Brunnen hinein und entdeckten den Frosch.

Frosch Mega sang ihnen sofort etwas vor. Die Zwillinge hielten sich die Ohren zu.

„Du kannst überhaupt nicht singen!“, riefen sie laut.

Am nächsten Tag brachten sie dem Frosch ein Notenblatt.

Doch damit konnte Frosch Mega nichts anfangen. Wozu brauchte er das auch? Er ließ es einfach in das seichte Wasser fallen.

Ein unmusikalischer Frosch, der nicht singen konnte – sollte er nicht lieber quaken? Das wäre wohl besser für ihn gewesen.

Doch Frosch Mega sang weiter seine schiefen Lieder, fest überzeugt davon, dass er der beste Sänger aller Zeiten war.

Die Zwillinge kamen nicht mehr vorbei.

Er, der Frosch Mega – und quaken? Nö, das kam für ihn nicht in Frage!

Und so kam es, dass Frosch Mega noch immer in dem kleinen Brunnen vor sich hin dümpelte und immerfort falsch sang.

Quak Ende. 🐸🌿

17 Mart 2026 Salı

Die Goldene Schublade

Science-Fiction aus der Märchenwelt 🌟 

Eine märchenhafte Science-Fiction-Reise in eine andere Zeit 🗃️

Müller Hans hatte einen kleinen Bauernhof und verarbeitete sein Getreide selbst. Die Mühle betrieb er eigentlich nur für sich. Gelegentlich brachten Nachbarbauern zu bestimmten Anlässen ihr Korn, doch warum er an dieser altmodischen Weise festhielt, verstand niemand so genau. Nur zu besonderen Gelegenheiten, wie dem Erntedankfest, wurde es interessant, wenn das Korn frisch und originalgetreu zu Mehl gemahlen wurde.

Müller Hans war ein bodenständiger Mann und hielt sich gerne in seiner Mühle auf. Hin und wieder hörte er seltsame Knackgeräusche, als würden sich oben im Mauerwerk Steine verschieben.

An einem Nachmittag hatte sich der Mühlstein verklemmt. Also machte er sich an die Arbeit, baute den schweren Stein aus und wuchtete ihn mit letzter Kraft heraus.

Was er darunter vorfand, schien nicht real. Unter dem Mühlstein befand sich ein seltsames Lochgebilde, über dem ein nebelartiger Schleier schwebte.

„Wie gibt es so etwas?“, schoss es ihm durch den Kopf.

Hans beugte sich in die steinrunde, erhöhte Mahlmulde hinein. Da auf einmal erfasste ihn ein gewaltiger Sog. Alles um ihn herum wurde in Nebel gehüllt, als befände er sich mitten in einem starken Windstrudel.

Müller Hans hielt unwillkürlich den Atem an. Ihm wurde schwindelig, und er rang nach Luft.

Er wurde hindurchgezogen, geschleust durch einen stürmischen Wirbelwind. Ein grelles, goldenes Licht blendete ihn – dann landete er hart.

Als er die Augen öffnete, sah er: Alles war aus Gold. Häuser, Straßen – alles glänzte in einem warmen, goldenen Schimmer.

Müller Hans versuchte aufzustehen, doch sein Körper fühlte sich schwer wie Blei an.

Goldfarbene Menschenwesen – oder?

Sie halfen ihm auf. Die Verwunderung stand ihm deutlich ins Gesicht geschrieben.

Man führte ihn in eine große Gemeinschaftsküche, einen riesigen Speisesaal.

Die Goldianer entschuldigten sich bei ihm, dass sie ihm kein Brot anbieten konnten. Sie hatten das Lesen verlernt, und niemand erinnerte sich mehr daran, wie man Getreide anbaute.

Nur die Obstbäume außerhalb der Stadt waren geblieben.

In einer goldenen Schublade lagen Bücher – darin standen die Anweisungen, wie alles zu tun sei. Doch es fehlten ihnen die Körner zum Anbau.

Da fiel es Müller Hans wie Schuppen von den Augen – ja, wie seine eigenen Körner: Deshalb war er hier gelandet, um den Goldianern zu helfen.

Er ließ sich die Felder zeigen, die weit außerhalb der goldenen Stadt lagen und brach dalagen. Ein Fluss war in unmittelbarer Nähe – doch niemand wusste, wie man ihn nutzen konnte.

Die Goldianer erzählten Hans von einer Sage: von einer uralten Mühle, in der die goldene Schublade verborgen sei.

Da erinnerte sich der Müller wieder an das Knacken im Mauerwerk seiner eigenen Mühle.

Müller Hans versprach, so viel wie möglich zum Anbau zu bringen, und kehrte zurück. Doch eines behielt er für sich: dass er nach der goldenen Schublade suchen würde.

Wieder in seiner Mühle angekommen, machte er sich sofort daran, zwei Säcke voller Samen und guten Korns zu füllen.

Tagelang lauschte er dem Geräusch, doch diesmal blieb alles still. Vielleicht war es doch nur ein Traum gewesen.

Hans erzählte seinen Nachbarn, dass er bald auf Reisen gehen würde und für einige Zeit fort sei. Doch sie hielten ihn für einen Spinner. Wohin sollte der Müller schon gehen? Sie winkten nur ab.

Einige Tage später war Müller Hans wieder auf seinem Bauernhof, doch es ließ ihm keine Ruhe. Gegen Abend ging er hinüber zur Mühle und setzte sich auf die Heuballen.

Fast wäre er eingenickt, da geschah es: Wieder hörte er dieses Geräusch – als würden sich die Mauern bewegen. „Kratsch.“

Müller Hans blickte nach oben. Von dort kam das Geräusch.

„Eine Leiter“, schoss es ihm durch den Kopf. Doch wie sollte er eine so lange Leiter durch die schmale Tür bekommen?

Während er noch darüber nachdachte, begann sich die Mauer zu bewegen. Stein für Stein schob sich heraus – wie eine Treppe.

Müller Hans kletterte hinauf, bis zu der Stelle, an der sich die lockeren Steine befanden.

In diesem Augenblick klappten sie nach unten weg – und dahinter lag sie: die goldene Schublade, verborgen zwischen den Mauern.

Hans zog sie heraus, klemmte sie unter den Arm und kletterte wieder hinunter.

Unten sah er, dass darin Bücher und Büchlein über den Anbau von Getreide lagen. Er musste schmunzeln, denn vieles wusste er bereits – schließlich hatte er jahrelang selbst Getreide angebaut. Doch es standen auch Dinge darin, die ihm bisher noch nicht bekannt waren.

Ohne zu zögern ging Müller Hans zur Mahlmulde und gelangte durch den Nebelstrudel zurück in die andere Welt.

Die Goldianer empfingen ihn freudig. Kaum hatte er sich ausgeruht, zog es ihn hinaus auf die Felder.

Er teilte sein Wissen, erklärte, wie man den Fluss zur Bewässerung nutzen konnte, und las ihnen aus den Büchern vor.

Die Goldianer bewunderten ihn sehr, denn er war des Lesens mächtig. Hans bot ihnen an, ihnen das Lesen beizubringen – man brauche dafür nur eine Schule.

Alle nickten zufrieden.

„Doch eines fehlt noch“, sagte Hans. „Eine Mühle, damit das Korn zu Mehl gemahlen werden kann.“

Er zog eine Zeichnung seiner Mühle aus der goldenen Schublade.

Die Goldianer staunten. „Genau so eine steht hier im Wald!“

Sofort machten sie sich auf den Weg. Nach einiger Zeit erreichten sie die Stelle.

Und da sah er sie – seine Mühle.

Müller Hans verstand: Er befand sich in einer anderen Zeitebene. Seine eigene Zeit gab es nicht mehr.

Die Goldianer ernannten ihn zum Ehrenbürger. Sie schätzten ihn sehr, denn er hatte ihnen die Körner für ihr Brot gebracht – und das Wissen zurückgegeben.

Denn was bringt ein goldenes Reich ohne Gelehrte des Wissens?

Ende 🌿 ✨

Maugi und der Zaubermantel

Märchenwelt 🎩 Mäuserich Maugi wartet auf Nilpferd Nelly in ihrem Lieblingsrestaurant. Nelly war im Urlaub und kommt heute zurück. Maugi war...