8 Kasım 2025 Cumartesi

Schneeflöckchen

Märchenwelt 🌟

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🦌 🎁
Das kleinste Rentier namens Schneeflöckchen.

Oben im Himmel, beim Weihnachtsmann, gibt es ein großes Geschenke-Depot. 
Dort wird fleißig gearbeitet. 
Hoch geht es her!

Auf langen Bändern laufen die Geschenkpakete und davor die Rentiere mit ihren Rennwagen. 
Und mittendrin: Schneeflöckchen – ein weißes Rentier, viel kleiner als die anderen. Es machte sich einen Schabernack.

Es sprang umher, hüpfte auf die Rücken der anderen Rentiere, von einem Rentier zum nächsten. 

Die Rentiere verwarnte es: „Schneeflöckchen, tob nicht so herum! Hilf uns lieber!“

Doch Schneeflöckchen war voller Übermut. Es sprang von einem Band zum anderen, nahm Anlauf – und plumps! fiel in eine große Geschenkkiste hinein..

Schwupp-di-wupp kam Geschenkband darüber, noch eine Schleife drauf – und schon wurde die Kiste zu den wartenden Rentieren gebracht. Diese flogen los und ließen die Geschenke über den Dächern hinabgleiten – entweder unter die Weihnachtsbäume oder auf die vorbereiteten Geschenketische.

Am nächsten Tag, als die große Bescherung war, schauten die Kinder erwartungsvoll auf ihre Pakete – 
so auch Lilo. 

Natürlich war auch ihr Geschenk da. Sofort musste es geöffnet werden.

Und da sah sie schon etwas Weißes – wie ein kleines Stofftier. Sie nahm es heraus und verliebte sich auf der Stelle. Sie nahm es überall mit hin.

Am Abend, als sie ins Bett ging und ihr neues Kuscheltier neben sich legte, strahlte sie über das ganze Gesicht.

„Was bist du für ein seltsam schönes Kuscheltier?“, flüsterte sie.

Da antwortete das Rentier leise: 
„Ich bin Schneeflöckchen. Ich bin ein Rentier – ich komme von weit oben, aus dem Himmel.“

Lilo wunderte sich, doch sie freute sich auch. 
„Ein Rentier? Ein weißes Rentier? Davon habe ich noch nie gehört!“

„Ja! Ich bin das einzige weiße Rentier.“

Da freute sich Lilo noch mehr.

Dann sagte Schneeflöckchen leise: 
„Ich kann nicht mehr zurück. Kann ich bei dir bleiben?“

„Natürlich!“, sagte Lilo. „Du bist doch mein Ein und Alles. Ich werde gut auf dich aufpassen.“

Da kuschelte sich Schneeflöckchen ganz nah an sie, und beide schliefen friedlich ein.

Somit ist diese weihnachtliche Geschichte zu Ende. 🌟🎄









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Doktor Spinnenbein

Märchenwelt 🌟

🕷 🐞 🦗
Ein Marienkäfer war auf Wanderschaft, sein kleines Säckchen auf dem Rücken.

Er war schon sehr lange unterwegs, seine Füße wurden müde,
und er wurde immer langsamer und langsamer.

Da sah er in der Ferne eine Gestalt und ging darauf zu.

Am Wegesrand im Gras saß eine Grille – und sie sah gar nicht gut aus.
Sie war ganz blass um die Nase.

Der Marienkäfer fragte besorgt:
„Was ist denn mit dir los? Du schaust ja gar nicht gut aus!“

Die Grille antwortete matt:
„Ich weiß es nicht. Ich war unterwegs zum nächsten Dorf…
und plötzlich wurde mir schlecht. Ich konnte keinen Schritt mehr gehen.“

Der Marienkäfer überlegte.

Er nahm aus seinem Säckchen eine kleine Gesichtsmaske,
band sie sich über Mund und Nase –
und dachte nach, was er tun könnte.

„Komm, Grille“, sagte er schließlich,
„steig auf meinen Rücken. Ich trage dich ein Stück.“

Eine Zeit lang ging es gut,
doch es wurde ganz schnell dunkel – da blieben sie bei einem alten Baumstamm stehen
und lehnten sich erschöpft dagegen.
Ihre Köpfe sanken nach unten.

Da flog eine weiße Taube über sie hinweg.
Sie sah die zwei am Boden sitzen
und landete neben ihnen.

Der Marienkäfer staunte:
„Taube, was machst du so spät noch unterwegs?“

„Ach“, sagte die Taube, „ich habe mich verflogen – so etwas aber auch!
Ich muss dringend zurück ins Dorf, muss mich nur kurz orientieren.“

Dann betrachtete sie die beiden Wanderer genauer.
„Ihr seid ja völlig erschöpft! Sitzt ihr schon länger hier?“

Der Marienkäfer erklärte:
„Ich habe die Grille gefunden, sie ist krank geworden.
Ich habe sie getragen, aber weiter schaffe ich es nicht.“

Die Taube überlegte kurz.

„Wisst ihr was? Steigt auf meinen Rücken.
In meinem Dorf gibt es einen sehr guten Doktor.
Dorthin bringe ich euch.“

Die zwei kletterten auf ihren Rücken,
und die Taube flog sofort los.

Gerade noch rechtzeitig landete sie vor der Tür des Doktors,
bevor es ganz finster wurde.

Mit ihrem Schnabel klopfte sie:
Tock-tock-tock!

„Der Doktor wird euch sicher helfen.“

Die Tür öffnete sich.
Eine Spinne kam heraus.

„Doktor Spinnenbein“, sagte die Taube,
„ich habe einen Patienten für euch.“

„Ja, rein damit, rein damit!“, rief der Doktor,
und der Marienkäfer hinterher.

Am Krankenbett machte der Doktor ihm ein Kissen zurecht.
„Zuerst einmal: schlafen.
Schlaf ist die beste Medizin.“

Am nächsten Morgen wachte die Grille mit Kopfschmerzen auf.
Vor der Praxis standen viele wartende Patienten.
Der Doktor kam kaum noch hinterher.

Der Marienkäfer war besorgt:
„Doktor Spinnenbein, bitte – die Grille muss zuerst drankommen.“

Der Doktor seufzte:
„Ja, aber wie soll ich das alles nur schaffen?“

Da begann der Marienkäfer ganz selbstverständlich zu helfen –
als hätte er es schon immer getan.

Er reichte dem Doktor die richtigen Dinge,
sortierte die Patienten,
holte Fläschchen, verband Wunden,
und so lief alles viel schneller ab.

Er flitzte hin und her und so konnte die Grille schneller verarztet werden.

Doktor Spinnenbein war erstaunt – und froh.
Der Marienkäfer lernte schnell.

Er erinnerte sich an die vielen Erzählungen seiner Onkels
über Heilkräuter und Blätter –
damals hatte er nie Verwendung dafür,
doch nun fiel ihm vieles wieder ein.

Der Doktor staunte und sagte schließlich:
„Was du alles weißt – das können wir hier gut brauchen.
Willst du nicht mein Assistent sein?“

Zuerst wollte der Marienkäfer nicht recht daran glauben.

Einige Tage später –
der Marienkäfer organisierte alles so gut,
dass Doktor Spinnenbein kaum noch etwas selbst tun musste.

Leichte Fälle zuerst, schwere sofort –
so ging die große Menge Kranker schneller vorbei als sonst.

Sagte der Doktor:
„Du musst in eine Schule gehen, und danach wirst du mein Assistent.
Durch dich läuft meine Praxis viel flotter, ich brauche jemanden wie dich.“

Ab und zu kam die Taube vorbei und schaute, wie es ihren Freunden ging.

Die Grille war glücklicherweise wieder gesund.

Der Marienkäfer und die Grille wurden beste Freunde.

Manchmal saßen sie am kleinen Weinstand,
tranken einen Stamperl,
und Doktor Spinnenbein gesellte sich dazu.

Die Taube gurrte ein Lied: 
gur-gur-gur-gur
Die Grille zirpte dazu,
der Marienkäfer steppte vor Freude,
und schon war es wie eine kleine Tanzgruppe.

Alle ringsum saßen, auch die Patienten klatschten im Takt –
und Doktor Spinnenbein grinste übers ganze Gesicht.

So wurden sie ein richtig gutes Team
und hielten immer zusammen.
🕷🦗🐞🕊
Und somit endet diese Geschichte. 🌟









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7 Kasım 2025 Cuma

Kuckucksküken

Märchenwelt 🌟

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Eine Schlange schlängelte traurig in ihre Behausung zurück.

Vor ein paar Tagen hatte sie ihre Schlangenkinder verloren.

Kaum war sie zurück in ihrem Nest, hüpfte ein kleines Küken auf sie zu.

„Mama, Mama, meine liebste Mama!“, piepste es und drückte sich an die Schlange.

Die Schlange schob es vorsichtig weg und sagte:
„Nein, ich kann nicht deine Mama sein. Du bist ein Kuckucksküken – das sehe ich sofort.
Wo kommst du denn her?“

Da blickte sie nach oben und bemerkte ein Loch über ihrer Behausung.

„Aha… höchstwahrscheinlich bist du da hineingeplumpst.“

Doch das Kuckucksküken drehte sich um, zeigte auf seinen Po und rief:

„Schau mal! Ich habe denselben Fleck wie du auf deinem Schwanz!“

Die Schlange wusste gar nicht, was sie darauf antworten sollte.

„Nein… das geht nicht. Du kannst nicht mein Kind sein. Ich bin eine Schlange.“

Doch das Kuckucksküken war fest davon überzeugt.

Die Schlange verließ ratlos ihre Höhle und schlängelte zum Bach.
Sie schlängelte den Bach rauf und wieder runter, rauf und wieder runter.

Die Elster, die älteste im Wald, sah sie und rief:
„Schlange, du hast ja schon einen kleinen Pfad hinter dir gelassen!
Jetzt kann jeder den Bach finden.“

Die Schlange schaute hinter sich – tatsächlich, ein kleiner Pfad war entstanden.

In ihrer Not rief sie:
„Ach, ach, ach! Bei mir im Schlangennest sitzt ein Kuckucksküken!
Und es sagt, ich wäre seine Mama! Aber ich bin eine Schlange!
Was soll ich denn da machen?“

Die Elster war erstaunt und antwortete:
„Da weiß ich jetzt auch nicht…“

Sie flog davon – und während sie flog, erinnerte sie sich:
Die Eule hatte ihr erzählt, dass sie dieses Jahr nur ein einziges Küken hatte und traurig darüber war.
Sie war sonst nämlich viele Küken gewohnt.

Also flog die Elster zur Eule und erzählte ihr die ganze Geschichte.

„Eule, willst du nicht vielleicht Mutterersatz für das Kuckucksküken sein?“

Das kleine Eulenkind war sofort begeistert.

„Ein Geschwisterchen! Ein Geschwisterchen!“

Die Eule überlegte kurz, nickte dann und flog mit der Elster zurück zur Schlange.

Sie winkten der Schlange zu. Diese schloss sich ihnen an.

Als die Eule das Kuckucksküken abholen wollte, klammerte es sich fest:

„Nein, Mama! Nein! Du kannst mich doch nicht wegschicken!“

Die Schlange sprach behutsam:
„Kleines Küken… ich bin eine Schlange.
Es könnte passieren, dass ich dich aus Versehen verschlucke.
Ich kann nicht dafür garantieren.
Du bist mir wohl in mein Nest gefallen – aber die Eule kann eine viel bessere Mutter sein als ich.“

Die Eule nahm das traurige Kuckucksküken schließlich mit.

Doch die Schlange war neugierig geworden.

Später schlängelte sie in die Nähe des Baumes.

„Tschisch“, zischte sie leise.

Das Kuckucksküken hörte es sofort.

„Meine Mama ist da! Meine Mama ist da!“

Die Eule blickte skeptisch hinunter, doch die Schlange beruhigte sie:

„Ihr braucht keine Angst zu haben – ich tue euch nichts.
Ich wollte nur schauen, ob es dem Kuckucksküken gut geht.“

Die Eule nickte freundlich.

„Ihm geht es sehr gut. Er hat sich mit meinem Eulenkind wunderbar angefreundet.“

Die Schlange war erleichtert.

Das Kuckucksküken war in der Zwischenzeit schon größer geworden.

Mit lauter Stimme rief es hinunter:
„Ich werde dich nicht vergessen, meine Schlangen-Mama!“

Und die Schlange zischte zufrieden zurück.

Ende. 🌟🐍🐦









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6 Kasım 2025 Perşembe

🍲 Eintopf

Anekdoten-Werke 🎆

Wenn ich das Wort Eintopf höre, denke ich sofort an den sagenumwobenen Eintopf meiner Mama.

Was genau hineinkam, wusste man nie so genau – auf jeden Fall wurde alles klein geschnitten,
was es gerade in dieser Jahreszeit gab.

Meist kamen Lauchzwiebeln, Kartoffeln und Karotten hinein,
manchmal auch ein paar in Scheiben geschnittene Wiener – oder Nudeln.

Und ganz wichtig: zwei große Löffel Crème fraîche!

Sehr, sehr lecker – Mmm! 😋

 







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Lesebärwelt - Roter Flitzer

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🚘 🚗
Lesebär wollte unbedingt Rennfahrer werden.

Einziges Problem –
er war ein alter Angsthase –
er hatte vor allem Möglichen Angst.

Doch dann erinnerte er sich daran, wie er damals mit Sophia Bungee-Jumping gemacht hatte.
Sie hatte ihn einfach mitgeschleppt,
an sich festgebunden –
und gemeinsam hatten sie das ganze Jumping-Abenteuer überlebt.

„Wenn ich das geschafft habe“, 
dachte Lesebär,
„dann kann ich bestimmt auch Rennfahrer werden!“

Nur eines fehlte ihm: ein Rennwagen.

Und während er so vor sich hinträumte,
kam sein Zwillingsbruder Byn angefahren – mit einem richtigen Rennwagen!

Lesebär staunte.
„Das… das ist ja mein roter Flitzer!“

Byn stieg aus und versuchte sofort,
Lesebär zu überreden, selbst zu fahren.

Er redete und redete,
bis sich Lesebär endlich hinter das Lenkrad setzte.

Aber er zitterte so sehr,
dass das ganze Auto vibrierte.

Da schickte Byn den Lesebär auf den Beifahrersitz und sagte:

„So – jetzt fahren wir erst mal eine Testrennstrecke.“

Die erste Runde fuhr Byn ganz gemütlich.

Dann sagte er:
„So, jetzt kommst du dran.“

Aber Lesebär verweigerte.

„Gut, dann fahre ich weiter“, meinte Byn – und raste in der nächsten Runde los,
als wäre er auf einer echten Rennstrecke.

Und seltsamerweise…
es gefiel Lesebär!
Er fand es wunderbar,
so schnell unterwegs zu sein.

Da bekam Byn eine Idee:

„Weißt du was?
Wir tauschen einfach!
Wir sind Zwillinge –
das merkt doch niemand!
Ich bin du.
Ich melde mich für dich –
und du bist ich.“

Als der große Tag kam,
fuhren sie zur Rennstrecke.

Byn schob Lesebär nach vorn,
und er unterschrieb.

Auf der Rennstrecke standen alle Fahrzeuge schön brav in einer Reihe.

Als Byn erfuhr, dass er einen Beifahrer braucht, nahm er selbstverständlich Lesebär.

Und dann ging es endlich los.

Sie stiegen ein,
Lesebär auf dem Beifahrersitz.

Der Starter rief:
„Drei – zwei – eins!'"...Puff!

Und schon fuhren sie los.

Byn raste wie verrückt über die Rennstrecke.

Und – wie könnte es anders sein –
sie gewannen tatsächlich!

Byn schickte Lesebär auf die Siegertribüne, doch Lesebär zog ihn mit hinauf, sodass beide oben auf dem Treppchen standen und gemeinsam den Pokal hochhielten.
🏆
Ende. 🌟









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Lesebärwelt - Der Besuch

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🐴🦒
Esel Edgar und Frau Giraffe Cila mit ihrer kleinen Giraffentochter Sarah waren gerade dabei, das Abendessen vorzubereiten.

Als sie mit dem Tischdecken fertig waren, sagte Cila: „Die Suppe ist fertig!“

Genau in diesem Moment klopfte es wie verrückt an der Haustür.
Esel Edgar dachte bei sich: Was ist jetzt passiert? Hoffentlich nichts mit den Nachbarn!

Er rannte zur Tür und öffnete sie mit Schwung.

Ein Esel mit langen Ohren stürzte herein, umarmte Edgar sofort und plapperte los:
„Ja, grüß dich, mein Cousin Edgar – ich bin’s, Esel Schlappohr!“

Esel Edgar war sehr überrascht über seinen Besuch und erinnerte sich nur schwach an ihn.

Aber Esel Schlappohr redete und redete:
„Weißt du noch, wie wir als Kinder Ball gespielt haben? Ja, weißt du noch?“ – und erzählte immer weiter.

Giraffenkind Sarah gefiel die Erzählung von Onkel Schlappohr, und sie schloss ihn schnell in ihr Herz.

„Es tut mir leid“, sprach Esel Edgar, „ich kann mich nicht mehr so genau erinnern wie du.“

Esel Schlappohr nickte verständnisvoll.
„Ja, natürlich! Ich bin etwas älter als du – daran wird es wohl liegen.“

Nach dem Essen halfen alle beim Abräumen.

„Sarah, Bettgehzeit!“, erinnerte Giraffenmutter Cila.

Esel Schlappohr kitzelte Sarah noch ein wenig, was ihr sehr gefiel.
„Ha, ha, ho, ho!“, hörte man da ein fröhliches Kinderlachen.

„Komm, ich bring dich ins Bett“, sagte Esel Schlappohr, und Sarah war darüber sehr glücklich.

Einige Tage blieb Esel Schlappohr bei Esel Edgar zu Besuch. Natürlich hatte er immer etwas zu erzählen.

„Heute gehe ich zu meinem alten Freund, dem Marienkäfer“, sagte er.
„Danach kehre ich vielleicht gleich wieder in mein Dorf zurück.“

Esel Edgar war etwas verwundert, doch Giraffenkind Sarah war sehr traurig.

Esel Schlappohr klopfte ihr auf die Schulter und versprach:
„Ich komme schon wieder ab und zu vorbei.“

Sarah wusste nicht genau, was sie davon halten sollte, und ging eingeschnappt in ihr Zimmer.

Esel Schlappohr verabschiedete sich und machte sich auf den Weg zur Caféinsel.

Dort angekommen, suchte er sofort seinen Freund, den Marienkäfer.
Die Freude war groß – sie hatten sich lange nicht gesehen!
Die ganze Nacht erzählten sie sich gegenseitig, was sie alles erlebt hatten.

Marienkäfer Felix hatte ein Restaurant.
„Schnell, Esel Schlappohr, ich muss mich beeilen! Ich bin spät dran! Ich muss rüber und mein Restaurant aufmachen!“

Er rannte los, und Esel Schlappohr hinterher.
Dort angekommen, stotterte Schlappohr schüchtern:
„Äh... ich... äh... suche Arbeit.“
Und senkte seinen Kopf dabei.

„Was? Das passt ja wunderbar! Bei mir ist gerade ein Kellner ausgefallen!“, rief Felix erfreut und reichte ihm eine Kellner-Uniform.

Esel Schlappohr stellte sich so geschickt an –
er konnte sich wunderbar mit den Gästen unterhalten –
das war schließlich sein Spezialgebiet!
Sogar Marienkäfer Felix war überrascht, wie gut er sich anstellte.

„Ich hab eine Idee“, sprach der Marienkäfer.
„Ich mache bei mir ein Zimmer frei. Du kannst bei mir wohnen und bleiben.
Du bist nicht nur mein allerbester Freund, sondern auch der beste Kellner, den ich je gesehen habe!“

Die beiden Freunde umarmten sich.
🐞 🐴
Eine Woche später, an seinem freien Tag, löste Esel Schlappohr sein Versprechen ein und besuchte Giraffenkind Sarah.
Sie hörte ganz erwartungsvoll zu, wie Onkel Schlappohr wieder Geschichten erzählte.

Nachdem er Sarah zu Bett gebracht hatte, setzte er sich noch mit Esel Edgar und Cila an den Tisch.
Esel Edgar war überrascht und freute sich, dass sein Cousin seinen Traumberuf gefunden hatte.

Am nächsten Tag verabschiedete sich Esel Schlappohr mit den Worten:
„Sarah, ab heute werde ich dir jeden Abend eine Geschichte erzählen!“

Dann umarmten sich die beiden.

Giraffenkind Sarah freute sich, so einen lieben Onkel zu haben. ❤

Ende. 🌟










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5 Kasım 2025 Çarşamba

Lieblingsbärchen

Von der Lesebärwelt  
🌈🐻🎪
Bärchen war sehr beliebt bei seinen Freunden.
Deshalb hatte er jeden Tag Besuch – Tag ein, Tag aus.

Eines Tages aber stand Bärchen traurig in seiner Küche und murmelte leise vor sich hin:
„Ach, wäre das schön, wenn ich auch einmal eingeladen werden würde …“

Lesebär hörte das zufällig. Und er vergaß es nicht.

Ein paar Tage später war Bärchens Geburtstag.
Da hatten seine Freunde eine wunderbare Idee – sie wollten ihn überraschen!

Zum Glück hatte Elefanto einen Zirkus.
Dort begannen sie sofort, alles für eine große Feier vorzubereiten.

Währenddessen war Bärchen zu Hause und backte Plätzchen und Kuchen für seine Freunde, die sicher bald vorbeikommen würden.

Da klopfte es an der Tür – Lesebär und ein paar andere Freunde standen davor.
„Bärchen, wir haben heute eine Überraschung für dich!“, sagte Lesebär geheimnisvoll.

Er band Bärchen die Augen zu, und gemeinsam nahmen sie die Kuchen und Kekse mit. Dann fuhren sie los – zur Überraschung!

Bärchen war ganz aufgeregt.
Als sie im Zirkuszelt ankamen, war es still – ganz still.
Niemand sagte ein Wort.

„Eins, zwei, drei … jetzt!“
riefen alle, und Lesebär nahm ihm das Band ab.

„Alles Gute zum Geburtstag, Bärchen!“

Bärchen staunte.
Das ganze Zelt war geschmückt mit bunten Luftballons, glitzerndem Lametta und einem großen Tisch voller Leckereien.
Auch seine eigenen Kuchen und Plätzchen standen dabei.

Dann begann die Vorstellung – nur für ihn!

Elefanto machte seinen lustigen Tanz mit den bunten Reifen.

Lesebär und sein Zwillingsbruder Byn führten ihre Clownnummer auf.

Danach kam Mauki, die Zaubermaus, und zauberte, dass es nur so von Farben funkelte.

Als nächstes zeigte Nashorn Nelli ihre lustige Trampolinnummer.

Es wurde gelacht, gestaunt und geklatscht.

Bärchen saß mitten unter seinen Freunden, lachte, strahlte –
und freute sich, dass sie alle an ihn gedacht hatten.

Und somit endet diese Geschichte voller Träume. 🌟









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Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

Märchenwelt – alt, neu erzählt 🌟 Es war einmal ein armer junger Bäckerbursche. Er ließ aus Gewohnheit immer drei Haferkörner draußen auf de...