6 Kasım 2025 Perşembe

Lesebärwelt - Roter Flitzer

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🚘 🚗
Lesebär wollte unbedingt Rennfahrer werden.

Einziges Problem –
er war ein alter Angsthase –
er hatte vor allem Möglichen Angst.

Doch dann erinnerte er sich daran, wie er damals mit Sophia Bungee-Jumping gemacht hatte.
Sie hatte ihn einfach mitgeschleppt,
an sich festgebunden –
und gemeinsam hatten sie das ganze Jumping-Abenteuer überlebt.

„Wenn ich das geschafft habe“, 
dachte Lesebär,
„dann kann ich bestimmt auch Rennfahrer werden!“

Nur eines fehlte ihm: ein Rennwagen.

Und während er so vor sich hinträumte,
kam sein Zwillingsbruder Byn angefahren – mit einem richtigen Rennwagen!

Lesebär staunte.
„Das… das ist ja mein roter Flitzer!“

Byn stieg aus und versuchte sofort,
Lesebär zu überreden, selbst zu fahren.

Er redete und redete,
bis sich Lesebär endlich hinter das Lenkrad setzte.

Aber er zitterte so sehr,
dass das ganze Auto vibrierte.

Da schickte Byn den Lesebär auf den Beifahrersitz und sagte:

„So – jetzt fahren wir erst mal eine Testrennstrecke.“

Die erste Runde fuhr Byn ganz gemütlich.

Dann sagte er:
„So, jetzt kommst du dran.“

Aber Lesebär verweigerte.

„Gut, dann fahre ich weiter“, meinte Byn – und raste in der nächsten Runde los,
als wäre er auf einer echten Rennstrecke.

Und seltsamerweise…
es gefiel Lesebär!
Er fand es wunderbar,
so schnell unterwegs zu sein.

Da bekam Byn eine Idee:

„Weißt du was?
Wir tauschen einfach!
Wir sind Zwillinge –
das merkt doch niemand!
Ich bin du.
Ich melde mich für dich –
und du bist ich.“

Als der große Tag kam,
fuhren sie zur Rennstrecke.

Byn schob Lesebär nach vorn,
und er unterschrieb.

Auf der Rennstrecke standen alle Fahrzeuge schön brav in einer Reihe.

Als Byn erfuhr, dass er einen Beifahrer braucht, nahm er selbstverständlich Lesebär.

Und dann ging es endlich los.

Sie stiegen ein,
Lesebär auf dem Beifahrersitz.

Der Starter rief:
„Drei – zwei – eins!'"...Puff!

Und schon fuhren sie los.

Byn raste wie verrückt über die Rennstrecke.

Und – wie könnte es anders sein –
sie gewannen tatsächlich!

Byn schickte Lesebär auf die Siegertribüne, doch Lesebär zog ihn mit hinauf, sodass beide oben auf dem Treppchen standen und gemeinsam den Pokal hochhielten.
🏆
Ende. 🌟

Lesebärwelt - Der Besuch

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🐴🦒
Esel Edgar und Frau Giraffe Cila mit ihrer kleinen Giraffentochter Sarah waren gerade dabei, das Abendessen vorzubereiten.

Als sie mit dem Tischdecken fertig waren, sagte Cila: „Die Suppe ist fertig!“

Genau in diesem Moment klopfte es wie verrückt an der Haustür.
Esel Edgar dachte bei sich: Was ist jetzt passiert? Hoffentlich nichts mit den Nachbarn!

Er rannte zur Tür und öffnete sie mit Schwung.

Ein Esel mit langen Ohren stürzte herein, umarmte Edgar sofort und plapperte los:
„Ja, grüß dich, mein Cousin Edgar – ich bin’s, Esel Schlappohr!“

Esel Edgar war sehr überrascht über seinen Besuch und erinnerte sich nur schwach an ihn.

Aber Esel Schlappohr redete und redete:
„Weißt du noch, wie wir als Kinder Ball gespielt haben? Ja, weißt du noch?“ – und erzählte immer weiter.

Giraffenkind Sarah gefiel die Erzählung von Onkel Schlappohr, und sie schloss ihn schnell in ihr Herz.

„Es tut mir leid“, sprach Esel Edgar, „ich kann mich nicht mehr so genau erinnern wie du.“

Esel Schlappohr nickte verständnisvoll.
„Ja, natürlich! Ich bin etwas älter als du – daran wird es wohl liegen.“

Nach dem Essen halfen alle beim Abräumen.

„Sarah, Bettgehzeit!“, erinnerte Giraffenmutter Cila.

Esel Schlappohr kitzelte Sarah noch ein wenig, was ihr sehr gefiel.
„Ha, ha, ho, ho!“, hörte man da ein fröhliches Kinderlachen.

„Komm, ich bring dich ins Bett“, sagte Esel Schlappohr, und Sarah war darüber sehr glücklich.

Einige Tage blieb Esel Schlappohr bei Esel Edgar zu Besuch. Natürlich hatte er immer etwas zu erzählen.

„Heute gehe ich zu meinem alten Freund, dem Marienkäfer“, sagte er.
„Danach kehre ich vielleicht gleich wieder in mein Dorf zurück.“

Esel Edgar war etwas verwundert, doch Giraffenkind Sarah war sehr traurig.

Esel Schlappohr klopfte ihr auf die Schulter und versprach:
„Ich komme schon wieder ab und zu vorbei.“

Sarah wusste nicht genau, was sie davon halten sollte, und ging eingeschnappt in ihr Zimmer.

Esel Schlappohr verabschiedete sich und machte sich auf den Weg zur Caféinsel.

Dort angekommen, suchte er sofort seinen Freund, den Marienkäfer.
Die Freude war groß – sie hatten sich lange nicht gesehen!
Die ganze Nacht erzählten sie sich gegenseitig, was sie alles erlebt hatten.

Marienkäfer Felix hatte ein Restaurant.
„Schnell, Esel Schlappohr, ich muss mich beeilen! Ich bin spät dran! Ich muss rüber und mein Restaurant aufmachen!“

Er rannte los, und Esel Schlappohr hinterher.
Dort angekommen, stotterte Schlappohr schüchtern:
„Äh... ich... äh... suche Arbeit.“
Und senkte seinen Kopf dabei.

„Was? Das passt ja wunderbar! Bei mir ist gerade ein Kellner ausgefallen!“, rief Felix erfreut und reichte ihm eine Kellner-Uniform.

Esel Schlappohr stellte sich so geschickt an –
er konnte sich wunderbar mit den Gästen unterhalten –
das war schließlich sein Spezialgebiet!
Sogar Marienkäfer Felix war überrascht, wie gut er sich anstellte.

„Ich hab eine Idee“, sprach der Marienkäfer.
„Ich mache bei mir ein Zimmer frei. Du kannst bei mir wohnen und bleiben.
Du bist nicht nur mein allerbester Freund, sondern auch der beste Kellner, den ich je gesehen habe!“

Die beiden Freunde umarmten sich.
🐞 🐴
Eine Woche später, an seinem freien Tag, löste Esel Schlappohr sein Versprechen ein und besuchte Giraffenkind Sarah.
Sie hörte ganz erwartungsvoll zu, wie Onkel Schlappohr wieder Geschichten erzählte.

Nachdem er Sarah zu Bett gebracht hatte, setzte er sich noch mit Esel Edgar und Cila an den Tisch.
Esel Edgar war überrascht und freute sich, dass sein Cousin seinen Traumberuf gefunden hatte.

Am nächsten Tag verabschiedete sich Esel Schlappohr mit den Worten:
„Sarah, ab heute werde ich dir jeden Abend eine Geschichte erzählen!“

Dann umarmten sich die beiden.

Giraffenkind Sarah freute sich, so einen lieben Onkel zu haben. ❤

Ende. 🌟

5 Kasım 2025 Çarşamba

Lieblingsbärchen

Von der Lesebärwelt  
🌈🐻🎪
Bärchen war sehr beliebt bei seinen Freunden.
Deshalb hatte er jeden Tag Besuch – Tag ein, Tag aus.

Eines Tages aber stand Bärchen traurig in seiner Küche und murmelte leise vor sich hin:
„Ach, wäre das schön, wenn ich auch einmal eingeladen werden würde …“

Lesebär hörte das zufällig. Und er vergaß es nicht.

Ein paar Tage später war Bärchens Geburtstag.
Da hatten seine Freunde eine wunderbare Idee – sie wollten ihn überraschen!

Zum Glück hatte Elefanto einen Zirkus.
Dort begannen sie sofort, alles für eine große Feier vorzubereiten.

Währenddessen war Bärchen zu Hause und backte Plätzchen und Kuchen für seine Freunde, die sicher bald vorbeikommen würden.

Da klopfte es an der Tür – Lesebär und ein paar andere Freunde standen davor.
„Bärchen, wir haben heute eine Überraschung für dich!“, sagte Lesebär geheimnisvoll.

Er band Bärchen die Augen zu, und gemeinsam nahmen sie die Kuchen und Kekse mit. Dann fuhren sie los – zur Überraschung!

Bärchen war ganz aufgeregt.
Als sie im Zirkuszelt ankamen, war es still – ganz still.
Niemand sagte ein Wort.

„Eins, zwei, drei … jetzt!“
riefen alle, und Lesebär nahm ihm das Band ab.

„Alles Gute zum Geburtstag, Bärchen!“

Bärchen staunte.
Das ganze Zelt war geschmückt mit bunten Luftballons, glitzerndem Lametta und einem großen Tisch voller Leckereien.
Auch seine eigenen Kuchen und Plätzchen standen dabei.

Dann begann die Vorstellung – nur für ihn!

Elefanto machte seinen lustigen Tanz mit den bunten Reifen.

Lesebär und sein Zwillingsbruder Byn führten ihre Clownnummer auf.

Danach kam Mauki, die Zaubermaus, und zauberte, dass es nur so von Farben funkelte.

Als nächstes zeigte Nashorn Nelli ihre lustige Trampolinnummer.

Es wurde gelacht, gestaunt und geklatscht.

Bärchen saß mitten unter seinen Freunden, lachte, strahlte –
und freute sich, dass sie alle an ihn gedacht hatten.

Und somit endet diese Geschichte voller Träume. 🌟

4 Kasım 2025 Salı

🐈 Die Flucht von der gefährlichen Katze

Märchenwelt 🌟

🐦🐁
Ein Spatz hatte unter der Dachrinne am Haus ein Nest vorbereitet.

Er war noch recht jung und stellte sich etwas ungeschickt an - so kam es, dass er mit dem gesamten Nest zum Boden hinunterflog.

Unten angekommen, war er verletzt. Sein Flügel war angeknackst. Und er stellte fest, dass er seine Stimme verloren hatte. Er konnte gar nicht mehr um Hilfe piepsen.

Eine kleine Maus, die in einem Seitenloch des Hauses lebte, hatte den Aufprall gehört. Sie flitzte schnell hinüber – nicht, dass die böse Katze käme und ihn wegschnappen würde – und schleppte den kleinen Vogel so schnell sie konnte in ihre Behausung.

Diese war ganz schlicht eingerichtet: Es gab nur ein Bett und einen Stuhl. Da der Spatz verletzt war, legte sie ihn behutsam auf das Bett. 

In ihren Mäusevorräten von ihren Streifzügen hatte sie ein langes Leintuch gefunden. Das biss sie in der Mitte durch und riss es auseinander, sodass sie den Vogel damit verbinden konnte. Tagelang kümmerte sie sich liebevoll um den Spatz.

Es war ganz schön eng in ihrer kleinen Behausung und sie konnten kaum hinaus, denn draußen lauerte die gefährliche Katze. Zudem konnte sich die Maus mit dem Spatz nicht unterhalten, weil er ja seine Stimme verloren hatte.

Da fiel ihr ein, dass ihr Uropa ihr einmal ein besonderes Buch gegeben hatte. In ihrem Regal würde sie es sicherlich finden.

Ja, da stand es – ganz verstaubt. Zuerst musste der Staub weggepustet werden.

Und weil sie sich die Zeit irgendwie vertreiben mussten, beschlossen sie, die Zeichen in dem Buch zu lernen. Es war nämlich Zeichensprache, und so konnten sie sich bald miteinander verständigen.

Doch lange wollten sie dort nicht bleiben. Sie mussten etwas anderes finden – einen Ort, der sicher war.

Das ging jedoch nur früh am Morgen oder tief in der Nacht, wenn die Katze höchstwahrscheinlich nicht unterwegs war.

Die Maus flitzte durch die Gegend, suchte in allen Ecken und Winkeln nach einem sicheren Platz – doch zunächst fand sie nichts.

Eines Morgens jedoch wagte sie sich weiter hinaus. Da kam sie an den Waldrand und entdeckte dort eine mächtige, alte Eiche. Zwischen den Wurzeln befand sich ein kleines Loch – gerade groß genug für eine Maus.

„Das ist ganz bestimmt ein gutes Versteck!“, dachte sie und kroch hinein.

Drinnen folgte sie dem schmalen Tunnel bis sie auf eine kleine Tür stieß.

„Was mag wohl dahinter sein?“

Sie öffnete sie – und ein grelles Licht blendete sie. Sie musste die Augen schließen, doch als sie vorsichtig hineintrat und wieder hinsah, erkannte sie lauter kleine Bäume – höchstens dreimal so hoch wie sie selbst.

Inmitten des Waldes stand ein Zauberer, dem dieses Reich gehörte. Bei ihm lebten einige Tiere: wie Haselmaus, Hase und Wiesel. Auf seiner Schulter saß ein kleiner Rabe.

Der Zauberer ahnte sogleich, dass die Maus Hilfe brauchte. Sie erzählte ihm von der gefährlichen Katze, von ihrem verletzten Freund, dem Spatz, und dass sie eine neue Unterkunft suchten.

Der Zauberer verstand sofort, was sie meinte, und sprach seinen Zauberspruch:

Flick-flack-um – der Spatz soll gleich hier bei uns sein!“

Und puff! – schon war es geschehen. Der Spatz erschien. Etwas schwindlig und orientierungslos sah er sich um, bis er seine Freundin, die Maus, entdeckte. Da war die Freude groß!

Auch die anderen Tiere freuten sich. Sie waren ohnehin nicht viele – und nun kamen zwei neue Freunde dazu.

Natürlich feierten sie das. Der Zauberer zauberte ein Fest, so bunt und hell, dass es wie tausend funkelnde Sterne leuchtete.

Und während des Festes – wie könnte es anders sein – verliebte sich die Maus in die kleine Haselmaus.

Bald darauf zogen die beiden in eine kleine, süße Behausung.

Der Spatz aber blieb natürlich ihr Freund. 

Er baute sich ein schönes Nest am Boden, denn das war für ihn sowieso viel besser.

Und so ist diese Geschichte zu Ende. 🌸🐦🐁

2 Kasım 2025 Pazar

So ein Stöpsel aber auch

Märchenwelt 🌟

Es war einmal ein dunkelblauer Deckel.

Er war das Lieblingsspielzeug von Sina – überall, wo Sina war, war auch ihr Stöpsel dabei.

Sina spielte gern mit dem dunkelblauen Deckel.

Oft wurde er gerne als Spielfigur benutzt, bei einem selbstgebastelten Spiel, das sie zusammen mit ihrer Mutter gemacht hatte.

Eines Tages hatte sich Sina vorgenommen, ihr Zimmer aufzuräumen.

Sie ging zu ihrer Puppenküche,
doch statt aufzuräumen, räumte sie eigentlich alles noch mehr durcheinander.
Sie schob die Sachen hin und her, rauf und runter.

Dabei dachte sie bei sich:
„Ach, wäre das schön, wenn ich jetzt so richtig spielen könnte!“
Und sie wünschte sich, dass ihr Deckel – ihr Stöpsel – lebendig wäre.

Weil sie diesen Wunsch so tief gedacht hatte, verwandelte sich der Deckel – und wurde lebendig.

Und in kurzer Zeit war die ganze Puppenküche so ordentlich, wie sie sein sollte.

Da hörte man Lachen, Kichern und Murmeln aus dem Zimmer.
Die Mutter öffnete vorsichtig die Tür einen Spalt und spähte hinein.

„Sina, ist bei dir alles in Ordnung?“

„Was soll sein?
Ich spiele mit meinem 
Stöpsel!“ 🔵 antwortete Sina fröhlich.

Und so endet diese kleine Geschichte. 🌟


31 Ekim 2025 Cuma

🐇 Hase Hoppel

Märchenwelt 🌟

Der kleine Hase Hoppel hoppelte in der Gegend herum – über Stock und Stein.
Aber leider war er recht unachtsam und hoppelte auf einen Bach zu.

„Ach“, dachte sich Hase Hoppel, „das schaffe ich locker!“
Er machte einen riesigen Satz und wollte über den Bach springen –
doch leider rutschte er ab und platschte in den Bach.

Der war zwar nicht hoch, aber tief genug, dass Hoppel nicht mehr herauskam.
Eine Zeit lang blieb er regungslos sitzen vor Schreck.
Als er sich etwas erholt hatte, stellte er fest, dass seine Hinterpfote sehr schmerzte.

Er bekam Angst und rief um Hilfe.

„Hilfe! Hört mich denn keiner?“

Eine Katze hörte seine Rufe und miaute:
„Miau, ich hole Hilfe!“

Nach einer Weile kam sie mit dem Bauernmädchen zurück.
Dieses erkannte sofort, dass der Hase verletzt war, hob ihn vorsichtig heraus
und trug ihn in ihrer Schürze nach Hause.

Dort wurde sofort der Tierarzt gerufen.
Dieser verarztete Hoppels Hinterbein und beruhigte alle Beteiligten:
„Das wird wieder – in ein paar Wochen hoppelt er wie je zuvor.“

Alle waren erleichtert.

Das Mädchen kümmerte sich besonders um den kleinen Hasen.

Endlich kam der lästige Verband herunter.
Das Mädchen ließ ihn vor dem Haus in die Wiese hinunter.

Hoppel hoppelte vorsichtig ein paar Sätze, aber dann legte er richtig los – vor lauter Freude!

Ab diesem Moment waren das Mädchen Irmi und Hoppel unzertrennlich.

Überall, wo das Mädchen im Hof hinging, hoppelte der Hase hinterher.
Jeden Abend im Stall, in seinem Korb,
deckte Irmi den kleinen Hasen mit einer kleinen Decke zu, streichelte ihn über den Kopf und fing an zu singen:
🎵 🎵 🎵
„Kleiner armer Hase, bist du krank,
dass du nicht mehr hüpfen kannst?...“

Dabei schlief der Hase ein
und träumte davon, über grüne, saftige Wiesen zu hoppeln.

Und somit ist die Geschichte zu Ende. 🌸🐰

🐢 Schildkröte Lord Pink

Märchenwelt 🌟

Es war einmal...

Im fernen Schildkrötenland dort lebte eine kleine Schildkröte namens Lord.

Eines Tages jedoch verlor er seinen Panzer. Natürlich war er sehr traurig und suchte überall danach.

Schließlich fand er etwas Rundes und Schillerndes – einen festen pinken Plastikdeckel.

Doch Schildkröte Lord wusste das nicht. Er war froh und freute sich einfach nur, dass er wieder einen neuen Panzer hatte und sich wohl fühlte.

Als er in das Schildkrötenland zurückkehrte – dort lebten auch einige Igel und Hasen –
lachten sie ihn aus. Tagelang machten sich die anderen Schildkröten über seinen so pinkfarbenen Panzer lustig.

Da hielt es Schildkröte Lord nicht mehr aus und trottete traurig fort, weit weg vom Schildkrötenland.

Weit draußen im Wald entdeckten ihn ein paar neugierige und interessierte Eichhörnchen.

Sie fanden seinen pinken Panzer wunderschön und machten ihn bald im ganzen Land bekannt.

Fotografen kamen, um Bilder von ihm zu machen, und schon bald nannte man ihn nur noch:

Schildkröte Lord Pink.

Als er schließlich ins Schildkrötenland zurückkehrte, staunten alle.

Niemand lachte mehr – sie schämten sich für ihr Verhalten.

Nun grüßten sie höflich ihren alten Freund und bewunderten seinen ungewöhnlichen Panzer.

Von da an nannten ihn alle liebevoll Schildkröte Lord Pink,
und er lebte glücklich und zufrieden mit seinem pinken Panzer weiter. 🌸🐢

Ende

30 Ekim 2025 Perşembe

🌲 Wald Freunde

Märchenwelt 🌟

🌲🌳🌲🌳🌲
Weit draußen im Wald stand ein uralter Baum.
Seine Wurzeln zogen sich tief unter den anderen Bäumen und Sträuchern hindurch.
Der ganze Wald bewunderte und verehrte ihn und passte besonders gut auf ihn auf.

Doch einige Tage lang beobachteten sie, dass der Baum immer schwächer wurde.
Das Waldvolk machte sich Sorgen und begann laut zu ächzen und zu stöhnen:

„Was sollen wir tun? Was können wir machen?“

Das Klagen war so groß, dass es als mächtiges Echo bis in den Himmel schallte – und der Sterngott es hörte.

Daraufhin schickte er den Sternenfee hinunter, um dem Baum zu helfen.

Als der Sternenfee ankam, war der ganze Wald in Aufruhr.
Er trug einen sehr langen Stab bei sich – länger als er selbst.
Mit diesem stieß er kräftig in den Waldboden, und sofort wurde es still.

„Seid ruhig!“, sprach der Sternenfee.
„Ich bin gekommen, um unserem alten Freund zu helfen.“

Er flog mit seinen Sternen zum Baum, tastete vorsichtig die Rinde ab und legte sein Ohr an den Stamm.
Alle warteten gespannt. Dann sprach der Sternenfee:

„Wir müssen schnell handeln. Wenn wir nichts tun, könnte der Baum sterben.“

Bevor das Waldvolk etwas sagen konnte, erklärte er:
„Für jede Krankheit gibt es ein Kraut. Wir müssen das Ackerschachtelhalmkraut finden.“

Er beschrieb, wie es aussieht:
„Grüne Halme, fein wie Haare.“

„Jeder Baum, jeder Busch und jedes Tier soll danach suchen!“

In diesem Moment flatterte ein Spatz herbei.
Er setzte sich gerade auf den Ast des alten Baumes, als der Sternenfee sagte:

„Du bekommst einen besonderen Auftrag:
Du fliegst über die Wälder hinaus und suchst das Kraut.“

Und der Spatz flog los.

Es herrschte reges Treiben im Wald.
Jeder suchte nach seinen Möglichkeiten, doch keiner fand etwas.

Der Spatz aber stieß weit außerhalb des Waldes auf einen großen Felsen.
Zwischen den Klippen, dort, wo das Wasser floss, entdeckte er das Kraut.
Er versuchte, es mit seinem Schnabel herauszuziehen, doch es war zu tief und gefährlich.
So flog er zurück und berichtete dem Sternenfee, was er entdeckt hatte.

Da beschloss der Sternenfee, mit dem Spatz zu dem Felsen zu fliegen.
Als sie dort ankamen, betrachtete er alles genau.
Dann stieß er mit seinem Stab auf den Felsen, und ein kleiner Wasserfall entstand.
Mit Hilfe des Stabes leitete er einen Bach bis hin zum alten Baum.

Nun hatte der Baum wieder reichlich Wasser –
und auch das Waldvolk und die Tiere hatten Nutzen davon.

Aber es war noch einiges zu tun: Das Kraut fehlte immer noch.

Der Sternenfee flog zurück in den Wald und bat den Sterngott:
„Hilf uns! Wir wissen nicht mehr weiter.“

Da kam vom Himmel ein heller, silbergoldener Lichtstrahl.
Ein kräftiger Windstoß fuhr durch den Wald – so stark, dass mehrere Pflanzen
des Ackerschachtelhalmkrauts samt Wurzeln vor dem alten Baum niederfielen und dort anwuchsen.

Es dauerte einige Zeit, bis sich der Baum erholt hatte,
doch dann war er stärker als je zuvor.
Das Waldvolk und die Tiere hielten nun noch enger zusammen,
denn sie hatten erkannt, wie wichtig das war.

Der Sterngott beschloss, dass der Sternenfee für immer beim alten Baum bleiben sollte, um ihn zu schützen.

Und manchmal, wenn du draußen im Wald bist und nach oben schaust,
siehst du vielleicht einen hellen, durchscheinenden Lichtschein zwischen den Bäumen. 🌿

Das ist sicherlich der Sternenfee.

Ende 🌟

Ramadan der Rabe

Märchenwelt 🌟

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🍒 🍒🍒
Rabe Ramadan lebte auf seinem Lieblingsbaum. Doch er war sehr tollpatschig – ständig passierte ihm etwas. Stolzierte er auf den Ästen herum, kletterte er auf einen zu dünnen Ast. Und was geschah dann?

RUMPS!

Ramadan flatterte mitsamt dem Ast auf den Boden.

„So ein Mist!“, schimpfte er. Dann krabbelte er mühsam wieder den Baum hinauf.

Ne denn? Warum krabbelt er denn wieder rauf?

Alle lachen!

Ramadan hatte zu kurze Flügel und konnte nicht richtig fliegen. Sauer schüttelte er sich, putzte mit seinem Schnabel das Gefieder und murmelte vor sich hin.

Am nächsten Tag, auf dem Baum, wuchsen saftige Kirschen. Ramadan beschloss, ein paar einzusammeln – beziehungsweise mehr zu essen. Doch als er gerade genüsslich schmatzte, rutschte ihm ein Kern in den Hals.

„Ba-kü-ka-ba!“ röchelte er. Da klopfte ihm – Gott sei Dank rechtzeitig – sein Freund, das Eichhörnchen Rudi, auf den Rücken. Bock! Ramadan wäre dabei fast wieder vom Baum gefallen.

„Rudi, bist du verrückt?! Willst du mich gleich vom Baum schubsen?“, keuchte er. „Gestern lag ich doch schon unten!“

„Wie denn das?“, fragte Rudi.

„Ach, wie immer halt“, seufzte Ramadan enttäuscht. „Ast runtergekracht – und ich gleich mit!“

Rudi musste schmunzeln, versuchte aber, sich das Lachen zu verkneifen, um seinen Freund nicht zu kränken.

„Was mach ich nur?“, dachte Ramadan. „Diese Tollpatscherei geht mir auf den Senkel. Immer passiert nur mir so was!“

Ein paar Tage später hockte er eingekrummelt in seinem Nest und hatte sich Strohhalme über den Kopf gezogen, damit ihn niemand sehen sollte. Doch Rudi klopfte mit den Füßen gegen das Nest, dass es nur so wackelte.

„He, was soll das?! Gestern wolltest du mich vom Baum schubsen und heute willst du mein Nest kaputtmachen?!“, schimpfte Ramadan eingeschnappt.

„Nö, nö! Ich habe eine Überraschung für dich“, grinste Rudi.

„Eine Überraschung?“, fragte Ramadan neugierig.

„Ja! Es gibt ein Waldtier-Wettrennen!“, plauderte Rudi fröhlich los.

Ramadan schüttelte seinen Kopf:

„Und… was hat das mit mir zu tun?“

„Ganz einfach: Du machst mit!“

„Ich soll mitmachen?!“

„Ja! Ich habe dich angemeldet.“

„Du hast mich nicht mal gefragt?!“

„Nö! Ich frag dich nicht mal! Weil du bist immer so stur!“

Der Rabe drehte sich beleidigt um. Doch Rudi kam zu ihm, streichelte seinen Schnabel und sagte:

„Ramadan! Reiß dich zusammen! Wir finden was, das zu dir passt – und dann vergeht den anderen das Lachen!“

Da bekam er Mut. Ramadan atmete tief durch und folgte seinem Freund, dem Eichhörnchen.

Bei der Rennstrecke war überhaupt nichts los. Nur ein paar langsamere Tiere wie Schnecken und Igel übten fleißig. „Das ist unsere Gelegenheit“, sagte Rudi. „Komm, ich trainiere dich!“

Erst übten sie kurze Strecken, dann längere, bis sie fast den ganzen Wald umrundeten. „Jetzt üben wir Hürden über die großen Baumstämme!“

„Ich spring doch nicht über Baumstämme, wenn ich renne!“, protestierte Ramadan.

„Nö, aber dadurch wirst du geschickter“, erklärte Rudi. „Wenn dir mal ein Ast im Weg liegt, kannst du leichter drüberhüpfen.“

„Na gut“, krächzte Ramadan. „Du bist mein Lehrer, ich vertraue dir. Du bist mein bester Freund.“

Jeden Tag trainierten sie. Ramadan wurde schneller und schneller – fast wie ein Blitz! Zum ersten Mal war er stolz auf sich.

Endlich kam der Tag des großen Rennens. Manche Tiere hatten noch zuhause trainiert, andere verließen sich auf ihre Schnelligkeit. Rudi hatte für Ramadan eine kleine Rennjacke genäht – mit der Glückszahl 7. Ramadan zog sie an und fühlte sich wie ein echter Rennläufer.

„Alle in Position! 3 – 2 – 1 – LOS!“, rief der Marienkäfer.

Die Tiere rannten, was das Zeug hielt. Ramadan begann langsam – die Strecke war lang. Doch als er merkte, dass die anderen langsamer wurden, legte er los. Auf der letzten Strecke rannte er so schnell, dass man nur noch sein schwarzes Blitzgefieder sah.

Alle waren wie erstarrt. Dann rannten sie so schnell sie konnten – doch Ramadan war schon am Ziel angekommen. Er schaute rechts, links und nach hinten – keiner war hinter ihm!

Rudi rief: „Rabe Ramadan!“, und der Marienkäfer schrie: „RABE RAMADAN – ERSTER IM ZIEL!“

Stolz nahm Ramadan die Medaille entgegen. Alle Tiere verneigten sich vor ihm. „Oh, ich hätte nie gedacht, dass du so ein großes Talent hast“, staunten sie.

Von diesem Tag an war Rabe Ramadan der schnellste Läufer des ganzen Waldes – ja, des ganzen Rabenvolkes! Eichhörnchen Rudi umarmte ihn.

„Siehst du, Ramadan? Jetzt ist deine Tollpatschigkeit vorbei. Jetzt bist du ein Rennmeister!“

Abends saßen die beiden wieder auf ihrem Lieblingsbaum. Ramadan krächzte: „Kä–Kä–Kächk“, während Eichhörnchen Rudi in seinem Gefieder einschlief.
Und wenn sie nicht noch dort sitzen – dann leben sie immer noch fortan.


ENDE

6. Die kleine Lok auf Reisen

Märchenwelt 🌟 Der sanfte Morgen Ein leiser Wind streift ihr Dach. Der See erwacht langsam – und die kleine Lok rollt weiter in den neuen Ta...