12 Ocak 2026 Pazartesi

Rübezahl und die Diebe

Märchenwelt – alte Sage neu nacherzählt 🌟


Rübezahl hielt sich bei der Talermulde auf.

Warum, wusste niemand so genau,
doch er trieb dort sein Unwesen.
Normalerweise war er der Berghüter
des Riesengebirges.
Seitdem er in den Bergen fehlte,
waren Geröllstürze an der Tagesordnung,
und niemand konnte den Pass mehr überqueren.

Die Dorfbewohner konnten das Tal
nicht mehr bewirtschaften.
Rübezahl war größer
als der höchste Tannenbaum,
breiter als die mächtigste Eiche
und unbeschreiblich wütend,
denn er war am falschen Ort.

Eines Tages kamen drei Diebe ins Dorf.
Sie wurden verjagt
und genau zum Tal hinübergetrieben.
Dort trafen sie auf einen mächtigen Riesen.

Die Diebe zeigten keine Furcht.
Der Schlauste unter ihnen
fragte nach dem Weg in die Berge.

Rübezahl entsann sich des Weges
und schritt voran.

In den Bergen, an seinem Ort,
verlangte er Dank.
Die Diebe lachten darüber.
Warum sollten sie ihm danken?

Da stapfte Rübezahl zornig
mit dem Bein auf,
sodass Geröll sich löste
und die Diebe in die Tiefe stürzten.

Und von nun an hörte man sagen,
dass der Pass wieder frei sei.
Nur durfte es kein Dieb sein,
das wäre sein sicherer Tod.

Denn Rübezahl, der Berghüter,
war zurückgekehrt.










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Einladung zur Lesebärwelt

Lesebärwolken

Geschichten aus der Lesebärwelt – immer ein bisschen verrückt.

Familien, Kinder und Erwachsene – schwebt mit auf eine Reise und folgt den Wolken voller Fantasie, die Geschichten zum Weiterträumen tragen.

Egal ob groß oder klein – ich lade euch ein, in die Welt meiner Lesebärwolken-Geschichten einzutauchen.

Ich bin ein richtiger Familienmensch – eine bayrische Frohnatur mit einem waschechten Dickschädel.

Ich bin Mutter einer Tochter, verheiratet und die Älteste von vier Schwestern.

Meine Hobbys sind vielfältig: Besonders gerne nähe und stricke ich. Schon als Kind schrieb ich Geschichten und Aufsätze – und vor Kurzem habe ich diese Leidenschaft wieder neu entdeckt.

Seitdem meine Tochter klein war, erzähle ich ihr jeden Abend eine Gutenachtgeschichte. Heute ist sie schon eine Jugendliche und hört sie immer noch gerne.

Der Lesebär hat eine besondere Rolle in unserer Familie: Als er im Kuscheltierland ankam, wurde er sofort beliebt – vor allem bei meiner damals einjährigen Tochter. Er war überall dabei: beim Kinderarzt, auf dem Spielplatz, als Tröster und Schlafgefährte.

Oft las ich ihr mit ihm auch eine Gutenachtgeschichte vor. So bekam er seinen Namen: Lesebär. Er liebt Bücher, liest gerne mit und hilft mir sogar beim Schreiben meiner Geschichten.

Ich lade euch herzlich ein, die Lesebärwolken zu begleiten. Auf dieser kleinen, verrückten Seite öffnen wir unsere Schatztruhe – und ich wünsche mir, euch damit ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.

Eure Lüdel

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!



☁️ Blogstart am 14. August 2025☁️






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Über Mich

Hinweis zu den Geschichten

Über mich – Autorin: Lüdel

Einige meiner Geschichten habe ich bereits im Schreibportal
Kurzgeschichten-storis.de hineingezaubert.

Hier, auf meinem Lesebärwolken-Blog, sammle ich sie – für
meine Tochter, für mich und für alle, denen ich damit von Herzen ein Lächeln
auf die Lippen zaubern möchte.

Manche Geschichten begegnen euch daher vielleicht ein
zweites Mal – hier bei den Lesebärwolken. ☁️🌟☁️


📃 Hier auf meinem Lesebärwolken-Blog erscheinen alle meine Geschichten in ihrer Originalversion.



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Über mich – Urheberrecht

Dies ist eine kleine, feine Seite.

Alle Geschichten, Texte, Audioaufnahmen und Inhalte in diesem Blog sind von mir erdacht und unterliegen dem Urheberrecht.

Auch die Fotos und Bilder stammen von mir – sie sind ebenfalls nur für den privaten Gebrauch bestimmt.

Du darfst alles gerne privat lesen, ausdrucken oder im kleinen Kreis mit anderen teilen.

Für öffentliche Zwecke, Veröffentlichungen oder eine Weiterverbreitung bitte ich dich, vorher meine Erlaubnis einzuholen.

Ich bin Lüdel, die Autorin der Lesebärwolkenwelt.

Danke für dein Verständnis – und viel Freude beim Lesen!

















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Danke fürs Lesen. Eure Lüdel🧚‍♂️

9 Ocak 2026 Cuma

Waldkinder

Sage aus der Märchenwelt 🌟

Sonnenmädchen – die Leuchtende, mit den leuchtenden Haaren

Regenmädchen – die Riechende, sie riecht Wasser, Regen oder Feuer

Adlerjunge – der Sehende, erkennt Spuren, Gefahren und versteckte Pfade

Baumjunge – der Starke, stemmt ganze Bäume und macht Wege frei

Windmädchen – die Hörende, hört wie ein Luchs: Wind, Bäume, feine Geräusche


In einem mächtigen Wald lwaren fünf außergewöhnliche Waldkinder.
Jedes von ihnen hatte seine eigene Gabe.

Das Sonnenmädchen hatte Haare, die im Dunkeln leuchteten, um den Weg zu zeigen.

Der Baumjunge hatte ungewöhnlich starke Arme.
Er hob gefallene Bäume, schob große Steine beiseite und machte Wege frei.

Der Adlerjunge sah wie ein Adler.
Er erkannte Spuren, sah Gefahren voraus und wusste, wo man sicher gehen konnte.

Das Regenmädchen roch Wasser, Regen oder Feuer mit ihrer feinen Nase.

Das Windmädchen hörte wie ein Luchs.
Sie hörte den Wind, die Bäume, ihre Blätter – das Flüstern des Waldes.

Eines Tages hörte das Windmädchen feine, leise Blätterstimmen.
Sie kamen von einem sehr alten Baum, tief in einer Bergfelslichtung.
Seine Wurzeln reichten tief durch Steine, Wasser und Zeit.
Er war Teil des Waldwächters – des magischen Waldgeistes, der verschwunden war.

Der uralte Baum konnte nicht gehen.
Er konnte nicht rufen.
Aber er konnte senden.
Durch seine Blätterstimmen, durch sein Flehen nach Hilfe, konnte das Windmädchen ihn erhören.

Es gab keinen Regen mehr.
Bäume waren ausgetrocknet, kaum Wind wehte.
Kein Vogel zwitscherte.

Der magische Waldgeist spürte eine unsichtbare, gefährliche Macht.

Das Innere des magischen Waldgeistes ließ ihn am See erscheinen.
Etwas zog ihn dorthin.
Er spürte, dass das Gleichgewicht gestört war.

Der magische Waldgeist opferte sich.
Denn die Quelle, die den See speiste, würde versiegen.
Doch es gab drei verborgene Bergquellen, die nur durch sein Opfer frei werden konnten.

Als der magische Waldgeist mit dem See eins wurde, entstand ein schmaler, starker Wasserfall.

Doch der See war in sich geschlossen und konnte das Wasser nicht weiterleiten.


Die fünf Waldkinder streiften langsam durch den dichten, dunklen Wald – Schritt für Schritt.
Ohne Worte verständigten sie sich.

Der Wald war nur vom Mond erhellt.

Das Sonnenmädchen ging vornean, um den Weg zu erleuchten.

Das Regenmädchen hob die Nase in die Höhe, doch sie konnte kein Regenwasser riechen.

Der letzte schwache Windhauch flüsterte ihnen gerade noch zu,
dass sie zum großen See gehen sollten.

Sie folgten dem Flusslauf.
Der schmale Flusslauf war ausgetrocknet.
Der kleine Fluss war zwar schmal, aber viel zu tief.

Der Adlerjunge erspürte und sah mit seinen scharfen Augen einen geeigneten Übergang.

Der Baumjunge legte einen Baumstamm hinüber.

Sie folgten den Felswegen und gelangten schließlich zum See.

Das Regenmädchen erkannte die Lösung.

Der Baumjunge zog mit seiner starken Faust eine Furche am Boden entlang,
durch unwegsame Wege.

So entdeckten sie einen schmalen Höhlenspalt, der zum Baum führte.
Das Wasser erreichte den Baum.
Der Baum erholte sich schnell.

Die Waldkinder, Beschützer des Waldes, wurden:

Das Sonnenmädchen zur Sonne.
Das Regenmädchen zum Regen.
Das Windmädchen zum Wind.
Der Adlerjunge zum Adler – Wächter über den Baum und den gesamten Wald.
Der Baumjunge zu einem neuen Ast des Baumes.
Seine Äste trugen besonders buschige und leuchtende Blätter.

Der Wind wehte wieder.
Regenwolken zogen über den Himmel.
Die Sonne wärmte.
Vögel zwitscherten.
Der Wald rauschte im Wind.

So wurde die Weltordnung im Universum wiederhergestellt.










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8 Ocak 2026 Perşembe

Die Sage von den goldenen Steckelschuhen

Sage aus der Märchenwelt  👡👡

Es war einmal ein Haus, in dem es an allem Notwendigen oft fehlte, und über jedes Brot, jedes Gemüse und jede Kleinigkeit gesprochen wurde.

Immer wieder schrieb die Frau des Hauses eine Liste.

Keine besonderen, keine kostbaren Dinge – nur das, was man zum täglichen Leben braucht.

Brot, Öl, Reis, etwas Gemüse.

Dinge, die kommen und gehen wie die Tage selbst.

Doch jedes Mal, wenn der Mann die Liste sah, begann das alte Lied.

Die Liste sei zu lang, schimpfte er.

Manches brauche man nicht sofort, meinte er.

Und manches vielleicht überhaupt nicht.

Da seufzte die Frau eines Tages und sprach:

„Ich habe doch keine goldenen Steckelschuhe verlangt.“

Niemand wusste genau, wie diese Schuhe aussahen.

Ob sie glänzten oder nur im Kopf funkelten.

Doch seit diesem Tag standen sie unsichtbar zwischen den Zeilen der Einkaufsliste.

Einmal schrieb die Frau sie sogar auf ganz unten, klein und still:

Goldene Steckelschuhe.

Nicht weil sie sie wollte, sondern weil sie zeigen wollte,

So erzählt man sich, dass die goldenen Steckelschuhe keine Schuhe waren, sondern ein Zeichen:

Und bis heute, so sagt man, tauchen sie manchmal auf – nicht in Truhen oder Schaufenstern, sondern auf Zetteln, zwischen Brot und Salz.











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Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

Märchenwelt – alt, neu erzählt 🌟 Es war einmal ein armer junger Bäckerbursche. Er ließ aus Gewohnheit immer drei Haferkörner draußen auf de...